Jetzt Parkettleger für Ihren Auftrag finden!

Was soll gemacht werden?
    Parkettleger

    3.915 Parkettleger bei MyHammer

    Parkettleger

    Das Handwerk des Parkettlegers ist ein traditionsreicher Beruf im Bereich des Bodenhandwerks, der aus dem Handwerk des Tischlers und Schreiners hervorging. Der Fachmann ist nicht nur für das Verlegen des Bodens zuständig, sondern er versiegelt, pflegt, restauriert und verschönert den Boden aus Holz oder Kork. Auch die Restaurierung von Böden in alten Schlössern oder anderen historischen Bauwerken gehört zum Berufsbild des Parkettlegers.

    Ein Parkettleger verlegt vornehmlich Parkettböden, aber auch Teppich, Linoleum, Laminat oder Kork. Für das neue Parket prüft er zunächst den Untergrund und stellt gegebenenfalls auch eine Unterbodenkonstruktion her. Die Parkettteile fertigt er in seiner Werkstatt an und verlegt sie nach dem gewünschten Muster. Der letzte Schliff wird dem Boden mit einer Schleifmaschine verpasst nachfolgend wird er mit Wachs, Öl oder Kunststoffüberzügen versiegelt.

    Parkettleger kennen verschiedene Verlegetechniken und sorgen mit gestalterischen Mitteln für ein natürliches Wohngefühl. Egal ob Stab-, Tafel-, Mosaik- oder Fertigparkett verschiedene Holzarten bieten Raum, einen persönlichen Stil zu finden. Handwerkliches Können ist bei der Vielzahl an Verlegemustern auf alle Fälle gefragt.

    Parkettleger arbeiten in Fachgeschäften für Bodenbeläge und sind sowohl in Wohnräumen als auch in Theratersälen und historischen Bauwerken tätig.

    Parkettleger beauftragen – Was ist zu beachten?

    Parkettleger verlegen sowohl einen Echtholzboden als auch Laminat, Teppich oder Kunststoff. Der Fachmann ist für die Planung und die Verlegung des Bodens zuständig. Am Anfang des Auftrags steht die umfassende und persönliche Beratung des Auftraggebers, die er vor Ort durchführt. Außerdem entfernt und entsorgt er den alten Boden und pflegt den neuen Boden vor der besenreinen Übergabe an den Auftraggeber.

    Vor dem Auftrag muss geklärt werden, ob das Parkett schwimmend (Parkettbretter sind nur mit sich selbst und nicht mit dem Boden verbunden) verlegt oder vollständig verklebt werden soll. Verkleben ist hochwertiger und teurer. Auch hierzu weiß der Fachmann am besten, was sich jeweils für den vorhandenen Boden anbietet und mit welchen Preisen zu rechnen ist.

    Durchschnittliche Kosten für einen Parkettboden

    Durchschnittlich liegen die Kosten für das Verlegen eines Parkettbodens pro Quadratmeter zwischen 40 bis 140 Euro (Arbeitsmaterial inklusive). Es kommt ganz auf die Qualität des Holzes an und auf die Verlegeart. Klickparkett ist einfacher zu verlegen als klassisches Parkett, das mit Nut und Feder verbaut wird. Eine Fußbodenheizung bedeutet noch mehr Aufwand.

    Parkett ist hochwertiger als Laminat, es kommt bei den Kosten sehr auf die Holzart an. Auch eine Trittschalldämmung muss vorhanden sein, die sich mit Kosten von 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter wiederspiegelt.

    Wie finde ich einen guten Parkettleger?

    Parkettleger müssen nicht nur handwerklich geschickt sein, sondern sie sollten auch ein Gespür für die Holzart und das Verlegemuster mitbringen. Nur eine kompetente Beratung führt zum optimalen Ergebnis für den Auftraggeber.

    Beim Gewerk des Parkettlegers handelt es sich um ein zulassungsfreies Handwerk. Wer sich als Parkettleger selbständig machen möchte, benötigt also keinen Meisterbrief. Deshalb ist es besonders wichtig, dass der Handwerker Erfahrungen beim Parkettlegen nachweisen kann. Ein eigenes Portfolio verschiedener Parkettarten hilft dem Auftraggeber bei der Auswahl des richtigen Bodenbelags. Ein guter Parkettleger hat Arbeitsbeispiele und manchmal auch ein solches Portfolio zu bieten. Mitgliedschaften in Verbänden und Zertifikate über Weiterbildungen können ein Qualitätsmerkmal für den Betrieb sein, ebenso wie eine langjährige Erfahrung im Bereich des Bodenhandwerks.

    Laut Statista gab es im Jahre 2017 rund 8.000 Handwerksbetriebe im Bereich Parkettleger in Deutschland. Um sich für den richtigen Dienstleister zu entscheiden, helfen Empfehlungen von Freunden und Bekannten, die einen ähnlichen Stil haben. Eine gute Anlaufstelle im Internet, sind Handwerkerplattformen wie MyHammer, auf denen sich Betriebe vorstellen und Kundenbewertungen eingesehen werden können. Auf diese Weise findet sich ein Fachmann, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Wissenswertes über die Qualität von Parkett

    Parkett hat als Bodenbelag eine lange Tradition. Der älteste Bodenbelag der Welt ist schon über 800 Jahre alt und wurde in schwedischen Blockhütten gefunden.

    Welches Parkett für den jeweiligen Boden am besten ist, sollten Hausbesitzer individuell wählen und sich vom Fachmann beraten lassen. Grundsätzlich ist Massivholzparkett wegen der höheren Nutzungsschicht natürlich hochwertiger als Mehrschichtparkett. Und eine höhere Nutzungsschicht bedeutet auch eine höhere Nutzungsdauer, weil mehrfaches Abschleifen dem Boden nichts ausmacht, wenn er immer wieder gut versiegelt wird, ist er auch wesentlich haltbarer. Ein guter Parkettboden ist 30 bis 40 Jahre und länger haltbar.

    Die Verarbeitungsqualität von Parkettboden lässt sich allein schon anhand des Herstellungsortes feststellen. Asiatisches Parkett ist weniger hochwertig verarbeitet und teilweise auch mit Schadstoffen belastet, während Parkett aus einem europäischen Land höhere Qualitätsstandards erfüllen muss. Allerdings hat der steigende Preisdruck und die Vielzahl an Importen in den Jahren dazu geführt, dass der Massivholzanteil bei Parkett immer weiter sinkt. Die heimischen Hersteller reagieren auf den Preisdruck und senken ihre Qualität gezwungenermaßen.

    Auftraggeber sollten sich immer für hochwertige Qualität und ein zeitloses Verlegemuster entscheiden, damit die Freude am neuen Boden lange erhalten bleibt.

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