Jetzt Pflasterer für Ihren Auftrag finden!

Was soll gemacht werden?
    HandwerkerPflasterer

    3.291 Pflasterer bei MyHammer

    Pflasterer

    Der Pflasterer gehört zu den Berufen des Bauwesens im Straßen-, beziehungsweise im Garten- und Landschaftsbau. Heutzutage wird der Fachmann, welcher Pflaster verlegt, aber nicht mehr Pflasterer genannt, es gibt ihn nicht als Einzelgewerk. Im Arbeitsbereich des Pflasterers werden Pflasterungen für Verkehrsflächen aller Art hergestellt, wie beispielsweise Straßen, Wege und Plätze. Außerdem ist ein Pflasterer für Randeinfassungen wie Borde und Rinnen zuständig.

    Der Fachmann arbeitet dabei mit Pflastersteinen und Verlegeplatten aus Natur- oder Kunststeinen. Neben den Verlegearbeiten ist er auch für die Vorbereitung des Bodens zuständig. Steintreppen und Böschungspflaster fallen ebenfalls in den Arbeitsbereich des Pflasterers, ebenso wie das Einrichten und Absichern der Baustelle.

    Der Pflasterer ist als Straßenbauer entweder in einem zulassungspflichtigen Handwerk oder als Baufacharbeiter in einem Unternehmen der Bauindustrie tätig sowie im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus. Spezialisierungen sind als Kleinpflasterleger möglich.

    Pflasterer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Wenn sich Platten von Boden lösen oder Gehwege Risse und Beschädigungen aufweisen, dann sind Pflasterarbeiten gefragt. Ein Pflasterer verlegt auch Garageneinfahrten, verlegt Kopfsteinpflaster oder gestaltet die Terrasse neu.

    Gepflasterte Flächen sind optisch ein Blickfang. Das Verlegen von Pflastersteinen ist deutlich komplizierter als es scheint. Neben den Verlegearbeiten, bei denen der Pflasterer zunächst den Untergrund aushebt (auskoffert), einebnet und die gelegten Pflastersteine mit Schotter oder Sand verdichtet, überträgt er vor dem Pflastern den Verlegeplan, damit alles passt. Der Fachmann ist hier der richtige Ansprechpartner, wenn es am Ende gut aussehen soll.

    Am besten holt der Auftraggeber mehrere Kostenvoranschläge für die zu pflasternde Fläche ein und lässt sich vom Fachmann umfassend zur geeigneten Art der Pflastersteine beraten, bevor er den Auftrag vergibt.

    Durchschnittliche Kosten für Pflasterarbeiten

    Pro Stunde kostet ein Pflasterer 40 bis 65 Euro ohne Materialkosten. Meist macht der Handwerksbetrieb ein Komplettangebot in dem Material und Arbeitskosten enthalten sind. Im Detail bedeutet das:

    Für den Aushub fallen sechs bis acht Euro pro Quadratmeter an, die Abfuhr des Bodens schlägt mit vier bis sechs Euro zu Buche. Der Schotterunterbau kosten 18 bis 25 Euro und das Splittbett zwei bis vier Euro pro Quadratmeter.

    Das Pflastern an sich kostet je nach Stein etwa 35 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Pflastersteine sind zwischen sieben und zwölf Euro zu bekommen, Natursteine sind deutlich teurer. Die Randeinfassungen werden in laufenden Metern berechnet. Die Arbeitskosten beginnen hier bei rund zehn Euro pro Meter, sofern es keine Unregelmäßigkeiten gibt. Aufwendige Muster kosten mehr. Bei sehr hartem Untergrund oder sumpfigen Böden können ebenfalls zusätzliche Kosten anfallen.

    Eine kleine Einfahrt mit 30 Quadratmetern kann sich bei kosten im Bereich von 1.500 bis 300 Euro bewegen, je nach Materialauswahl.

    Wie finde ich einen guten Pflasterer?

    Ein Pflasterer berät seinen Auftraggeber ausführlich zur geeigneten Versetzmethode und dem passenden Versetzmuster. Er hat Kenntnis über die Tradition des Steinlegerhandwerks und kennt sich in der Vielzahl der Setzmethoden bestens aus.

    Ob ein Meisterbrief Voraussetzung zum Führen eines Betriebes Pflicht ist oder nicht, lässt sich so einfach nicht mit ja oder nein beantworten. Es kommt immer darauf an, aus welchem Bereich der beauftragte Pflasterer stammt. Handelt es sich um einen Straßenbauer, benötigt er einen Meisterbrief, um seine Qualität zu sichern und einen Betrieb führen zu dürfen. Im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus wird kein Meistertitel benötigt, da es sich um ein nichthandwerkliches Gewerk handelt. Der Handwerker darf im Bereich des Gartens und der Einfahrt tätig werden, nicht aber auf öffentlichen Straßen. Qualität lässt sich hier durch Mitgliedschaften in Verbänden und Innungen sowie durch Zertifikate über Weiterbildungen nachweisen.

    Neben den Empfehlungen von Freunden und Bekannten, lohnt es sich, auf Handwerkerportalen wie MyHammer nach Pflasterern, beziehungsweise nach Handwerksbetrieben in der Nähe zu suchen, die Pflasterarbeiten anbieten. Dank eines Bewertungssystems lassen sich hier die Kundenbewertungen ansehen. Auf diese Weise ist es möglich einen kompetenten Betrieb zu finden, der gute Arbeit zu einem fairen Preis ausführt.

    Die richtigen Pflastersteine für die Einfahrt auswählen

    Es gibt Pflastersteine aus Beton, Natursteinpflaster oder spezielle Klinkerpflaster. Alle Arten von Steinen sind für das Pflastern einer Einfahrt geeignet. Welche Steinart am besten ist, sollte in erster Linie das Erscheinungsbild des Hauses und das Budget des Auftraggebers entscheiden. Natursteine eignen sich eher für ein Holzhaus oder robustes Haus, während Betonpflaster bei einem Haus aus Beton gut aussehen können.

    Beton- oder Zementsteine sind in verschiedenen Farben erhältlich. Eine akkurate Verlegung ist damit möglich und die Steine sind vergleichsweise günstig. Allerdings erschweren die Fugen hier die Beseitigung von Laub und Schnee.

    Natursteinplatten können aus Basalt, Granit, Porphyr oder anderen natürlichen Materialien bestehen. Sie zeichnen sich durch Langlebigkeit und wenig Pflegeaufwand aus. Sie geben der Einfahrt ein lebendiges Erscheinungsbild und sind nie ganz identisch in Form und Farbe. Ein Nachteil ist, dass sie recht teuer sind.

    Spezielle Klinkerpflaster bestehen aus Ton, sind widerstandsfähig aber verblassen nicht in der Farbe. Wer sich eine langlebige Pflasterfläche wünscht und das nötige Kleingeld mitbringt, entscheidet sich für diese Art von Pflastersteinen.

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