Alarmanlage nachrüsten
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
200 €*
1.622 €
7.500 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Nachrüsten einer Alarmanlage?

Intelligente Haussteuerungen lassen sich in der Regel nur bis zu einem gewissen Grad als Alarmanlage aufrüsten. Wer Sicherheit will, braucht ein eigenständiges System, dass speziell auf unbefugten Zutritt reagiert. Dies ist meist preisgünstiger, als eine Haussteuerung für den Alarmfall zu nutzen.

Alarmanlage nachrüsten: Kosten im Überblick

PostenKosten
Zentrale100 – 200€
Signalverstärker, Fernbedienung, Sirene130 - 220€
Kamera, Bewegungsmelder140 - 260€
Tür-/Fensterkontakte, Kamera220 - 350€
Kosten für den Einbau300 - 500€
Gesamtsumme890 – 1.530€

Beispiel: Ein Einfamilienhaus soll optimal gegen Einbruch geschützt werden.

Die Kosten im Detail

Je mehr Sicherheit gefordert wird, umso teurer ist das System. Bei den meisten Anlagen kann jeder selber entscheiden, aus welchen Komponenten die Alarmanlage bestehen soll.

Kosten für das Equipment einer Alarmanlage

Die Zentrale, über die sich die Anlage steuern lässt, kostet zwischen 100 und 200 Euro. Sie ist mit dem Internet verbunden und wird über eine App konfiguriert. Pro Tür-/Fenstersensor ist mit acht bis zehn Euro zu rechnen. Bewegungsmelder kosten 15 bis 20 Euro, Überwachungskameras sind zu Preisen zwischen 50 und 100 Euro erhältlich. Für eine Außensirene sind 50 bis 80 Euro zu veranschlagen.

Bei größeren Anwesen werden außerdem Signalverstärker benötigt, die zwischen 30 und 50 Euro kosten. Wer will, kann zusätzlich ein Tastenfeld (20 bis 40 Euro), eine Fernbedienung (10 bis 20 Euro) und Rauchmelder integrieren.

Mit diesen Kosten ist für die Installation zu rechnen

Alarm Lampe
Lampe für optischen Alarm.
Quelle © pixabay.com

Im Prinzip kann jeder Heimwerker die Anlage selber anbringen. Allerdings machen Laien oft Fehler bei der Montage der Sensoren oder der Bewegungsmelder, die es Einbrechern leicht machen, das System zu überlisten. Beratung und Einbau durch einen Fachmann kostet für ein Einfamilienhaus zwischen 300 und 500 Euro.

Wer die Alarmanlage durch einen Fachbetrieb installieren lässt, kann mit Fördermitteln der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) rechnen. Dies ist bis 2018 im Rahmen des altersgerechten Umbaus möglich.

Beachtenswertes beim Einbau einer Alarmanlage

Die intelligente Haussteuerung lässt sich zwar mit Alarmfunktionen ausstatten, aber sie ist primär auf das Steuern von Licht, Rollläden und Heizung ausgelegt. Sie ist nicht sabotagesicher und kann meist leicht überlistet werden.

Diese Sicherheit ist unverzichtbar

Es reicht nicht, dass ein Bewegungsmelder oder einige Türkontakte ein Eindringen registrieren sollen. Grundsätzlich sind alle Fenster und Türen mit Kontakten auszustatten. Diese reagieren auf ein Unterbrechen des Stroms. Bewegungsmelder bemerken Annäherungen oder wenn ein Einbrecher durch eine zerborstene Scheibe einsteigt. Dies gibt doppelte Sicherheit.

Geld sparen:

Für den Einbau durch einen Fachbetrieb sind Fördergelder möglich. Auch Versicherungen bieten günstige Tarife für gut abgesicherte Objekte an.

Die Sensoren und die Steuerung müssen unabhängig von der Stromversorgung des Hauses arbeiten. Ein Kurzschluss würde sonst die Anlage außer Betrieb setzen. Diese Sicherheit bietet die automatische Haussteuerung nicht.

Kameras sind nützlich, um sofort auf dem Smartphone zu sehen, was in den gesicherten Räumen geschieht. Zusammen mit einer Aufzeichnung helfen sie auch bei der Beweissicherung.

Erfahrung ist bei der Installation einer Alarmanlage wichtig

Sicherheitsexperten kennen die üblichen Schwachstellen eines Hauses und wissen, wie diese zusätzlich abzusichern sind. Außerdem können die Betriebe den Einbau bestätigen.

Nachweise zum Einbau durch einen Fachbetrieb sind notwendig, um Fördergelder zu bekommen. Auch für die Kalkulation von Versicherungsprämien sind diese wichtig. Die meisten Gesellschaften bieten günstige Tarife für gut abgesicherte Objekte an.

Checkliste für die Installation einer Alarmanlage

Planung der Alarmanlage:

  • Funktionen festlegen (lauter Alarm außen oder innen, Beleuchtung einschließen, benachrichtigen lassen usw.)
  • Zahl der Zugänge (Fenster, Türen, Lichtschächte) erfassen.
  • Zusätzlich erwünschte Sensoren überdenken.
  • Art der Bedienung auswählen (App, Zentraleinheit, Tastatur usw.)

Einbau der Alarmanlage:

  • Daten zusammenstellen und Arbeiten mit diesen ausschreiben.
  • Betrieb auswählen und Beratungsgespräch führen.
  • Anlage zusammenstellen und einbauen lassen.

Weitere Maßnahmen:

  • Um Einführung bitten.
  • Funktionen regelmäßig kontrollieren.
  • Anlage jährlich inspizieren.
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