Arbeitsplatte einbauen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
80 €*
182 €
339 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Einbauen einer Arbeitsplatte?

Eine einheitliche Arbeitsplatte, welche die Unterschränke abdeckt, rundet das Bild der Küche harmonisch ab. Die Montage der langen schweren Platten ist recht umständlich, daher lohnt es sich, einen Schreiner um Hilfe zu bitten Doch was kostet der Einbau?

Arbeitsplatte einbauen: Kosten im Überblick

PostenKosten
5 m Arbeitsplatte1.000 – 2.500 €
Kleinteile20 - 50 €
Zuschnitt der Ecke und Verbinden50 - 70 €
Montage der Platte150 – 250 €
Gesamtsumme1.220 – 2.870 €

Beispiel: In einer Küche soll eine Arbeitsplatte aus Holz im Winkel angebracht werden. Die Schenkellängen betragen 250 und 150 Zentimeter.

Die Kosten im Detail

Wie viel für die Montage zu zahlen ist, hängt vom gewünschten Material ab und wie aufwendig Zuschnitte und Einbau sind.

Damit ist für Arbeitsplatten zu rechnen

Günstige Platten bestehen aus einem Holzfaserwerkstoff, der mit Dekorplatten laminiert ist. Diese kosten zwischen 20 und 60 Euro pro Meter. Für Echtholz sind Preise zwischen 200 und 500 Euro üblich.

Platten aus Stein sind für 100 bis 400 Euro, aus Kunststein für 250 bis 400 Euro, aus Keramik für 600 bis 800 Euro und aus Glas für 300 bis 1.000 Euro erhältlich. Kleinteile wie Verbinder und Winkel fallen kaum ins Gewicht. Sie kosten fünf bis zehn Euro pro Meter.

Diese Kosten sind für den Fachmann zu erwarten

Platten aus Holz oder Holzwerkstoffen, montieren Tischler oft zu Pauschalpreisen. Für das Ausrichten der Unterschränke, zwei eckige Lochausschnitte (Spüle und Herd) und die Montage der Spüle, inklusive Anschluss der Mischbatterie, sind Beträge zwischen 150 und 250 Euro üblich.

Für einen runden Lochausschnitt fallen meist 10 bis 20 Euro Aufpreis an. Eine Verbindung über Eck mit Fräsungen kostet zwischen 50 und 70 Euro.

Die Montage von Platten aus anderem Material ist deutlich teurer. Über die Höhe der Preise sind keine pauschalen Aussagen möglich.

Beachtenswertes beim Einbau von Arbeitsplatten

Kücheninsel mit Arbeitsplatte
Eine Kücheninsel mit steinernen Arbeitsplatte.
Quelle © pixabay.com

Die Preise für den Einbau variieren stark. Es ist daher wichtig, sich einen genauen Kostenvoranschlag geben zu lassen.

Daten exakt erfassen

Ein Betrieb kann nur ein realistisches Angebot abgeben, wenn er die genauen Maße kennt und über das Material informiert ist, aus den die Arbeitsplatte gefertigt ist.

Hausherren, die ein Angebot über das Internet einholen, sollten daher die Länge und Breite der Platte, die Anzahl der Winkel und der Lochausschnitte sowie das Material der Platte erfassen. Auch ist es wichtig auf Besonderheiten hinzuweisen, beispielsweise, wenn Lüftungsgitter in die Platte einzulassen sind oder die Lochausschnitte eine ungewöhnliche Form haben.

Unterschiedliche Berechnungsmethoden beim Arbeitsplatteneinbau

Manche Betriebe nennen einen Pauschalpreis für den kompletten Einbau, andere berechnen verschiedene Zuschnitte als Mehraufwand extra. Üblich sind auch Abrechnungen nach bestimmten Arbeitsleistungen, das heißt für jeden Schnitt und jede Verbindung wird ein vorher vereinbarter Preis abgerechnet.

Dieses komplizierte Vorgehen ist nötig, wenn keine Abrechnung nach Stundensätzen gewünscht ist. Da die benötigte Zeit im Vorfeld nicht bekannt ist, ist ein exakter Kostenvoranschlag auf Stundenbasis nicht möglich.

Checkliste für den Einbau von Arbeitsplatten

Erfassen der Daten:
  • Länge und Breite der Arbeitsplatte ausmessen.
  • Anzahl der Winkelverbindungen angeben.
  • Erfassen, auf wie vielen Unterschränken die Platte montiert wird.
  • Angeben, was in der Platte integriert werden soll.
  • Material der Platte genau benennen.
Handwerker suchen:
  • Arbeiten mit den erfassten Daten ausschreiben.
  • Betrieb auswählen und Vorgespräch führen.
  • Kostenvoranschlag geben lassen.
  • Auftrag erteilen.
  • Termin für die Ausführung vereinbaren.
Montage der Arbeitsplatte:
  • Wenn notwendig, Mitbewohner informieren, dass das Wasser abgestellt wird.
  • Monteur Zugang zur Küche sowie zu Strom gewähren.
  • Eventuell Elektriker dazu bitten, um Herd anzuschließen.
Abschließende Maßnahmen:
  • Prüfen, ob alles dicht ist.
  • Funktionen kontrollieren.
  • Mit Kugel testen, ob Platte waagerecht montiert ist.
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