Außentreppe bauen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
400 €*
2.049 €
5.500 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Preisradar Außentreppe bauen lassen

Welche Kosten eine Außentreppe verursacht, hängt in erster Linie von den Ansprüchen des Hauseigentürmers ab. Geschwungene Modelle und edles Material sind deutlich teurer als einfache Ausführungen.

Außentreppe bauen: Kosten im Überblick

PostenKosten
Bausatz500 – 1.000 €
Anlieferung200 - 300 €
Montage500 – 1.500 €
Gesamtsumme1.200 – 2.800 €

Beispieltabelle: Ein Hausherr möchte vom Balkon im Erdgeschoss eine Außentreppe in den Garten bauen lassen. Er entscheidet sich für einen Bausatz aus Metall.

Die Kosten einer Außentreppe im Detail

Zur Wahl stehen Fertigtreppen als Bausatz aus Stahl, Stein, Beton oder seltener aus Holz beziehungsweise Glas. Außerdem kommt auch das Gießen aus Beton vor Ort in Frage. Um einen Vergleich zu ermöglichen, beziehen sich alle Angaben auf eine gerade Treppe mit fünf Stufen und einem einseitigen Geländer.

Diese Materialkosten sind zu erwarten

Metallkonstruktionen sind bereits ab 500 Euro erhältlich. Treppen aus Stein sind ab 1.000 Euro im Handel zu bekommen, Beton ist mit Kosten von 900 Euro etwas günstiger. Holztreppen kosten ab 400 Euro. Wer Glas möchte, muss mit Summen ab 2.000 Euro rechnen.

Soll eine Betontreppe vor Ort entstehen, sind Schalbretter, Nägel und Beton für zirka 40 Euro erforderlich. Für ein Geländer sind etwa 100 Euro zusätzlich zu veranschlagen.

Mit diesen Kosten ist für den Bau der Treppe zu rechnen

Der Transport eines Bausatzes ist mit 100 bis 300 Euro zu veranschlagen. Der Aufbau durch einen Fachbetrieb kostet zwischen 500 und 1.500 Euro. Die Preise hängen von der Art der Treppe ab. Auch spielt es eine Rolle, ob die Treppe frei tragend oder am Gebäude angebracht werden soll.

Der Bau einer Betontreppe vor Ort verursacht mit Einschalen und Gießen etwa 500 bis 700 Euro an Kosten. Allerdings ist in der Regel zusätzlich eine statische Berechnung für 500 bis 1.000 Euro notwendig.

Beachtenswertes beim Bau von Außentreppen

Je nach Zweck der Treppe sind gesetzliche Auflagen zu beachten. Außerdem sollte vor dem Bau auch an den Komfort und das individuelle Sicherheitsempfinden gedacht werden.

Gesetzliche Vorschriften für Außentreppen

Treppen, die als Nebentreppen dienen und nicht öffentlich zugänglich sind, unterliegen so gut wie keinen Regelungen. Anders sieht es aus, wenn Mieter oder Besucher diese als Zugang benötigen. Besonders bei Fluchtwegen gibt es detaillierte Vorschriften, die unter anderem von der Höhe des Gebäudes und der Anzahl der Benutzer abhängen.

In der Regel sind Mindestbreiten, Steigungen und Absturzsicherungen zu beachten. Manchmal ist auch ein zweiter Handlauf vorgeschrieben. Näheres ist in den Landesbauordnungen zu finden und zum Teil auch in den Vorgaben der Berufsgenossenschaften.

Bedürfnisse der Benutzer

Je höher eine Treppe ist, umso wichtig ist, dass sich die Nutzer darauf wohl fühlen, Offene Bauweisen ohne Setzstufen und Trittstufen aus Rosten, ängstigen viele Menschen.

Generell ist bei Außentreppen darauf zu achten, dass die Stufen auch bei Nässe nicht rutschig werden. Glänzende Beläge assoziieren viele Menschen mit Glätte. Es ist daher sinnvoll, diese zu vermeiden.

Nicht an der Sicherheit sparen

Eine solide Konstruktion und ein fachgerechter Aufbau sind unverzichtbar. Hier sind keine Abstriche möglich. Wer nicht viel Geld ausgeben will, entscheidet sich am besten für eine Standardausführung. Auch ist es kein Problem, statt Naturstein einen Kunststein zu wählen oder einen Belag aus Terrassendielen statt aus Echtholz, auf Stahltreppen aufzubringen.

Checkliste für den Bau einer Außentreppe

Planung der Außentreppe:
  • Maße ermitteln.
  • Anzahl der Stufen festlegen.
  • Über die Form der Treppe entscheiden.
  • Material der Konstruktion und der Stufen wählen.
  • Geländer und Handlauf aussuchen.
  • Preis und Konditionen für einen passenden Bausatz ermitteln.
Betrieb für die Montage suchen:
  • Arbeiten mit den erfassten Angaben ausschreiben.
  • Angebote vergleichen.
  • Wenn notwendig, Ortstermin vereinbaren und verbindliches Angebot verlangen.
  • Termine absprechen (Lieferung der Treppe und Montage).
  • Auftrag erteilen.
Bau der Treppe:
  • Zugang zum Arbeitsbereich, zu Wasser und Strom sicher stellen.
  • Wenn notwendig, Zugang zur Treppe sperren, bis diese nach dem Einbau zunächst nicht benutzt werden darf.
  • Regeln für das Aushärten beziehungsweise Trocknen des Material beachten.
  • Prüfen, ob die Treppe stabil und sicher ist.
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