Bauerngarten anlegen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
1.410 €*
2.992 €
6.577 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Anlegen eines Bauerngartens?

Der Bauerngarten zeichnet sich durch zwei sich kreuzende Gartenwege aus. Um das Wegkreuz befinden sich vier Beete in der Form eines Viertelkreises, das Rondell. Zwischen den Wegen sind außerdem vier quadratische Beete angelegt. Anstatt des runden Beetes ist oft ein Brunnen oder eine Kräuterschnecke in der Mitte zu finden.

Das Anlegen der Wege und der Beete verursacht einige Kosten. Dafür ist eine traditionelle Bepflanzung eher preisgünstig.

Bauerngarten anlegen: Kosten im Überblick

PostenMaterialAnlegen
Unterbau für 47 m² Weg380 - 430 €470 - 1.400 €
Deckschicht 47 m² Weg700 - 940 €230 - 700 €
900 Buchsbäumchen pflanzen450 - 900 €900 - 1.800 €
Beet glätten 175 m²-350 - 900 €
Summe1.530 - 2.270 €1.950 - 4.800 €
Kosten komplett3.480 - 7.070 €-
Bepflanzung pauschal 200-
Kosten Insgesamt3.680 - 7.270 €-

Service Beispiel

Die Beispieltabelle beschreibt einen klassischen Bauerngarten mit Rondell, der eine Grundfläche von 15 x 15 Metern bedeckt.

Die Kosten für einen Bauerngarten im Detail

Der Garten soll natürlich gewachsen erscheinen, daher sind Beeteinfassungen aus Beton oder befestigte Wege nicht üblich. Im Folgenden sind die Kosten für einen Bauerngarten auf einer Grundfläche von 15 x 15 Metern mit Kieswegen zusammengestellt.

Weißkohl in Bauerngarten
Bauerngarten mit Weißkohl und Blumen
Quelle © pixabay.com

Materialkosten – Ausgaben für das benötigte Material

Bei einem Bauerngarten dieser Größe sind Wegbreiten von einem Meter üblich. Ein Weg hat eine Länge von 15 Metern, der andere eine Länge von 14 Metern. Außerdem führt ein ringförmiger Weg um das Rondell. Zusammen sind dies 47 Quadratmeter. Für Unkrautvlies, Mittel- und Unterschicht fallen circa 8 bis 9 Euro pro Quadratmeter an. Oberflächenkies schlägt mit 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

Als Begrenzung der Beete eignet sich eine kleine Buchsbaumhecke. Zusammen sind 125 Meter erforderlich. Auf einen Meter sind etwa sieben Pflanzen zu setzen. Die Hecke soll schließlich klein bleiben und nicht zu dicht werden. Eine Pflanze kostet zwischen 0,50 und 1 Euro.

Diese Kosten sind für das Anlegen des Bauerngartens zu erwarten

Da es sich um einen Kiesweg mit geringer Befestigung handelt, ist ein Gartenbaubetrieb die beste Wahl. Für das Anlegen des Weges berechnen diese zwischen 15 und 45 Euro pro Quadratmeter.

Das Glätten der Beete kostet etwa zwei bis fünf Euro pro Quadratmeter. Pflanzen setzen wird meist mit einem bis zwei Euro pro Pflanze berechnet.

Damit steht das Grundgerüst des Bauerngartens der üblicherweise jedes Jahr mit neuen Gemüsepflanzen, Kräutern und einjährigen Blumen bepflanzt wird. Gartenbesitzer, die sich etwas Arbeit sparen wollen, sollten etwa 200 Euro für verschiedene mehrjährige Stauden einkalkulieren.

Beachtenswertes beim Anliegen eines Bauerngartens

Eine klare Definition, was ein Bauerngarten ist, gibt es nicht. Die wesentlichen Kennzeichen sind Wege, um die Beete zu erreichen zu können und eine gemischte Bepflanzung aus bunten einheimischen Blumen, Kräutern und Gemüse. Der Garten muss zum Grundstück passen und kann bequem nach und nach über Jahre angelegt werden.

Struktur durch Wege

In einem langen schmalen Garten lässt sich ein quadratischer Bauerngarten schlecht umsetzen. Statt einen ganzen Garten zu planen, ist es sinnvoller Parzellenweise vorzugehen und ihn aus einzelnen Beeten der Größe 2 x 2 bis 4x 4 Meter zusammenzusetzen. Diese Parzellen müssen durch Wege begrenzt werden.

Information

Wer nur einen kleinen Bauerngarten anlegt, sollte auf Hecken verzichten und stattdessen Blumen und passende Kräuter als Begrenzung pflanzen.

Eine Wegbreite von 80 Zentimetern muss mindestens vorhanden sein. Günstiger sind Wegbreiten von einem Meter. Noch breiter müssen die Wege nicht sein.

Wichtig: Keine Stein oder Betonpfade anlegen, das Wasser muss versickern können. Auch stören Gehwegplatten und Ähnliches die Optik.

Bepflanzung der Beete

Mini-Hecken aus Buchsbaum sehen gut aus, nehmen aber auch Platz weg. Wer nur einen kleinen Bauerngarten anlegt, sollte auf Hecken verzichten und stattdessen Blumen und passende Kräuter als Begrenzung pflanzen.

Kosten senken ist möglich

Für die Wege ist ein Fachmann zumindest als Berater sinnvoll. Manche Betriebe sind bereit, mit dem Gartenbesitzer zusammenzuarbeiten und senken dafür die Preise. Rindenmulch statt Kies oder eine sehr schlichte Kiesmischung vergünstigt das Projekt ebenfalls. Das Glätten der Beete und die Bepflanzung kann jeder recht problemlos selbst erledigen.

Wenn der Traum vom großen Bauerngarten an finanzielle Grenzen stößt, bietet es sich auch an, den Garten nach und nach anzulegen. So verteilen sich die Kosten über mehrere Jahre.

Checkliste für einen Bauerngarten

Planung eines Bauerngartens:

  • Vorhandene Gartenfläche vermessen.
  • Im Maßstab 1:10 auf Papier übertragen.
  • Im Plan den Garten durch Wege unterteilen.
  • Umfang der Arbeiten ermitteln (wie viel Quadratmeter Weg und Beet sind nötig?).
  • Genaue Vorstellungen entwickeln (wie soll der Garten aussehen?).
  • Arbeiten mit möglichst exakten Angaben ausschreiben.

Das Anlegen vorbereiten:

  • Betrieb auswählen.
  • Mit diesem vor Ort alle Arbeiten besprechen und sich Ratschläge geben lassen.
  • Genauen Kostenvoranschlag verlangen.

Anlage des Gartens:

  • Fläche freiräumen und für guten Zugang sorgen.
  • Wege abstecken und anlegen lassen.
  • Eventuell Beete vorbereiten und Randbepflanzung vornehmen lassen

Weiter Maßnahmen:

  • Pflanzen auswählen.
  • Regelmäßig gießen.
  • Unkraut entfernen.
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