Bauschutt entsorgen
Preis pro 5m³*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
180 €*
320 €
420 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Entsorgen von Bauschutt?

Bei jeder Baumaßnahme fallen verschiedene Mengen an Schutt und Baumischabfall an. Das Entsorgen unterschätzen viele Hausherren oft. Volumen und Gewicht der Substanz stellen ein erhebliches Problem dar. Aus diesem Grund sollte sich jeder Bauherr vor Beginn des Baus, Gedanken über die Entsorgung des nicht mehr benötigten Materials machen.

Unterscheidung von Bauschutt und Baumischabfall

Zum Bauschutt gehören ausschließlich mineralische Stoffe. Nicht alles, was bei einem Abriss anfällt, zählt daher dazu. Steine, Ton- und Betonziegel, Putzreste, Mauerwerk aus Beton Ziegel oder Naturstein sowie Kacheln und Fliesen gehören dazu. Auch Sanitärbecken aus Keramik, Straßensteine und Betonplatten sind Bauschutt.

Wenn Beton mit Metallstreben, Holz, Kunststoffe sowie Tapetenreste, Rigips und Porenbeton dabei sind, handelt es sich um Baumischabfälle. Mauerreste mit Putz, an dem Tapeten kleben, sind also kein Bauschutt.

Bauschutt entsorgen: Kosten im Überblick

PostenContainer 5 m³ BauschuttContainer 5 m³ Baumischabfall
Mieter Container und Transport150 bis 200 €150 bis 200 €
Entsorgungskosten Deponie150 bis 200 €180 bis 250 €
Summe300 bis 400 €225 bis 840 €

Service Beispiel

Die Tabelle kann nur einen groben Überblick geben. Die genaue Höhe der Kosten hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Die Entsorgungskosten im Detail

Die Kosten lassen sich nach Transport- und Entsorgungskosten aufschlüsseln. Je nach Menge fallen zusätzlich Kosten für die Miete eines Containers an.

Container und Transport des Materials

Bauschutt
Bei einem Hausabriss kommt einiges an Bauschutt zusammen.
Quelle © pixabay.com

Die Kosten für einen Container und der Transport zu einer geeigneten Deponie hängen von dessen Größe und von der Region ab, in der die Baustelle liegt. Die Entsorgungsfirmen machen in der Regel Komplettangebote, die sowohl die Miete des Containers für eine Woche enthalten als auch den Transport und die Entsorgung.

Die Miete eines Containers, der fünf Kubikmeter fasst, kostet inklusive Transport zwischen 150 und 200 Euro. Für kleinere Mengen bietet sich ein Kombisack an, der etwa 80 bis 100 Euro kostet und einen Kubikmeter fasst.

Diese Deponiekosten fallen an

Fünf Kubikmeter Bauschutt wiegen etwa sieben Tonnen. Das Entsorgen kostet zwischen 150 und 200 Euro. Wenn es sich um Baumischabfall handelt, ist mit etwa 180 bis 250 Euro zurechnen. Gipskartonplatten zu entsorgen ist dagegen sehr teuer. Hier ist mit über 300 Euro zu rechnen.

Einige wenige Deponien nehmen auch Kleinmengen an, die Bauherren selbst mit einem Pkw oder Hänger anliefern. Je nach Betreiber ist ein Kubikmeter im Jahr kostenlos zu entsorgen oder für Gebühren von bis zu 35 Euro pro Kubikmeter.

Festpreise sind nicht üblich

Die meisten Unternehmen nennen auf Anfrage nur Mindestpreise. In der Regel ist es möglich, einen festen Preis für die Miete und den Transport zu vereinbaren. Die Kosten für das Entsorgen kann das Unternehmen nicht vorab nennen, da diese auf der Deponie nach Gewicht berechnet werden.

In der Regel machen die Firmen Sonderpreise, wenn es möglich ist, sich mit dem Termin nach dem Unternehmen zu richten. Es lohnt sich auf jeden Fall, verschiedene Entsorgungsbetriebe zu kontaktieren.

Größe des Containers ermitteln

Die benötigte Größe des Containers unterschätzen die meisten Bauherren. Als Faustformel gilt Länge x Breite x Stärke x 1,7 jeweils in Meter gemessen. Wer sich wegen der Größe unsicher ist, sollte sich unbedingt beraten lassen.

Eine Mauer von drei Metern Höhe, drei Metern Breite und einer Stärke von 30 Zentimetern hat ein Volumen von 2,7 Kubikmeter. Da auf dem Container die Bruchstücke lose liegen, sind Zwischenräume vorhanden. Für diese Menge ist also mindestens ein Fünf-Kubikmeter-Container erforderlich.

Tipp

Zeitplan realistisch kalkulieren! Da die Betriebe recht genau den Einsatz der Container planen, ist es oft schwer möglich, die Standzeit nachträglich zu verlängern

Auf Sortenreinheit achten

Auf den Deponien werden meist Stichproben begutachtet. Dabei fällt auf, wenn außer Bauschutt noch anderes im Container ist. Für Verunreinigungen wie Tapetenreste oder wenn Hausmüll enthalten ist, erheben die Deponiebetreiber Zuschläge.

Besonders problematisch ist, wenn in den Behältern Abfälle sind, die nicht auf eine Bauschuttdeponie dürfen. In solchen Fällen kann es sehr teuer werden, weil der Inhalt sortiert werden muss. Ein Teil wandert auf eine andere Deponie. Entsorger sichern sich meist vertraglich ab und können die Kosten auf den Auftraggeber abwälzen.

Standzeiten nicht zu knapp kalkulieren

Viele Containerdienste bieten Container wochenweise an. Eine Woche sollte reichen, um einen Container bis zu 20 Kubikmeter Inhalt zu füllen. Verlängerungen der Standzeiten sind teils tageweise möglich.

Da die Betriebe recht genau den Einsatz der Container planen, ist es oft schwer möglich, die Standzeit nachträglich zu verlängern. Wer es nicht schafft den Schutt innerhalb der vereinbarten Zeit hineinzuschütten, geht das Risiko ein, dass der nicht ganz gefüllte Container abgeholt wird. Für den Rest ist dann ein weiteres Behältnis anzumieten.

Checkliste zum Entsorgen von Bauschutt

Vor dem Ordern des Containers:

  • Größe des benötigten Behälters kalkulieren.
  • Zeitbedarf für das Befüllen einschätzen.
  • Vergleichsangebote einholen.
  • Auftrag erteilen.

Entsorgung vor Ort:

  • Eventuell vor der Containeranlieferung mit dem Abbruch beginnen.
  • Platz für den Behälter schaffen, beispielsweise das Auto an einem anderen Ort parken.
  • Für genügend Bewegungsraum sorgen, Lkw muss den Container abstellen können.
  • Das Befüllen zügig erledigen

Abschließende Arbeiten nach der Schuttentsorgung:

  • Boden und Umgebung nach der Abholung des Containers reinigen.
  • Rechnung kontrollieren.
  • Fehler sofort reklamieren.
Bildnachweis © pixabay.com