Bootsmotor warten
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
70 €*
150 €
199 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet die Wartung eines Bootsmotors?

Eine Wartung des Bootsmotors ist in der Regel zu jedem Saisonende fällig. Die Kosten für diese Arbeiten können sehr unterschiedlich ausfallen, da verschiedene Motoren unterschiedliche Wartungen benötigen.

Bootsmotor warten: Kosten im Überblick

PostenKosten
Motoröl2 – 5 €
Getriebeöl2 - 4 €
Ölfilter10 - 12 €
Kraftstofffilter14 - 16 €
Zündkerze3 - 5 €
Wasserpumpenflügelrad18 – 22 €
Arbeitskosten80 – 100 €
Gesamtsumme129 – 186 €

Beispieltabelle: Badewanne austauschen, vorhandene Rohre und Fliesen bleiben erhalten.

Die Kosten einer Bootsmotorwartung im Detail

Bei der Wartung führt die Bootswerkstatt verschiedene Arbeiten aus. Diese verursachen den größten Teil der Kosten. Der Anteil für das Material ist gering, da der Fachmann in der Regel lediglich Öle und Filter austauscht.

Mit diesen Kosten ist für Motoröl und Ölfilter zu rechnen

Je nach Motor sind unterschiedliche Mengen an Motoröl und eventuell Getriebeöl auszutauschen. Die Literpreise bewegen sich zwischen fünf und zehn Euro beziehungsweise 20 bis 50 Euro für Getriebeöl.

Öl- und Benzinfilter kosten zwischen 8 und 20 Euro je nach Modell.

Der Außenborder Suzuki DF25A beispielsweise benötigt 480 Milliliter Motorenöl und 60 Milliliter Getriebeöl.

Werkstattkosten für die Wartung eines Bootsmotors

Neben dem Wechsel des Öls und der Kontrolle der Zündkerzen, überprüft die Werkstatt Benzin- und Entlüftungsleitungen, zieht Schrauben nach und stellt den Vergaser, die Leerlaufdrehzahl, den Zündzeitpunkt und das Ventilspiel ein. Sie schmiert alle beweglichen Teile und testet diese auf Funktion. Auch ist das Wasserpumpenflügelrad auszutauschen.

Je nach Modell erfordert diese Arbeit ein bis vier Stunden. Dafür ist mit 80 bis 300 Euro zu rechnen.

Beachtenswertes bei der Wartung eines Bootsmotors

Die Motoren werden in der Regel seltener genutzt als Automotoren. Hinzukommt, dass in Deutschland über Winter nur selten Boote der Freizeitgestaltung dienen. Dies ist bei der Wartung zu berücksichtigen.

Bootsmotor warten Kosten
Die Kosten für eine Bootsmotorwartung werden vor allem durch die Arbeitszeit des Fachmanns definiert.
Quelle © pixabay.com

Intervalle für die Bootswartung

Wie bei allen Motoren schreiben die Hersteller meist eine Inspektion und Wartung abhängig von der Laufzeit vor. Diese erreichen viele Bootsmotoren erst nach etwa zwei Jahren. Daher ist auf das zeitliche Wartungsintervall zu achten.

Üblicherweise sind Motor und Getriebeöl nach 100 Stunden oder nach sechs Monaten zu tauschen. Wer jedes Wochenende etwa acht Sunden mit dem Boot fährt, muss nach zwölf Wochen diese Arbeiten vornehmen lassen. Bei einer Nutzung von zwei Stunden pro Woche ist der Zeitpunkt erst nach einem Jahr erreicht. Wer wenig fährt, muss daher auf das zeitliche Intervall achten.

Jährlich beziehungsweise nach 200 Stunden, sind das Wasserpumpenflügelrad, die Zündkerzen sowie Motor- und Getriebeöl zu tauschen. Für die Filter sind meist nur Reinigung und Tausch bei Bedarf vorgesehen.

Heimwerker können sparen

Der Tausch von Ölen ist sicher etwas, das jeder Heimwerker selbst schafft. Er muss aber peinlich genau darauf achten, dass kein Öl ins Wasser oder auf den Boden gelangt. Auch ist er für ein fachgerechtes Entsorgen verantwortlich. Der Austausch in Eigenregie bietet sich an, wenn die anderen Wartungsarbeiten noch nicht fällig sind.

Die übrigen Arbeiten führt besser ein Fachbetrieb aus. Dieser findet Fehler und kann sie beheben, bevor es zu einem Motorschaden kommt. Während der Garantiezeit ist eine Wartung im Fachbetrieb ohnehin unumgänglich.

Checkliste für die Wartung eines Bootsmotors

Wartungsintervalle überwachen:
  • Jede Fahrt mit Fahrtdauer sofort nach Ankunft notieren.
  • Wöchentlich die Fahrtzeiten addieren.
  • Wenn die maximale Zeit zwischen zwei Wartungen fast erreicht ist, Bootswerkstatt suchen.
  • Spätestens vor dem Winter eine Wartung durchführen lassen.
Werkstatt suchen:
  • Arbeiten mit Angabe des Motors und der Laufzeit ausschreiben.
  • Während der Garantiezeit nur autorisierte Fachbetriebe für die Wartung auswählen.
  • Angebote vergleichen.
  • Auftrag erteilen.
  • Telefonnummer hinterlegen, falls unvorhergesehene Schäden bemerkt werden.
Nach der Wartung des Bootsmotors:
  • Rechnung mit Datum und genauer Bezeichnung von Motor und ausgeführten Arbeiten erstellen lassen.
  • Auf austretendes Öl achten.
  • Funktion des Motors überprüfen.
Bildnachweis © pixabay.com

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