Dach decken
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
1.450 €*
14.762 €
25.800 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Preisradar: Dach decken lassen

Eine neue Dacheindeckung verursacht hohe Kosten. Es ist daher sinnvoll eine komplette Sanierung des Daches zu erwägen, damit das Dach für lange Zeit seinen Zweck erfüllt.

Kosten für das Decken eines Dachs im Detail

Die Dacheindeckung ist der äußere Belag des Daches. Es geht also lediglich um die Kosten für das Entfernen alter Dachziegel und das Anbringen neuer. Meist handelt es sich um Ziegel aus Ton, Betonsteine oder Faserzementplatten. Auch Eindeckungen aus Leichtmetall oder Schiefer sind üblich.

Dach decken: Kosten im Überblick

WasMaterialDeckenKomplett
Tonziegel5 - 11 €15 – 20 €20 – 31 €
Betondachsteine5 - 11 €12 - 18 €17 – 29 €
Faserzementplatten20 - 30 €40 - 50 €60 – 80 €
Dachpfannenbleche10 – 15 €25 - 30 €35 – 45 €
Schiefer25 - 40 €50 - 60 €75 – 100 €

Service Beispiel

In der Tabelle sind gängige Preise für verschiedene Dacheindeckungen pro m² zusammengestellt.

Preise für verschiedene Materialien zum Eindecken

Tondachziegel und Betondachstein kosten je nach Ausführung zwischen fünf und elf Euro pro Quadratmeter. Für Faserzementplatten ist mit Preisen zwischen 20 und 30 Euro zu rechnen. Dachpfannenbleche sind für 10 bis 15 Euro pro Quadratmeter erhältlich. Schiefer ist mit 25 bis 40 Euro am teuersten.

Dach decken
Tondziegel und Betondachstein zum Dachdecken kosten je nach Ausführung zwischen fünf und elf Euro pro Quadratmeter.
Quelle © pixabay.com

Übliche Kosten pro Quadrat für das Dachdecken

Dachdecker verlangen für das Decken mit Tonziegeln meist 15 bis 20 Euro, Betonsteine verlegen sie etwas günstiger für 12 bis 18 Euro. Ein Belegen mit Faserzement berechnen sie meist mit 40 bis 50 Euro, Dachpfannenbleche für 25 bis 30 Euro. Schiefer können nur Spezialbetriebe anbringen. Hier sind Preise von 50 bis 60 Euro üblich.

Überblick über die Gesamtkosten

Neben den Kosten für Dachziegel und das Eindecken, fallen noch weitere Kosten an. Es ist zumindest ein Fahrgerüst für 120 bis 360 Euro notwendig. Für das Abdecken und Entsorgen der alten Eindeckung sind 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter anzusetzen.

Ferner ist immer damit zu rechnen, dass auch die Dachentwässerung zu erneuern ist. Hierfür fallen meist vier bis sieben Euro pro Quadratmeter an.

Sofern auch der Dachstuhl zu erneuern und eine Dämmung notwendig ist, sind Kosten von 150 bis 250 Euro pro Quadratmeter zu erwarten. Dies bedeutet aber auch für die Zukunft geringere Heizkosten und die Möglichkeit, Fördermittel zu erhalten.

Beachtenswertes beim Decken von Dächern

Ob es reicht, ein Dach nur neu zu decken, kann nur ein Fachbetrieb entscheiden. Auch sind Regelungen der Gemeinden, der Bauordnung und der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu beachten.

Gesetzliche Vorschriften berücksichtigen

Die EnEV schreibt seit 2014 vor, die oberste Geschossdecke bei Altbauten zu dämmen oder ersatzweise das Dach. Von dieser Pflicht sind Eigentümer von Wohngebäuden mit höchstens zwei Wohnungen befreit, wenn sie am ersten Februar 2002 eine der Wohnungen selbst bewohnten.

Ein Dämmen des Daches ist vorgeschrieben, wenn mindestens zehn Prozent der Dachfläche komplett erneuert wird. Wer das Dach nur decken lässt, ist nicht zum Dämmen verpflichtet.

In vielen Gemeinden gibt es genaue Auflagen bezüglich der Farbe von Dachziegeln. Manche schreiben auch die Art der Bedeckung vor.

Zusätzlich sinnvolle Maßnahmen

Grundsätzlich sollte ein Dachdecker im Vorfeld abklären, ob das Gebälk ausreichend tragfähig ist. Wenn dieser zum Erneuern rät, lohnt es nicht, das Dach neu einzudecken. Vielmehr sollten Hausbesitzer weitere Maßnahmen, wie dämmen, den Bau von Gauben sowie den Einsatz von Solarthermie beziehungsweise Photovoltaik erwägen.

Die Hausbank hilft bei der Finanzierung und prüft auch nach, welche Fördermittel möglich sind. Langfristig lohnt sich eine komplette Sanierung fast immer.

Checkliste für das Eindecken eines Daches

Erste Überlegungen:
  • Umfang der Schäden erfassen.
  • Fachmann um Prüfung des Dachstuhls bitten.
  • Mit einem Energieberater weitere Maßnahmen, wie Dämmen und Solarenergienutzung, erörtern.
  • Klären, welche Dächer erlaubt sind.
  • Eventuell Architekt hinzuziehen, um das Dach auszubauen.
  • Umfang der Arbeiten festlegen.
Dachdecker finden und auswählen
  • Arbeiten mit den ermittelten Daten ausschreiben.
  • Angebote vergleichen und einige Dachecker auswählen.
  • Mit diesen eine Ortsbesichtigung vereinbaren und verbindlichen Kostenvoranschlag erstellen lassen.
  • Falls notwendig, Finanzierung klären und Bauantrag stellen.
  • Betrieb auswählen, beauftragen und Termin vereinbaren.
Das Dach decken lassen:
  • Klären, ob Genehmigungen nötig sind (beispielsweise Gerüstaufbau auf Gehweg).
  • Material nahe beim Arbeitsort lagern.
  • Für Zugang zum Dach sowie zu Strom sorgen.
  • Optische Kontrolle nach der Fertigstellung des Daches durchführen.
  • Nach Regenfällen auf Dichtigkeit achten.
Bildnachweis © pixaba.com

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