Decke dämmen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
2.974 €*
9.563 €
21.700 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet es, eine Decke zu dämmen?

Das Dämmen der obersten Geschossdecke ist sinnvoll, wenn der Raum unter dem Dach unbeheizt ist, besonders wenn das Dach selber ungedämmt bleibt.

Decke dämmen: Kosten im Überblick

PostenKosten
Dampfsperre50 – 100 €
Einblasdämmung1.000 – 6.200 €
Dämmplatten625 – 6.200 €
Summe Material50 – 100 €
Einblasen1.250 – 2.500 €
Folie und Dämmplatten anbringen1.250 – 3.125 €
Kosten Handwerker500 – 5.600 €
Summe4.175 – 18.100 €

Beispielrechnung: Eine Decke von 125 m² soll durch eine Kombination aus Einblasdämmung und Dämmplatten gedämmt werden.

Da der Dämmstoff auf dem Boden des obersten Raumes liegt, hängen die Kosten davon ab, ob dieser begehbar ist oder nicht.

Die Kosten im Detail

Je nach Konstruktion des Hauses und nach gewünschter Nutzung, wird auf dem Boden eine belastbare oder nicht belastbare Dämmschicht aufgebracht. Bei vorhandenen Hohlräumen in der Decke, ist zusätzlich eine Einblasdämmung zu empfehlen.

Materialkosten – damit ist für Dämmstoffe zu rechnen

Die unterste Lage bildet eine Folie als Dampfbremse. Solche Folien kosten pro Quadratmeter 0,40 bis 0,80 Euro. Auf diese Folie kann bei nichtbegehbaren Decken verzichtet werden. Dies ist aber nicht empfehlenswert.

Einblasdämmstoffe kosten zwischen 25 und 70 Euro pro Kubikmeter. Um einen Hohlraum mit 40 Zentimeter Dicke zu verfüllen, sind 0,4 Kubikmeter erforderlich, die etwa 8 bis 35 Euro kosten. Dämmplatten sind zu Preisen zwischen 5 und 50 Euro pro Quadratmeter erhältlich. Die Preise für Dammstoffe hängen nicht nur vom Volumen ab, sondern auch vom U-Wert, sowie von der Umweltverträglichkeit.

Diese Kosten sind für den Handwerker zu erwarten

Für das Einbringen einer Einblasdämmung fallen 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter an. Das Dämmen mit Platten und das Anbringen der Folie schlagen mit 10 bis 25 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Bei einer begehbaren Geschossdecke ist mit etwa fünf Euro pro Quadratmeter an zusätzlichen Kosten zu rechnen.

Decke dämmen
Dämmmaterial für die Decke.
Quelle © Getty Images

Beachtenswertes beim Dämmen einer Decke

Seit Ende 2015 schreibt die Energieeinsparverordnung das Dämmen von Decken zwischen beheizten und unbeheizten Räumen vor. Für selbstbewohnte Häuser gibt es zwar Ausnahmen, aber die Maßnahme ist sinnvoll und wird mit Fördermitteln belohnt.

Finanzielle Hilfen vom Staat

Die KfW gewährt im Rahmen des Förderprodukt 151/152 einen vergünstigten Kredit beziehungsweise über das Förderprodukt 430, einen Zuschuss von bis zu 10 Prozent der Sanierungskosten. Wer in Eigenregie dämmt, kann nicht mit diesen Mitteln rechnen, denn ein Energieberater muss den Antrag stellen.

In einigen Bundesländern gibt es in der Regel zusätzliche Programme. Der beste Ansprechpartner für Fördermittel jeder Art, ist die Hausbank.

Die Wahl des Dämmstoffes

Der U-Wert des Materials ist ausschlaggebend für die benötigte Dämmstoffdicke. In der Regel sind gut dämmende Materialien teurer.

Förderung:

Die KfW gewährt im Rahmen des Förderprodukt 151/152 einen vergünstigten Kredit beziehungsweise über das Förderprodukt 430, einen Zuschuss von bis zu 10 Prozent der Sanierungskosten.

Bei der Wahl des Materials sollten Hausherren an die Umwelt denken und an die eigene Gesundheit. Umweltverträgliches Material muss nicht unbedingt auch gut für die Gesundheit der Bewohner sein. Ein nachwachsender Rohstoff, der mit Giften gegen Schimmel- und Insektenbefall imprägniert wird, ist beispielsweise schädlich für die Gesundheit.

Eigenleistungen bergen Gefahren

Wer Fördermittel bekommt, muss nicht nur vor Beginn des Dämmens mit einem Energieberater zusammenarbeiten. Er ist auch verpflichtet, den ordnungsgemäßen Abschluss der Maßnahme nachzuweisen. Diesen bekommt keiner, der alleine dämmt.

Generell besteht beim Dämmen immer die Gefahr, dass sich durch Fehler beim Dämmen Kondenswasser im Haus sammelt, was zu Schimmelbefall führt. Fachbetriebe sind erfahren, daher kommt es nur selten zu Schäden. Sollte es doch einmal geschehen, sind die Betriebe versichert. Der Schaden wird ersetzt.

Checkliste für das Dämmen einer Decke

Vor dem Dämmen:
  • Mit dem Energieberater den Umfang der Arbeiten festlegen.
  • Sich für einen Dämmstoff entscheiden.
  • Arbeiten mit Angabe des Umfangs, der Art der Dämmung und des Dämmstoffs ausschreiben.
  • Betrieb auswählen.
  • Sicherstellen, dass dieser berechtigt ist, die Bestätigung über das Dämmen auszustellen.
  • Genauen Kostenvoranschlag verlangen.
Konkrete Planung der Deckendämmung:
  • Finanzierung mit der Bank abklären.
  • Wenn möglich, Fördermittel beantragen.
  • Nach Finanzierungszusage einen Betrieb beauftragen und Termin festlegen.
  • Vorarbeiten nach Absprache rechtzeitig durchführen.
  • Dafür sorgen, dass der Fachmann ungestört arbeiten kann..
Nach der Geschossdeckendämmung:
  • Bestätigung über die Maßnahme aushändigen lassen.
  • Die Bestätigung bei der KfW einreichen.
  • Die Räume von einem Energieberater abnehmen lassen.
Bildnachweis © pixabay.com

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