Decke streichen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
100 €*
293 €
900 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet es, eine Decke streichen zu lassen?

Das Streichen einer Decke ist eine mühsame Angelegenheit. Dies schlägt sich auch in den Kosten nieder, die für diese Arbeit zu veranschlagen sind.

Decke streichen: Kosten im Überblick

KostenPosten
Wasserfeste Pappe80 – 120 €
Spachtelmasse und Farbe80 - 130
Abdecken des Bodens40 – 80 €
Entfernen der Tapete und Spachteln160 - 280
Anstreichen120 - 180 €
Fahrtkosten100 – 200 €
Gesamtsumme740 – 1.110 €

Beispielrechnung: In Küche und Kinderzimmer (je 20 m²) soll die Decke gestrichen werden. Da sich in der Küche eine mehrfach gestrichene Tapete befindet, wird diese entfernt, im Kinderzimmer streicht der Fachmann auf die vorhandene Raufaser.

Aber es lohnt sich, einen Fachmann mit der Aufgabe zu betrauen, denn Heimwerkern gelingt selten ein gleichmäßiger Farbauftrag.

Die Kosten im Detail

Bei der Kalkulation der Kosten kommt es natürlich darauf an, ob der Handwerker auch eine alte Tapete entfernen muss oder Unebenheiten zu verspachteln sind. Außerdem spielt die Qualität der gewünschten Farbe eine große Rolle. Die folgenden Angaben beziehen sich auf einen Quadratmeter.

Diese Materialkosten sind üblich

Sofern nicht ohnehin ein neuer Boden in den Raum muss, ist es wichtig diesen sorgfältig abzudecken. Fachbetriebe nehmen zu diesem Zweck spezielle Tücher (ein bis zwei Euro), Abdeckkrepp (ein bis zwei Euro) oder wasserfeste Pappe (zwei bis drei Euro).

Farbe für die Decke kostet zwischen einem und vier Euro. Bei der Wahl der Farbe ist der Untergrund und ein eventuell vorhandener Anstrich zu beachten.

Übliche Preise für Vorarbeiten und Streichen

Falls Tapeten zu entfernen und zu entsorgen sind, ist mit sechs und zehn Euro für diese Arbeiten zu rechnen. In der Regel muss der Betrieb anschließend spachteln. Dies kostet zwischen 10 und 15 Euro. Das Abdecken ist mit einem bis zwei Euro zu veranschlagen.

Das Streichen kostet je Farbauftrag zwischen zwei und drei Euro. Nach dem Verspachteln ist damit zu rechnen, dass der Betrieb zweimal streichen muss.

Beachtenswertes beim Streichen von Decken

Je nach Zustand der Decke, sind Alternativen zum Streichen sinnvoll. Daher ist es wichtig, sich mit den verschiedenen Optionen auseinanderzusetzen.

Probleme, die beim Streichen auftreten können

Information:

Wenn sich an der Decke bereits Stellen zeigen, an denen sich Farbe oder Tapete löst, ist es mit einem Anstrich alleine nicht getan.

In vielen Wohnungen sind an der Decke Raufasertapeten verklebt. Diese lassen sich bis zu viermal streichen. Jeder Anstrich macht das Material schwerer. Hinzukommt, dass die neue Farbe es kurzfristig durchfeuchtet. Irgendwann ist die Haftkraft des Klebers nicht mehr ausreichend und die Tapete fällt von der Decke.

Auch ein mehrfacher Farbanstrich direkt auf dem Putz kann zu Problemen führen. Die Farbe blättert ab. Je nach Art der Farbe ist es möglich, die Decke abzuwaschen und anschließend neu zu streichen.

Wenn sich an der Decke bereits Stellen zeigen, an denen sich Farbe oder Tapete löst, ist es mit einem Anstrich alleine nicht getan. Je nach Untergrund ist die Decke abzuwaschen oder zu tapezieren. Alternativen sind Spanndecken oder Verkleiden mit Holz beziehungsweise Gipskarton.

So können Heimwerker sparen

Es braucht keine Erfahrung, um den Boden abzudecken. Aber Zeitungen oder dünne Folien können keinen sicheren Schutz bieten. Daher ist Abdeckmaterial aus dem Fachhandel grundsätzlich zu empfehlen.

Tapeten lassen sich meist einfach ablösen. Für das Entsorgen sind BigPacks sinnvoll. Mit Farbe behaftete Raufaser lässt sich nur mit guter Verpackung durch die Wohnung tragen ohne diese völlig zu verschmutzen.

Das Abwaschen einer Decke macht viel Arbeit und ist anstrengend. Hier gilt, wer körperlich dazu in der Lage ist, kann sich ans Werk machen. Fehler sind kaum möglich.

Checkliste für das Streichen einer Decke

Umfang der Arbeiten festlegen:
  • Raum ausmessen.
  • Besonderheiten, wie beispielsweise Möbel, die sich nicht entfernen lassen, festhalten.
  • Zustand der Decke überprüfen (Tapete oder Putz, ist ein Überstreichen möglich?)
Fachbetrieb auswählen:
  • Arbeiten ausschreiben.
  • Mehrere Betriebe auswählen.
  • Besichtigungstermin vereinbaren.
  • Kostenvoranschläge erstellen lassen, eventuelle Eigenleistungen berücksichtigen.
  • Auftrag erteilen.
  • Termin vereinbaren.
Arbeiten ausführen und abnehmen:
  • Den Raum rechtzeitig ausräumen.
  • Falls Vorarbeiten vereinbart wurden, diese vor dem Termin ausführen.
  • Eventuell eine „Laufstraße“ durch die Wohnung mit Pappe abdecken.
  • Handwerkern Zugang zum Raum, Wasser und Strom ermöglichen.
  • Nach den Arbeiten die Decke begutachten.
  • Abdeckmaterial entfernen und Zustand des Bodens prüfen.
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