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Was kostet das Pflastern einer Einfahrt?

Überblick über die Gesamtkosten

Die Kosten beziehen sich auf eine 90 Quadratmeter Hofeinfahrt. Insgesamt sollte hierbei, mit der Verwendung eines günstiges Steins, mit circa 5.000 bis 6.000 Euro gerechnet werden.

Posten Kosten
Bagger + Aushub 950 -1.300 €
Unterbau 1.200 – 1.500
Verlegen der Pflastersteine 1.700 – 2.100 €
Einschlemmen mit Brechsand 15 €
Ca. 20 Arbeitsstunden für 2 Personen 1.600 €
Gesamtkosten 5.465 – 6.515 €
 

Nach Neubau oder Umzug steht oft die Neu- oder Umgestaltung der Einfahrt an. Vor dem Start sollten die Kosten genau kalkuliert werden. Allerdings hängen die Preise selbstverständlich von den Material- und Arbeitskosten ab. Eine pauschale Aussage ist daher schwierig.

Die erste Entscheidung besteht darin, ob die Einfahrt oder der Bereich vor dem Carport in Eigenleistung gepflastert werden soll, ein Teil selbst erbracht oder der Auftrag komplett einer Fachfirma erteilt wird.

Logisch: Setzt man die eigene Arbeitskraft ein, kostet das weniger Geld. Allerdings sollte jeder seine handwerklichen Fähigkeiten realistisch einschätzen, ansonsten könnten zusätzlich teure Ausbesserungsarbeiten anfallen. Sollen komplizierte Muster die neue Einfahrt zieren, sollte in jedem Fall eine Fachfirma beauftragt werden.

Die Kosten im Detail

Die Kalkulation der Materialkosten

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Eine wichtige Entscheidung ist die Auswahl der Pflastersteine. Die Preisspanne liegt zwischen 10 und etwa 120 Euro - je nach Eigenschaften und Design. Am kostengünstigsten ist einfaches Verbundsteinpflaster aus Beton. Es wird durch seine Stabilität gerne für Einfahrten verwendet. Es kostet ungefähr 10 bis 15 Euro pro Quadratmeter.

Sollen Randsteine eingesetzt werden, um der Pflasterung Stabilität zu verleihen, dann gilt das Gleiche: Die Steinqualität und das Design bestimmen den Preis. Der Vergleich des Materialwerts der Steine bei verschiedenen Fachhändlern ist ebenfalls sinnvoll, er kann erheblich variieren.

Weitere Kosten rund um die Pflastersteine

Nicht nur die Pflastersteine verursachen Kosten, sondern auch die Arbeit um die Steine herum kostet Geld. Bevor gepflastert wird, muss die Fläche eingeebnet und das Erdreich etwa 50 Zentimeter tief abgetragen werden. Pro Quadratmeter kann ein solcher Aushub bis zu 10 Euro kosten. Hierfür empfiehlt sich bei großen Flächen die Anmietung eines Baggers- dafür fallen pro Tag etwa 100 Euro an.

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Für die Bettung der Steine sowie zur Füllung der Fugen benötigt man Brechsand. Pro Tonne fallen hier in etwa 15 Euro an. Eine Beratung im Fachhandel zu den einzelnen Materialien und der benötigten Menge ist ebenfalls hilfreich, um die Kosten realistisch zu kalkulieren.

Auch durch das Abfahren der Erde und das anschließende auffüllen der Fläche durch Kies oder Schotter entstehen weitere Kosten. Die Kosten für den Unterbau bewegen sich in einem Rahmen zwischen 15 und 25 Euro pro Quadratmeter.

Eine Fachfirme nimmt in etwa 40 - 65 Euro die Stunde. Je nach Größe der Fläche, die gepflastert werden soll, müssen ca. drei Arbeitstage für zwei Personen einkalkuliert werden.

Beachtenswertes beim Pflastern einer Einfahrt

Nach Restbeständen gucken

Ist das Design weniger wichtig und die Kosten sollen niedrig gehalten werden, ist es eine gute Idee die Augen nach Restbeständen von Pflastersteinen offen zu halten. Besonders nach der Saison gibt es in einigen Baumärkten oder im Fachhandel hin und wieder gute Angebote zu entdecken.

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Welche Steindicke für welchen Zweck?

Um die dauerhafte Stabilität des gepflasterten Weges zu garantieren, ist nicht nur ein sorgfältig gearbeiteter Unterbau wichtig. Die Dicke der Pflastersteine spielt bei der Lebensdauer der Einfahrt ebenfalls eine wichtige Rolle. Im privaten Bereich werden Pflastersteine mit Dicken von sechs bis acht Zentimeters empfohlen.

Für einen Gartenweg, einen Hauseingang oder die Einfahrt zur Garage reichen sechs Zentimeter. Für die Flächen, die sehr häufig von Autos genutzt werden sind acht Zentimeter durch aus empfehlenswert. Sollte die Einfahrt stärker als im Normalfall belastet werden, sind Pflastersteine mit einer Dicke von 10 bis 14 Zentimetern notwendig.

Verschiedene Verlegemuster

Auch bei der Wahl des Verlegemusters sollten einige Faktoren nicht außer Betracht gelassen werden. Je nachdem wie stark die Belastung der Einfahrt in Zukunft aussehen sollte, kann es passieren, dass sich die Steine durch das Gewicht des Autos verschieben. Dies geschieht vor allem, wenn die Steine längs oder quer verlegt worden sind. Generell gilt, je mehr sie in einander verzahnt sind, desto stabiler ist die Einfahrt letztendlich.

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Zu den Mustern, die am häufigsten verwendet werden, zählen der Halbverband, Diagonalverband, Blockverband und der Drittelverband. Wurde sich für ein solches Muster entschieden werden die Pflastersteine in unterschiedlichen Größen und Farben geliefert. Daher ist es kaum möglich, sich nach der Lieferung noch für ein anderes Muster zu entscheiden.

Zufahrtsstrecke gut durchdenken

Eine Einfahrt muss nicht immer zwangläufig geradlinig auf das Haus, die Garage oder das Carport zulaufen. Kleine Kurven können sogar aus ästhetischen Gründen eine Überlegung wert sein. Es empfiehlt sich allenfalls sehr, die Auffahrt einige Male ganz bewusst zu fahren, um sich sicher sein zu können, dass das Fahrzeug mit einem Kurvenradius nicht überfordert ist, oder schräg vor dem endgültigen Parkplatz ankommt.

Checkliste für das Pflastern der Einfahrt:

  • Ausmessen der Fläche.
  • Entscheidung treffen, welches Muster verlegt werden soll.
  • Die Angebote diverser Fachhandel einholen und vergleichen.
  • Die Route der Einfahrt gut durchdenken und eventuell einige Testfahrten machen.
  • Eventuelle Standflächen zusätzliche planen. (Auch Besucher brauchen einen Parkplatz)
  • Schon im Vorfeld über Grünflächen nachdenken. Eine Einfahrt ohne Pflanzen sieht schnell ziemlich kahl aus.

Rund um das Pflastern der Einfahrt:

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