Englischnachhilfe
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
10 €*
16 €
40 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet Englischnachhilfe?

Unter allen Nachhilfefächern ist Englisch das meistgefragte. Die Kosten für Englischnachhilfe richten sich vor allem nach den Qualifikationen des Lehrers, der Unterrichtsdauer sowie den individuellen Anforderungen des Schülers.

Die Preise variieren je nach Qualifikation des Nachhilfelehrers, der Klassenstufe des Schülers sowie der Schulform. Die Kosten hierbei liegen zwischen 10 bis 40 Euro pro Unterrichtseinheit á 45 Minuten.

Kosten für Englischnachhilfe

NachhilfelehrerNachhilfeformStundenpreis
StudentEinzelunterrichtca. 10-16 €**
Fachkraft (z.B. pensionierter Lehrer)Einzelunterrichtca. 40 €

Service Beispiel

Preise für eine Unterrichtseinheit à 45 Minuten beim Schüler zu Hause. **) Preis variiert meist nach Klassenstufe des Schülers

Private Englischnachhilfe: Die Kosten im Detail

Bei einfachen Englisch-Lektionen auf Grundschulniveau kann die Qualifikation eines älteren Schülers oder die eines Erstsemester-Studenten ausreichen. Hierbei kann mit Stundenpreisen von zirka 10 Euro gerechnet werden.

In der Mittelstufe und der gymnasialen Oberstufe steigt die Komplexität der Unterrichtsinhalte. Ab der 11. Klasse wird in der Regel mit Stundensätzen von 12 Euro, für die Abitur-Leistungskurse der Klassen 12. und 13. mit 14 bis 15 Euro und für Englischnachhilfe auf Universitäts- oder Fachhochschulniveau mit 16 Euro kalkuliert.

Zu den höchstqualifizierten Nachhilfelehrern zählen professionelle oder pensionierte Englischlehrer. Sie beherrschen Fach und Pädagogik und berechnen daher bis zu 40 Euro pro Stunde.

Englischnachhilfe
Lernen zu lernen: Spezielle Lerntechniken und Konzentrationsübungen fördern eine nachhaltige Lernbereitschaft.
Quelle © Neonbrand / Unsplash

Eine Investition in die Zukunft

Heutzutage legen nicht nur Eltern Wert auf gute Schulnoten: zu Zeiten der Globalisierung und internationalen Ausrichtung vieler Unternehmen werden solide Englischkenntnisse häufig als wichtiges Einstellungskriterium betrachtet.

Das Ziel der Englisch-Nachhilfe kann vielschichtig sein: Eine gute Englisch-Note hilft kann bei der Versetzung helfen oder den Notendurchschnitt für die Mittlere Reife oder das Abitur anheben.

Erfolgreiche Nachhilfe hat neben verbesserten Leistungen einen weiteren positiven Effekt: wo vorher Demotivation, Frustration und Angst herrscht, wird durch spezielle Lerntechniken und Konzentrationsübungen das Selbstwertgefühl des Schülers gesteigert und das „Lernen zu lernen“ gefördert.

Kurzum: Englischnachhilfe ist eine Investition in die Zukunft und die Lebensqualität des Schülers.

Wann mit Nachhilfe anfangen?

Nachhilfe-Bedarf macht sich häufig erst durch „schlechte Noten“ bemerkbar.

Schlechte Noten müssen jedoch nicht zwangsläufig aber nichts mit Faulheit oder Unwillen zu tun haben: durch einen Schul- oder Lehrerwechsel, das Erleiden eines Schicksalsschlags oder eine schwere Krankheit kann schnell der Anschluss verloren werden. In solchen Fällen ist es wichtig, rechtzeitig für Unterstützung, zum Beispiel in Form von Nachhilfeunterricht, zu sorgen.

Das Pensum hängt in erster Linie von den jeweiligen Lernzielen ab. Geht es nur darum, Inhalte für eine anstehende nächste Klassenarbeit oder eine Prüfung zu wieder- oder nachzuholen, kann Nachhilfeunterricht in Form von mehreren aufeinanderfolgenden Unterrichtsstunden innerhalb eines kurzen Zeitraums eine vorübergehende Lösung sein.

Hat der Schüler grundsätzliche Schwierigkeiten mit der Fremdsprache Englisch, kommt eine dauerhafte Betreuung von bestenfalls ein- bis zweimal pro die Woche à 90 Minuten infrage. Allerdings sollten Stundenzahl und Häufigkeit stets an die Konzentrationsfähigkeit des Schülers angepasst werden.

Zusätzliche Kosten für Unterrichtsmaterial?

Grundsätzlich wird Unterrichtsmaterial aus der Schule oder dem Studium auch für den Nachhilfeunterricht verwendet. Ergänzend können Materialien wie Wörterbücher, Übungshefte und ähnliches erworben oder online – in vielen Fällen sogar kostenfrei - heruntergeladen werden. Letztlich ist der Materialeinsatz abhängig von den Unterrichtsmethoden des jeweiligen Nachhilfelehrers. In den Leistungen vieler privater Nachhilfelehrer oder Nachhilfeinstitute sind Übungsmaterialien mit inbegriffen, die sich nach dem individuellen Leistungsstand des Schülers richten.

Digital Natives
Als „Digital Natives“ lernen Kinder und Jugendliche bereits spielend an Smartphone oder Tablet.
Quelle © unsplash.com

Online-Nachhilfe: eine Alternative?

Als „Digital Natives“ lernen Kinder und Jugendliche bereits spielend an Smartphone oder Tablet. Auf diese Weise können sie Online-Nachhilfe-Lektionen überall absolvieren – zuhause oder unterwegs.

Online-Dienste bieten Englischnachhilfe in Form von interaktiven Übungen, unterrichtsbegleitenden Online-Kursen, Lernvideos, Tutorials, Vokabeltrainer-Apps oder auch Übungsklausuren. Viele Nachhilfe-Angebote im Internet sind kostenlos.

Der entscheidende Nachteil: Die Online-Angebote richten sich an Schüler allgemein. Sie können meist nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen eingehen. Falls Online-Nachhilfe in Frage kommt, ist je nach Alter und Leistungsstand des Schülers eine Kombination mit Offline-Nachhilfe ratsam.

FAQ - Häufige Fragen zum Thema Englisch-Nachhilfe

Wie viel Englisch-Nachhilfe ist sinnvoll?

Eine häufige Empfehlung für dauerhafte Englisch-Nachhilfe lautet: ein bis zwei Tage pro Woche à 90 Minuten. Allerdings ist eine allgemeingültige Aussage zu Stundenzahl und Häufigkeit schwierig, da jeder Schüler unterschiedliche Bedürfnisse und Konzentrationsfähigkeit hat. Die Nachhilfe sollte daher individuell angepasst werden.

Checkliste Englisch-Nachhilfe

  • Ziele des Nachhilfeunterrichts feststecken.
  • Häufigkeit und Dauer des Nachhilfeunterrichts festlegen.
  • Unterrichtsort auswählen.
  • Auftrag einstellen.
  • Auswahl eines geeigneten Nachhilfelehrers.
  • Termin für die erste Englisch-Nachhilfestunde ausmachen.

Wo findet der Englisch-Nachhilfeunterricht statt?

Private Nachhilfelehrer wie etwa Studenten oder ehemalige Lehrer vereinbaren Nachhilfestunden in der Regel entweder in ihrem Haus oder beim Schüler zuhause. Manche Schüler fühlen sich in ihren „eigenen vier Wänden“ am wohlsten. Andere werden zuhause hingegen abgelenkt: Sie empfinden einen „Tapetenwechsel“ als förderlich. Wer wo am besten lernt ist verschieden und muss daher ausprobiert werden.

Wie schnell treten erste Lernerfolge durch Englisch-Nachhilfe ein?

Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell. Besteht nur im aktuellen Kapitel oder in einzelnen Grammatikbereichen Nachholbedarf, können ein paar wenige intensive Stunden reichen. Manche Schüler brauchen länger, bis die Englisch-Nachhilfe Früchte trägt. Ein Erfolg kann dabei auch im „Nicht-Abrutschen“ bei komplizierteren Stoffen, sondern beim „Halten“ einer durchschnittlich guten Note liegen – sei es für die Versetzung oder das Abiturzeugnis.

Ist Englisch-Nachhilfe bereits in der Grundschule sinnvoll?

Wenn das Kind schon in der Grundschule Probleme mit Englisch hat, sollte frühzeitig an professionelle Nachhilfe gedacht werden, da entstandene Wissenslücken sonst von Jahr zu Jahr größer werden. Besonders in jungen Jahren zeigen zudem Lerntechniken und Konzentrationsübungen eine nachhaltige Wirkung.

Woran erkenne ich einen qualifizierten Englisch-Nachhilfelehrer?

Ein hauptberuflicher oder pensionierter Englischlehrer mit Erfahrung ist per se qualifiziert. Er sollte jedoch nicht nur den Stoff vermitteln, sondern auch pädagogische Unterstützung und Motivation zum effektiven Lernen vermitteln. Ist der Nachhilfelehrer ein älterer Schüler oder Student, weist er idealerweise beste Noten vor und überzeugt sowohl in Konversation als auch schriftlicher Ausdrucksweise. Viel Nachhilfe-Erfahrung ist ein weiterer Pluspunkt. Vor allem aber muss eines stimmen: die Chemie, die Sympathie zwischen Schüler und Lehrer. Einfühlungsvermögen, Kreativität und Geduld zählen zu den Schlüsselqualifikationen guter Nachhilfelehrer.

Wussten Sie schon?

So viel kostet...

Bildnachweis © Clarissa Watson / Unsplash