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Was kostet der Bau eines Fahrradunterstandes?

Die Gesamtkosten im Überblick

Beispielrechnung: Ein Hausbesitzer entscheidet sich für einen Holzschuppen, der als Bausatz geliefert wird. Den Boden lässt er mit einfachen Betonplatten auslegen.

PostenKosten
36 m³ transportieren40 - 60 €
Bausatz Holzschuppen300 - 400 €
Summe Material 340 - 460 €
Verlegen Bodenplatten120 - 160 €
Aufbau des Unterstandes320 - 500 €
Summe Handwerkerkosten440 - 660 €
Gesamtsumme780 - 1.100 €

Die Garage ist kein geeigneter Platz für das Fahrrad. Zum einen dürfen Gemeinden die Zweckentfremdung verbieten, zum anderen ist es dort im Winter meist zu feucht, für den Drahtesel.

Der Bau eines Fahrradunterstandes kostet nicht viel und sorgt für eine perfekte Unterbringung der Räder.

Die Kosten im Detail

Ein luftiger Holzschuppen oder ein Wellblechhäuschen sind die besten Plätze für Fahrräder. Die Kosten hängen von der Größe des Unterstandes und vom verwendeten Material ab

Materialkosten – damit ist für das Baumaterial zu rechnen

Vorgefertigte Bausätze aus Nadelholz, um einen Schuppen zu bauen, in dem vier Fahrräder Platz finden, kosten etwa 300 bis 400 Euro. Wer aus Kanthölzern und Brettern selber bauen will, kommt nicht viel günstiger an das Material. 200 bis 300 Euro sind ein realistischer Preis für Holz und Schrauben. Wellblechschuppen sind mit 600 bis 800 Euro deutliche teurer.

Fahrradschuppen

Ein Fundament ist nicht nötig. Sinnvoll ist, den Boden mit Gehwegplatten zu belegen. Sie kosten mit Sand und Splitt etwa 12 Euro pro Quadratmeter. Die Grundfläche beträgt etwa vier Quadratmeter.

Diese Kosten sind für den Aufbau zu erwarten

Das Verlegen der Platten kostet etwa 120 bis 160 Euro. Der Aufbau des Unterstandes ist mit zwei Personen in zwei bis drei Stunden erledigt. Bei Stundensätzen von 40 bis 50 Euro fallen also 160 bis 300 Euro an. Wer auf einen Bausatz verzichtet muss mit circa vier bis fünf Stunden Bauzeit rechnen, also mit 320 bis 500 Euro.

Beachtenswertes beim Bau eines Fahrradunterstandes

Ein Fahrradunterstand ist zwar kein großes Bauwerk, trotzdem sollte er erst nach gründlicher Vorbereitung in Angriff genommen werden. Es gilt Rechtliches zu beachten und rein praktische Erwägungen anzustellen.

Unterstand für Fahrrad

Juristisches zu Fahrradunterständen

Während bei Garagen, deren Bestandteil auch die Nutzung ist, eine Baugenehmigung notwendig wird, gibt es für kleine Lagerschuppen kaum rechtliche Beschränkungen. Die Gemeinde darf daher das Unterstellen von Fahrrädern in Garagen verbieten, in einem Lagerschuppen aber nicht. Allerdings sollten Grundstückbesitzer zur Sicherheit beim örtlichen Bauamt nachfragen, bevor sie einen Fahrradunterstand bauen.

Unter Umständen sind Fahrräder, die im Schuppen stehen, nicht über die Hausratversicherung geschützt. Es ist daher ratsam, sich von der Versicherung beraten zu lassen, wie ein Einschluss des Diebstahlschutzes möglich ist.

Größe und Aufstellort mit Bedacht wählen

Fahrradunterstand

Pro Person sollte ein Fahrrad im Schuppen Platz finden. Wenn Kinder im Haus sind, ist es sinnvoll den Schuppen etwas größer zu wählen, denn Kinder entwachsen ihren Rädern. Die zu klein gewordenen Bikes stehen oft einige Zeit, bis die Geschwister diese nutzen können.

Der Schuppen steht grundsätzlich an dieser Stelle am besten, wo die Familie ihre Fahrräder ohnehin abstellt. Ein Unterstellplatz zwischen Garage und Haustür ist sinnvoller, als die Räder hinter das Haus zu verbannen.

Eigenleistungen sind nach Absprache möglich

Handwerklich begabte Menschen, die über solides Werkzeug verfügen, können einen Schuppen, der aus einem Bausatz entsteht, oft alleine aufbauen. Hilfe von einem Fachmann sorgt dafür, dass die Arbeit schneller und zielgerichteter abläuft. Auch ist das Ergebnis meist besser.

Checkliste für den Bau eines Fahrradunterstandes:

Planung des Fahrradschuppens:

  • Größe des Fahrradunterstandes festlegen.
  • Geeigneten Platz auswählen.
  • Sich für ein Material beziehungsweise einen Bausatz entscheiden.
  • Bei der Gemeinde klären, ob der gewünschte Schuppen am vorgesehenen Ort entstehen darf.
  • Arbeiten ausschreiben und Betrieb auswählen.

Bauen des Unterstandes:

  • Absprechen, wer was erledigt.
  • Termin vereinbaren.
  • Bauplatz rechtzeitig entrümpeln.
  • Unterstand aufbauen.

Abschließende Maßnahmen:

  • Eventuell das Bauwerk streichen.
  • Pflegehinweise des Fachmanns beachten.
  • Mit der Versicherung sprechen, wegen des Diebstahlschutzes für die eingelagerten Gegenstände.
  • Falls notwendig, Auflagen wie den Einbau von Schlössern erfüllen.

Rund um den Fahrradunterstand:

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