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Was kostet Fenster reparieren?

Überblick über die Gesamtkosten

Beispielrechnung: Zwei Fenster sind zu reparieren. Bei einem muss die Scheibe ersetzt werden, bei dem anderen der Beschlag.

PostenScheibe ersetzenBeschlag ersetzen
Material150-350 €70-120 €
Austausch135-240 €90-120 €
Summe285-590 €160-240 €

Je nach Entfernung fallen noch zusätzlich zwischen 10 und 50 Euro für Fahrtkosten an.

Eine kleine Unachtsamkeit und schon hat die Scheibe im Fenster einen Riss. Manchmal führt auch eine mangelnde Wartung zu Schäden an den Beschlägen. Eine Fensterreparatur lässt sich manchmal nicht vermeiden.

Die Kosten im Detail

Wie viel für den Tausch des Glases zu zahlen ist, hängt von der Größe der Scheibe und der Art der Verglasung ab. Sicherheitsglas oder Thermoglas ist teurer als einfache Ausführungen. Bei der Reparatur von Beschlägen hängt der Preis von den Funktionen ab. Am teuersten sind Dreh-/Kippbeschläge mit zusätzlicher Einbruchsicherung.

Materialkosten – das kostet Unterbau und Belag

Glas für eine Scheibe von 150 x 150 Zentimetern kostet zwischen 150 und 350 Euro. Scharniere sind für 10 bis 15 Euro pro Stück zu bekommen. Ein aufwendiger Dreh-/Kippbeschlag schlägt mit 70 bis 150 Euro zu Buche.

Fenster

Diese Kosten sind für den Handwerker zu erwarten

Die Stundensätze der Betriebe bewegen sich im Bereich zwischen 45 und 60 Euro. Das ersetzen einer Scheibe nimmt etwa drei bis vier Stunden in Anspruch.

Der Betrieb holt das Fenster meist ab, baut die Scheibe in der Werkstatt ein. Anschließend montiert er es wieder. Der Austausch von zwei Scharnieren ist in einer Stunde erledigt. Für den Austausch eines Dreh-/Kippbeschlags fallen etwa zwei Stunden an.

Beachtenswertes beim Reparieren von Fenstern

Das Angebot der Betriebe ist sorgfältig zu prüfen, damit das reparierte Fenster den gleichen Qualitätsstandard erreicht, wie die anderen Fenster des Hauses. Einen Notdienst zu beauftragen, ist daher nicht sinnvoll.

Fenster

Wenn das Fenster völlig zerstört ist, ist es sinnvoller wenn die Bewohner es mit Folie abdichten und wenn möglich den Rollladen schließen, bis eine fachgerechte Reparatur möglich ist.

Kleine Verbesserungen sind möglich

Beim Austausch der Scheibe sollte der Betrieb gleichwertiges Glas einsetzen, das die gleiche Stärke hat wie das beschädigte Material. Der Einbau von hochwertigerem Glas ist nicht sinnvoll, da dieses schwerer ist als das Originalglas. Der Rahmen und die Scharniere würden von der Verbesserung überlastet.

Beim Austausch der Beschläge sieht es anders aus: Statt eines einfachen Drehbeschlages kann der Auftraggeber einen Dreh-/Kippbeschlag oder einen Beschlag mit Einbuchschutz einsetzen lassen.

Wer für die Kosten aufkommt

Wer bestellt zahlt. Wenn der Mieter den Handwerker bestellt, muss er ihn auch bezahlen. Umgekehrt hat der Handwerker einen Anspruch gegenüber dem Vermieter, wenn dieser den Auftrag gegeben hat. Das heißt aber nicht, dass der Auftraggeber auf Dauer auf den Kosten sitzen bleibt.

Glasbruch ist in der Regel sowohl über die Hausratversicherung, als auch über die Gebäudeversicherung versicherbar. Welche Versicherung eintritt, kommt auf den Einzelfall an. Bei eigenem Verschulden ist es auch möglich, dass die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers eintritt. Dies sollte der Hausherr zusammen mit dem Verursacher und der Versicherung abklären.

Fenster

Bei Schäden der Beschläge kommt es auf den Einzelfall an, weshalb der Schaden entstanden ist. Wenn es sich um eine normale Abnutzung handelt, ist es in der Regel Sache des Hauseigentümers, den Beschlag reparieren zu lassen. Mieter, die die Wartung des Fensters vernachlässigen oder dieses über Gebühr belasten, beispielsweise weil Kinder daran schaukeln, müssen meist für den Schaden aufkommen. Eine dritte Option ist, dass der Beschlag bei einem Einbruchs-(versuch) Schaden nahm. Hier tritt oft die Hausratversicherung ein.

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, dass sich Mieter und Vermieter damit auseinandersetzen, wer den Schaden bezahlen soll, bevor sie den Handwerker beauftragen. In diesem Zusammenhang spielt natürlich auch ein verlässlicher Kostenvoranschlag eine Rolle. In vielen Mietverträgen gibt es Klauseln, dass Mieter für kleine Schäden selber aufkommen müssen, auch wenn sie diese nicht verschuldet haben.

Generell ersetzen Versicherungen nur die Kosten, die nötig sind, um das Fenster in den alten Zustand zurückzuversetzen. Wenn bei der Reparatur gleichzeitig Verbesserungen geplant sind, muss dies gesondert festgehalten werden. Für einen besseren Beschlag bezahlt die Versicherung nach einem Einbruch nur in Ausnahmefällen.

Checkliste für die Fensterreparatur

Erste Maßnahmen bei einem kaputten Fenster:

  • Den Umfang des Schadens feststellen.
  • Eventuell Scheibe mit Folie abdichten.
  • Mieter müssen den Hauseigentümer über den Schaden informieren.
  • Versicherungsschutz abklären.

Das Fenster reparieren:

  • Arbeiten mit genauer Angabe der Schäden ausschreiben.
  • Betrieb auswählen.
  • Schriftlichen Kostenvoranschlag verlangen.
  • Finanzierung abklären.
  • Auftrag erteilen.

Nach der Reparatur:

  • Funktionen des Fensters prüfen.
  • Rechnung getrennt nach Wiederherstellung und Verbesserung ausstellen lassen.
  • Unterlagen bei der zuständigen Versicherung einreichen.

Rund um das Reparieren von Fenstern

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