Fertigparkett verlegen
Kosten für 30m²*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
1.050 €*
1.873 €
4.958 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Verlegen von Fertigparkett?

Die Bezeichnung Fertigparkett bedeutet, dass die einzelnen Elemente eine versiegelte Oberfläche haben. Ein abschließendes Schleifen und Versiegeln entfällt daher. In der Regel handelt es sich um Mehrschichtparkett.

Das Verlegen von Fertigparkett muss mit großer Sorgfalt geschehen, damit die Versiegelung keinen Schaden nimmt. Der große Vorteil ist, dass der Boden direkt nach dem Verlegen nutzbar ist. Normalerweise muss der Boden nach dem Versiegeln einige Tage austrocknen, bevor er belastbar ist.

Fertigparkett verlegen: Kosten im Überblick

PostenKlickparkettNut- und Feder schwimmendNut- und Federverklebt
Feuchteschutzca. 30 €ca. 30 €-
Trittschalldämmungca. 60 €ca. 60 €-
Fertigparkettca. 1.350 €ca. 1.500 €ca. 1.500 €
Summe Materialca. 1.440 €ca. 1.590 €ca. 1.500 €
Verlegen des Untergrundsca. 1.350 €ca. 1.500 €ca. 1.500 €
Fertigparkettca. 150 €ca. 150 €-
Parkett verlegenca. 450 €ca. 900 €ca. 1.125 €
Endreinigungca. 90 €ca. 90 €ca. 90 €
An- und Abfahrtca. 30 €ca. 30 €ca. 60 €
Summe Handwerkerkostenca. 720 €ca. 1.170 €ca. 1.275 €
Summe Totalca. 2.160 €ca. 2.760 €ca. 2.775 €

Service Beispiel

Ein Raum mit 30 m² Fläche soll mit Fertigparkett versehen werden. Zur Wahl steht ein Klickparkett für 45 Euro/m² und eine klassische Variante für 50 Euro/m². Letztere kann fest oder schwimmend verlegt werden. Für die Trittschalldämmung und die Handwerkerkosten wird mit einer mittleren Preisklasse kalkuliert.

Die Kosten von Fertigparkett im Detail

Fertigparkett gibt es nicht nur in verschiedenen Qualitäten, es ist auch mit und ohne Trittschalldämmung erhältlich. Das gedämmte Material ist nicht weit verbreitet und schwer zu finden. Die Kosten für das Verlegen sind günstiger bei Parkett mit integrierter Trittschalldämmung.

Materialkosten- das kostet das Parkett

Fertigparkett Eiche
Fertigparkett in Eiche.
Quelle © pixabay.com

Um das Parkett vor Feuchtigkeit zu schützen, ist eine Lage PE-Folie wichtig. Diese kostet pro Quadratmeter etwa einen Euro. Für die Trittschalldämmung fallen etwa zwei bis drei Euro an. Mehrschicht-Fertigparkett kostet je nach Qualität zwischen 20 und 200 Euro. Eine mittlere Qualität, die optisch ansprechend und langlebig ist, bietet der Handel für 40 bis 80 Euro an.

Diese Kosten sind für den Handwerker zu erwarten

Sofern der Boden eben und tragfähig ist, sind keine weiteren Vorarbeiten nötig. Für das Ausbringen der Dämmunterlage veranschlagen die Betriebe drei bis sieben Euro pro Quadratmeter.

Das Verlegen von Klickparkett kostet etwa 15 Euro pro Quadratmeter. Ein klassisches Parkett mit Nut und Feder, das schwimmend verlegt wird, kostet zwischen 20 und 40 Euro. Eine feste Verlegung ist für Quadratmeterpreise zwischen 25 und 50 Euro möglich.

Üblich sind ferner ein bis zwei An- und Abfahrten, mit 20 bis 40 Euro (Hin- und Rückfahrt) und eine Endreinigung mit 90 bis 100 Euro, zu berechnen.

Beachtenswertes beim Verlegen von Fertigparkett

Die Qualitätsunterschiede sind groß. Da Fertigparkett insgesamt ein teurer Boden ist, sollten Hausherren nicht am falschen Ende sparen.

Auf die Nutzschicht achten

Mehrschichtparkett hat eine Nutzschichtdicke von zwei bis sechs Millimetern. Beim Abschleifen trägt der Fachmann mindestens 0,5 Millimeter ab, bei stärkeren Schäden bis zu einen Millimeter. Parkett mit einer dünnen Nutzschicht kann daher höchstens einmal nachbearbeitet werden. In einer Mietwohnung ist dies hinnehmbar. Im Eigenheim, in dem die Bewohner sich über Jahrzehnte wohlfühlen wollen, sind Schichten von mehr als vier Millimetern wichtig.

Art des Parketts

Klickparkett lässt sich leicht verlegen. Hier ist aber zu bedenken, dass die Bretter durch Aufquellen und Schrumpfen ein leichtes Spiel bekommen können. Knarren und Klappern ist daher auf Dauer möglich.

Klassische Ware, die mit Nut- und Feder ineinandergreift und bei welcher der Handwerker die Bretter miteinander verleimt, ist stabiler. Allerdings verursacht der Mehraufwand beim Verlegen deutlich höhere Kosten. Bei dieser Verlegevariante muss eine Trittschalldämmung den Schall absorbieren.

Spar-Tipp:

Wer auf stark gefragtes Design verzichtet oder Ausführungen aus dem Vorjahr wählt, kann oft viel sparen, ohne mit Qualitätseinbußen rechnen zu müssen.

Die beste Option ist das Parkett vollflächig mit dem Untergrund zu verkleben. Dies hat zwar den Nachteil, das beim Entfernen des Belags der Unterboden Schaden nimmt, dafür ist alles sehr stabil. Da die Bretter beim Belasten nicht auf den Boden aufschlagen, entsteht kaum störender Lärm.

Sparen ist beim Verlegen von Fertigparkett möglich

Es lohnt nicht, an der Qualität zu sparen. Eine dicke Nutzschicht und klassisches Parkett ist grundsätzlich Klickparkett oder einer dünnen Schicht vorzuziehen. Der Preis des Bodens hängt aber auch mit dem Design und dem Trend zusammen. Wer auf stark gefragtes Design verzichtet oder Ausführungen aus dem Vorjahr wählt, kann oft viel sparen, ohne mit Qualitätseinbußen rechnen zu müssen.

Eigenleistung ist dagegen nur in geringem Umfang möglich. Heimwerker sollten sich darauf beschränken Fußleisten zu entfernen, den Boden vorzubereiten und die Leisten später wieder selber zu montieren. Wer diese Arbeiten dem Fachbetrieb überlässt, muss mit 10 bis 15 Euro pro Quadratmeter an zusätzlichen Kosten rechnen.

Die Endreinigung bleibt besser in den Händen des Fachmanns. Schäden am Boden sind erst nach erfolgter Reinigung sichtbar. Wer selber reinigt, hat Probleme zu beweisen, dass der Schaden nicht durch falsche Reinigung entstanden ist.

Checkliste für das Verlegen von Fertigparkett

Planung des Bodens:
  • Größe des Zimmers ermitteln.
  • Boden auswählen.
  • Arbeiten ausschreiben (jetzigen Bodenbelag, Größe des Zimmers, gewünschten Belag und geplante Eigenleistung genau benennen).
  • Angebote vergleichen.
  • Auftrag erteilen und Absprechen, welche Vorbereitung erfolgen muss.
Das Parkett verlegen:
  • Zimmer ausräumen..
  • Fußleisten demontieren.
  • Boden nach Absprache vorbereiten.
  • Parkett verlegen lassen.
  • Boden reinigen lassen.
Nach der Endreinigung:
  • Boden auf Schäden kontrollieren.
  • Wenn nötig reklamieren.
  • Fußleisten anbringen.
  • Möbel einräumen.
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