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Was kostet ein Firmenumzug?

Überblick über die Gesamtkosten

Beispiel: Ein Betrieb mit 20 Mitarbeitern zieht innerhalb einer Stadt um. Diese ungefähren Kosten fallen für den Umzug an:

PostenKosten
Transport von 80 – 200 m31.600 – 5.000 €
Verpackungsmaterial200 - 700 €
Packen (40 – 200 Stunden)800 – 3.000 €
Montagen (10 – 100 Stunden)200 – 4.000 €
Gesamtsumme2.800 – 12.700 € 

Ein Firmenumzug ist eine komplexe Angelegenheit. Die Kosten hängen von vielen Faktoren ab. Neben dem Transport ist der Ab- und Aufbau von Maschinen zu bezahlen. Zum Teil müssen auch im neuen Gebäude Umbauten durchgeführt werden und auch der Umzug der EDV ist mit Aufwand und Kosten verbunden.

Die Kosten im Detail

Umfang des Vorhabens

Der Umfang und damit die Kosten, hängen von der Art des Unternehmens und der Anzahl der Mitarbeiter ab. Ein Betrieb mit mehr als zehn Mitarbeitern, der keinen großen Maschinenpark besitzt, kann mit etwa vier bis zehn Kubikmetern Umzugsgut pro Mitarbeiter rechnen. In einem Kleinbetrieb ist in der Regel mehr Umzugsgut pro Mitarbeiter vorhanden, hier sind 15 bis 40 Kubikmeter pro Mitarbeiter ein realistischer Schätzwert.

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Diese Kosten sind bei einem Umzug mit der Firma zu erwarten

Pro Kubikmeter Umzugsgut fallen etwa 20 bis 25 Euro für den Transport im Nahbereich an. Für Verpackungsmaterial ist mit 2,50 bis 3,50 Euro pro Kubikmeter zu rechnen.

Das Verpacken und Auspacken kostet pro Stunde zwischen 20 bis 30 Euro. Pro Kubikmeter ist mit einem Zeitaufwand von einer halben bis einer Stunde zu rechnen.

Montagen berechnen die meisten Umzugsunternehmen mit 20 bis 40 Euro, je nachdem, wie viel Fachkenntnis notwendig ist. Die ungefähren Kosten für das Verpacken und die Montage kann ein Unternehmen nur nach einer Besichtigung des Betriebs nennen. Es kommt auf die Art der Möbel an und welches Equipment zu installieren ist.

Beachtenswertes bei der Möbelmontage

Betriebe, die Umziehen, müssen grundsätzlich mehr an Organisation leisten, als dies bei einem Wohnungsumzug der Fall ist. Die rechtzeitige Planung erspart viel Stress.

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Kleinigkeiten, die oft vergessen werden

Der Umzug ist bei den Behörden anzuzeigen (Verlegen des Betriebssitzes) und auch das Impressum der Homepage sowie das Geschäftspapier sind zu ändern. Außerdem ist dafür zu sorgen, dass am neuen Standort Telefon und Datenleitungen zur Verfügung stehen. Nichts ist schlimmer für eine Firma, wenn über Tage oder Wochen weder Telefon noch Internet funktionieren.

Generell ist es sinnvoll, Kunden und Lieferanten schon lange vor dem Termin zu informieren. Sie müssen wissen, ab wann der Betrieb an einem neuen Standort ist. Außerdem kann es immer zu Störungen bei den betrieblichen Abläufen kommen, auch darüber sollten alle, die davon Betroffen sein könnten, informiert werden.

Den Umzug vorbereiten

Sinnvollerweise bekommt jeder Mitarbeiter klare Kompetenzen zugewiesen. Er soll in seinem Bereich das Volumen des Transportguts erfassen und auf Besonderheiten, die beim Transport und bei Auf- und Abbau zu beachten sind, hinweisen.

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Jeder bekommt einen Plan vom neuen Standort und eine Übersicht, wo sich sein neuer Arbeitsbereich befindet. Er hat die Aufgabe diesen „auf dem Papier“ einzurichten. Etwa sechs Wochen vor dem Termin sollte dies erledigt sein.

Eigenleistungen sind selten erwünscht

Umzugsunternehmen haben eine Haftpflichtversicherung. Diese übernimmt die Kosten für Schäden nur dann problemlos, wenn das Personal der Umzugsfirma alle Arbeiten selbst durchführt. Aus diesen Gründen erlauben es die wenigsten Umzugsunternehmen, wenn Fremde beim Umzug helfen.

Checkliste für den Firmenumzug

Planung des Umzugs:

  • Festlegen, wann die neuen Räume bezogen werden sollen.
  • Für Telefon und Internet am neuen Standort sorgen. Geschäftspapier bei der Adressänderung nicht vergessen.
  • Pläne des neuen Firmensitzes besorgen und an die Mitarbeiter verteilen.
  • Aufgaben festlegen und für die Erledigung einen Termin 6 Wochen vor dem Umzug festsetzen.
  • Kunden und Lieferanten vorab informieren.
  • Auftrag ausschreiben und Umzugsfirma auswählen.
  • Ortsbesichtigung vereinbaren und genauen Kostenvoranschlag verlangen.
  • Auftrag erteilen.

Umziehen mit der Firma:

  • Alte Räume reinigen, eventuell renovieren und übergeben.
  • Einen Probelauf machen, ob alles am neuen Standort funktioniert.
  • Firma wieder öffnen.
  • Den neuen Betriebssitz bei den Behörden melden.

Nach dem Umzug:

  • Alte Räume reinigen, eventuell renovieren und übergeben.
  • Einen Probelauf machen, ob alles am neuen Standort funktioniert.
  • Firma wieder öffnen.
  • Den neuen Betriebssitz bei den Behörden melden.

Rund um den Firmenumzug:

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