Fundamentsanierung
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
10.000 €*
14.500 €
19.000 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet eine Fundamentsanierung?

Wenn sich im Mauerwerk Risse zeigen, liegt der Verdacht nahe, dass es Schäden am Fundament gibt. Dieses lässt sich nachträglich stabilisieren. Die Kosten für das Sanieren sind allerdings erheblich.

Fundament sanieren: Kosten im Überblick

PostenKosten
Material2.000 – 4.000 €
Gutachten3.000 – 5.000 €
Stabilisieren5.000 – 10.000 €
Summe10.000 – 19.000 €

Beispielrechnung: Um zehn Meter Fundament fachgerecht zu sanieren, ist mit diesen Kosten zu rechnen.

Die Kosten im Detail

Genaue Angaben sind ohne eine genaue Untersuchung kaum möglich. Die genannten Preise sind also nur sehr grobe Anhaltspunkte. Alle Zahlen beziehen sich auf ein Fundament, dass auf einer Länge von zehn Metern saniert werden muss.

Ursachenforschung ist unvermeidlich

Ein Sachverständiger entnimmt in der Regel Proben vom Bodengrund und vom Fundament. Er beurteilt, welche Schäden vorliegen und gibt eine Empfehlung für die Sanierung. Für diese Arbeiten ist mit 3.000 bis 5.000 Euro zu rechnen.

Die Materialkosten sind vergleichsweise gering

Je nach Ursache müssen Betonpfähle das Fundament stützen beziehungsweise verstärken oder es wird ein Kunstharz in den Boden gepresst, das aufquillt und für Halt sorgt. Für das Material fallen etwas 2.000 bis 4.000 Euro an.

Diese Kosten sind für den Arbeitseinsatz zu erwarten

Die Verfahren sind aufwendig und erfordern sowohl viel Erfahrung als auch technisches Gerät. Aus diesem Grund ist mit einer Summe zwischen 5.000 und 10.000 Euro für das fachgerechte stabilisieren eines Fundaments zu rechnen.

Beachtenswertes bei einer Fundamentsanierung

Fundament sanieren
Bauarbeiter sanieren ein Fundament.
Quelle © pixabay.com

Das Fundament trägt die Last des Hauses und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den Untergrund. Fehler beim Sanieren, können zu schweren Gebäudeschäden führen, die unter Umständen einen Abriss nötig machen.

Keine Sanierung ohne Gutachten

Vor dem Sanieren, muss ein unabhängiger Gutachter oder ein kompetenter Fachmann eines Sanierungsbetriebes die Lage beurteilen. Wasser, ein absackender Untergrund oder ein zu schwach dimensioniertes Fundament sind mögliche Gründe. Das Vorgehen ist je nach Ursache anders.

Keine Arbeit für Heimwerker

Ein schadhaftes Fundament zu sanieren erfordert etwa die gleiche Präzision, wie ein Kartenhaus, ohne es zu zerstören, vom Boden auf einen Tisch zu heben. Jedes unbedachte Vorgehen kann fatale Folgen haben.

Es ist daher nicht ratsam, das Fundament einfach freizulegen, um es zu sanieren. Wo welche Maßnahme richtig ist, kann nur der Fachmann nach gründlicher Voruntersuchung entscheiden.

Checkliste für die Sanierung eines Fundaments

Hinweise auf Schäden am Fundament:
  • Risse im Mauerwerk, die sich ständig verändern.
  • Der Fußboden ist nicht mehr waagerecht. Kugeln rollen, ohne angestoßen zu werden, wenn man sie auf den Fußboden legt.
  • Das Haus zeigt eine Schieflage.
  • Rohre brechen ohne ersichtlichen Grund.
Ablauf der Sanierung:
  • Fachbetrieb suchen (Handwerkskammer, Architektenkammer, Internet).
  • Schäden genau beschreiben, am besten mit Foto.
  • Termin für ein Gutachten vereinbaren.
  • Vorschlag für eine Sanierung geben lassen.
  • Die erforderlichen Arbeiten ausschreiben.
  • Vorarbeiten nach Absprache ausführen.
  • Termin für das Sanieren vereinbaren.
Abschließende Maßnahmen:
  • Prüfen, ob die Schäden behoben sind.
  • Eventuell nochmals einen Gutachter um Hilfe bitten.
  • Beobachten, ob neue Risse oder Absenkungen auftreten.
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