Garagendach decken
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
290 €*
621,60 €
1.048 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Decken eines Garagendachs?

Das Eindecken eines Garagendachs ist in der Regel recht günstig, da keine Isolierung erforderlich ist. Oft genügt es, die Dachentwässerung zu erneuern und neue Dichtbahnen aufzubringen.

Garagendach decken: Kosten im Überblick

PostenKosten /m2
Bitumenbahnen 35 m2280 - 420 €
Blech für Wandanschluss 4 m40 - 200 €
Dachrinne 14 m/Fallrohr 2,50 m117 - 272 €
Klempnerarbeiten 4 m/Eindecken 32 m2480 - 880 €
Montage Dachentwässerung 13 Meter/Anfahrt154 – 295 €
Gesamtbetrag1.071 – 2.067 €

Beispielrechnung in der Tabelle: In eine Garage mit einer Grundfläche von 9 Meter auf 3,5 Meter (31,5 Quadratmeter) dringt Wasser ein. Sie ist auf einer Länge von vier Metern mit der Hauswand verbunden. Bedingt durch das Gefälle ist eine Dachrinne auf einer Länge von 12,5 Metern erforderlich, sowie ein Fallrohr für den Kanalanschluss mit einer Länge von 2,50 Metern. Ein vorhandener Anschluss kann genutzt werden, daher fallen keine weiteren Kosten an.

Die Kosten im Detail

Garagen besitzen meist ein Flachdach. Die Kosten für das Eindecken hängen von der Größe des Daches und vom Zustand der vorhandenen Entwässerung ab.

Diese Kosten fallen für Dachpappe, Dichtbänder und Dachblech an

Für Dachpappe ist mit Kosten von acht bis zwölf Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Ein Zuschlag von mindestens 10 Prozent ist einzukalkulieren, da sich die Bahnen großzügig überlappen müssen. Wenn die Garage an einem Haus angebaut ist, fallen etwa 10 bis 50 Euro pro Meter für Dichtbänder und Bleche an, um einen ordentlichen Wandanschluss zu gewährleisten.

Es ist außerdem ratsam, die Dachentwässerung zu erneuern. Diese schlägt mit 8 bis 18 Euro pro Meter zu Buche. Für ein Fallrohr sind weitere 5 bis 20 Euro zu veranschlagen.

Diese Handwerkerkosten fallen fürs Garage eindecken an

Das Eindecken mit Bitumenbahnen kostet pro Quadratmeter zwischen 10 und 20 Euro. Für einen fachgerechten Dachanschluss ist mit 40 bis 60 Euro pro Meter zu rechnen. Die Montage der Regenrinnen kostet zwischen 8 und 15 Euro pro Meter. Die Preise hängen vom Material ab. Außerdem spielt es eine Rolle für die Kosten, ob vor Ort Lötarbeiten notwendig sind.

Beachtenswertes beim Decken eines Garagendachs

Eine fachgerechte Arbeit erspart spätere Sanierungsmaßnahmen. Hausherren sollten genau überlegen, ob sie das Risiko eingehen wollen, das Dach selbst zu decken.

Selbsthilfe ist beim Garagendach nicht zu empfehlen

Garagendach decken
Garagendach decken: fachgerechte Arbeit erspart spätere Sanierungsmaßnahmen.
Quelle © pixabay.com

Oft erweckt es beim Laien den Eindruck, dass es ein Kinderspiel ist, die Dichtbahnen anzubringen. Handwerker, die dies seit Jahren machen, haben damit in der Tat keine Probleme. Hobbybastlern gelingt es selten auf Anhieb, die Bahnen ohne Falten zu verkleben. Sie brauchen oft mehr Material. Auch sind schlecht geklebte Bahnen anfällig bei Sturm.

Generell ist es auch wichtig, dass der Untergrund keine Vertiefungen hat und ein ausreichendes Gefälle vorhanden ist. Dies prüft der Fachmann natürlich bevor er mit dem Abdichten beginnt.

Wandanschlüsse immer dem Fachmann überlassen

Natürlich sind die Probleme, die eine schlechte Eindeckung der Garage auslöst, überschaubar. Ein undichtes Garagendach richtet, im Vergleich zu einem undichten Dach des Wohnhauses, wenig Schaden an.

Wenn es an den Anschluss an eine Wand geht, sieht dies anders aus. Hier kann Wasser unbemerkt durch die Wand ins Haupthaus dringen. Bei isolierten Wänden, sind außerdem Wärmbrücken möglich und Schäden durch Nässe in der Isolation. Diese bleiben oft über Jahre unbemerkt. Später sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig. Daher gehört der Wandanschluss immer in die Hände eines Fachmanns.

Bei schwerem Boden ist Beton nur erforderlich, wenn der Boden im angrenzenden Bereich Druck ausgesetzt ist. Bei einer Wegeinfassung ist Einbetonieren daher immer die bessere Methode.

Checkliste für das Eindecken eines Garagendaches

Erste Überlegungen:
  • Bei Altbauten: Prüfen ob eine Neueindeckung nötig ist.
  • Bei Altbauten: Darauf achten bei welcher Witterung sich Nässe in der Garage zeigt
  • Bei Neubauten: Festlegen auf welchem Weg das Wasser zum Kanal gelangen soll.
  • Bei Neubauten: Gefälle entsprechend anlegen.
Decken der Garage:
  • Größe des Dachs, Läge von Wandschlüssen und Dachrinnen bestimmen.
  • Arbeiten ausschreiben.
  • Fachbetrieb auswählen und die Planung von diesem begutachten lassen.
  • Genaues Vorgehen festlegen.
  • Kostenvoranschlag erstellen lassen.
  • Auftrag erteilen.
  • Notwendige Vorarbeiten erledigen und den Handwerkern Zugang zum Dach ermöglichen.
Nach dem Decken:
  • Auf Regen warten oder das Dach kräftig benetzen, um das Gefälle zu überprüfen.
  • Wandanschlüsse des Daches genau beobachten.
Bildnachweis © pixabay.com