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Was kostet der Bau eines Gartenhauses?

Die Kosten im Überblick

Art des Gartenhauses Ø Kosten
Bausatz kleines Holzhaus (2,5 m²) ab 300 €
Bausatz mittleres Holzhaus (5 m²) ab 1.000 €
Bausatz großes Holzhaus zum Wohnen 5.000 bis 15.000 €
Bausatz kleines Metallhaus (2,5 m²) ab 200 €
Bausatz großes Metallhaus (30 m²) ab 13.000 €
Bausatz kleines Kunststoffhaus (2 m²) ab 200 €
Bausatz großes Kunststoffhaus zum Wohnen ab 2.600 €

Ein Gartenhaus erfüllt heutzutage viele Wünsche: Hier finden Gartenutensilien wie Schaufeln und Rasenmäher ihren Platz. Auch für das Unterstellen von Fahrrädern eignen sich die kleinen Häuser. Neben den praktischen Aspekten kann ein Gartenhaus auch als gemütliche Unterbringung für Gäste oder als Kinderspielplatz dienen. Ob mit moderner Fassade oder mit alpenländischem Flair – nach den eigenen Wünschen gestaltet verschönert es den Garten.

Vor dem Bauen eines Gartenhäuschens empfiehlt sich eine grobe Kostenkalkulation, um mögliche Kostenfallen zu umgehen. Je nachdem, welche Hausart und welches Zubehör gewünscht ist, kommen Kosten mit drei- bis fünfstellige Zahlen auf den Gartenbesitzer zu.

Um den Überblick über anfallende Kosten zu behalten, hilft die nachfolgende Aufstellung. Mögliche Kostenfaktoren sowie Preise für verschiedene Gartenhäuser und Zubehör sind hier zu finden. Hinweise zu Baugenehmigung, Versicherung und Fundament helfen, mögliche Fehlerquellen zu umschiffen.

Die Kosten im Detail

Mögliche Kostenfaktoren beim Gartenhausbau

Gartenhaus weiß

Wie beim normalen Wohnhaus hängen die Kosten eines Gartenhauses von dessen Größe ab. Je mehr Material und Fläche verbaut wird, desto mehr kostet das geplante Haus.
Das gewählte Material ist ebenfalls ausschlaggebend für den Preis. So sind Häuser aus Kunststoff, Holz und Metall erhältlich. Innerhalb der einzelnen Baumaterialien gibt es weitere Preisunterschiede: Dickere und damit hochwertigere Blockbohlen kosten mehr als ihr dünneres Pendant.

Die Ausgestaltung im Innen- und Außenbereich ist ein weiterer Kostenfaktor, den es zu beachten gilt. Eine größere Anzahl an Fenstern, ein Vordach oder eine Terrasse treiben den Preis des Gartenhauses zusätzlich in die Höhe.

Der Kauf eines Bausatzes muss zudem nicht zwingend günstiger sein als das Bauen in Eigenregie. Hier lohnt sich ein Kostenvergleich und eine genaue Kalkulation. Je nach gewünschter Hausart, kann der Eigenbau erheblich günstiger sein, sofern der Bauherr Erfahrung mit Holz und Konstruktion hat.

Welche Kosten fallen für fertige Bausätze an?

bewachsenes Gartenhaus

Die Preisspanne für fertige Gartenhäuser ist groß – von niedrigen dreistelligen bis zu fünfstelligen Beträgen ist alles vertreten. Bei der Preisgestaltung entscheidet auch das gewählte Material:

Kleine Holzhäuser mit einer Grundfläche von etwa zweieinhalb Quadratmetern sind ab 300 Euro erhältlich. Für für die Aufbewahrung von Gartengeräten sind sie gut geeignet. Mittelgroße Holzhäuser mit fünf Quadratmetern schlagen mit rund 1.000 Euro zu Buche. Wer ein Gartenhaus möchte, in dem er auch wohnen kann, muss mit Kosten von 5.000 bis 15.000 Euro rechnen.

Metallgartenhäuser sind pflegeleicht und preisgünstig. Gerätehäuser mit einer Fläche von zweieinhalb Quadratmetern kosten rund 200 Euro. Die große Variante mit 30 Quadratmetern Grundfläche ist mit 13.000 Euro zu kalkulieren.

Gartenhäuser aus Kunststoff sind einfach zu montieren und benötigen keinen Anstrich. In der Anschaffung sind sie günstiger als Holzhäuser. Für ein kleines Haus mit einer Grundfläche von zwei Quadratmetern fallen etwa 350 Euro an. Ein großes bewohnbares Gartenhaus, ist bereits ab 2.600 erhältlich.

Kosten für das Fundament mit einkalkulieren

Nicht nur der Kauf der Baumaterialien oder des Bausatzes kostet Geld; beim Bauen eines Gartenhauses fallen je nach Vorhaben weitere Kosten an:

Ein Fundament ist für alle Gartenhäuser unerlässlich. Es hält den Fußboden trocken und sorgt dafür, dass das Haus geradesteht. Je nach Untergrund und Hausgröße ist eine Betonplatte, ein Streifenfundament oder die Gründung mit Gehwegplatten erforderlich. Die Betonplatte und Streifenfundament sind mit rund 30 Euro pro Quadratmeter die teurere, wenn auch haltbarste Variante. Gehwegplatten sind mit 10 Euro pro Quadratmeter etwas günstiger.

Preise für die Montage

Wer sein Gartenhaus nicht selbst aufbauen möchte, kann einen Fachmann mit der Montage beauftragen. Hierfür sind Preise von durchschnittlich 400 Euro möglich. Die Kosten sind von Anbieter und Bauvorhaben abhängig. Es lohnt sich, mehrere Angebote einzuholen.

Wer eine besondere Innen- und Außengestaltung wünscht, muss mit zwei- bis vierstelligen Mehrkosten rechnen. Dazu zählen zusätzliche Fenster, Fensterläden, Fußbeläge, Blumenkästen, Terrassen, Dachschindeln, Dachrinnen und diverse Anbauten.

Beachtenswertes beim Bauen eines Gartenhauses

Gartenhaus mit Bank

Wann eine Baugenehmigung nötig ist

Die Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslands bestimmt, wann für ein Gartenhaus eine Baugenehmigung nötig ist. Entscheidende Punkte sind Größe, Nutzung und Stellplatz. Beim örtlichen Bauamt lassen sich die nötigen Informationen erfragen. Der Antrag ist formlos zu stellen und muss darüber aufklären, aus welchem Material, wo und wie groß das Gartenhaus sein soll.

Die Gebühren sind von Bundesland zu Bundesland verschieden und hängen vom jeweiligen Verfahren und dessen Aufwand auf. Beispiel München: Hier ist mit einer Mindestgebühr von 40 Euro zu rechnen.

Achtung: Wer keine erforderliche Baugenehmigung einholt, tappt schnell in die Kostenfalle. Erstattet ein Nachbar Anzeige, verlangt die zuständige Behörde einen Abriss des Gartenhauses. Das bereits investierte Geld ist damit verloren.

Bausatz oder selbst bauen?

Laien, die keine Erfahrung mit Holz und Konstruktion haben, sollten auf einen Fertigbausatz aus dem Handel zurückgreifen. Ein falsch konstruiertes Haus kann schnell zur Kostenfalle werden, wenn die Statik nicht stimmt und Nachbesserungen nötig sind. Ein Bausatz kann hingegen auch von einem unerfahrenen Heimwerker problemlos aufgebaut werden.

Wer über das nötige Wissen verfügt, kommt mit dem Eigenbau finanziell günstiger weg. Gerade bei aufwendigeren und besser ausgestatteten Häusern kann man gegenüber dem Fertigsatz sparen. Zusätzlich lassen sich eigene Ideen besser einbringen. Einzukalkulieren ist hierbei aber der zeitliche Mehraufwand, den eine Eigenkonstruktion mit sich bringt.

Bausätze selbst aufbauen oder aufbauen lassen?

Fertige Bausätze aus dem Fachhandel lassen sich dank mitgelieferter Bauanleitung leicht selbst aufbauen. Etwas handwerkliches Geschick und Grundwissen sind dabei hilfreich, ebenso wie weitere helfende Hände.

Wer Zeit und Mühe sparen möchte, kann das Gartenhaus von einem Fachmann aufbauen lassen. Hierfür sind allerdings zusätzliche Kosten einzuplanen.

Versicherung klären

Gartenhütte

Wer teure Geräte oder Fahrräder in seinem Gartenhaus aufbewahrt, ist mit dem Abschluss einer Versicherung gut beraten. Wenn das Gartenhaus auf demselben Grundstück wie das Wohnhaus gebaut ist, fällt es im Normalfall unter die Hausratversicherung. Zur Sicherheit: Am besten vorab bei der Versicherung nachfragen und das Gartenhaus in den Vertrag mit aufnehmen lassen.

Auf einem separaten Grundstück gebaut muss das Gartenhaus extra versichert werden. In Kleingartenanlagen ist der Vereinsvorstand der erste Ansprechpartner. Für die separate Versicherung eines Gartenhauses fallen durchschnittlich Kosten von 50 bis 100 Euro pro Jahr an.

Checkbox zum Bauen eines Gartenhauses:

  • Zweck des Gartenhauses festlegen
  • Hausgröße bestimmen
  • Bausatz verwenden oder selbst bauen?
  • Gewünschtes Material: Holz, Metall oder Kunststoff?
  • Selbst aufbauen oder aufbauen lassen?
  • Fundamentart wählen
  • Bei Bedarf Baugenehmigung einholen
  • Versicherung klären
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