Haustür einbauen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
550 €*
1.417 €
2.7000 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Einbauen einer Haustür?

Haustüren sollen dem Gebäude einen individuellen Ausdruck verleihen, damit die Bewohner das Haus mit Freude betreten. Trotzdem ist die Sicherheit wichtiger als das Design.

Die Tür muss es Einbrechern schwer machen, in das Haus zu gelangen.

Die große Stabilität von Blatt, Türrahmen (Türzarge) und die nötige Verankerung im Mauerwerk ist der Grund, warum eine Haustür deutlich teurer ist, als eine Zimmertür. Moderne Eingangtüren sind darüber hinaus isoliert, sie halten die Wärme im Haus.

Haustür einbauen: Kosten im Überblick

PostenStahltür Klasse RC 2Holz/Glastür oder Aluminium/Glas Klasse RC 2Holz/Glastür oder Aluminium/Glas Klasse RC 3
Zarge90 - 100 €220 - 300 €220 - 300 €
Türblatt300 - 400 €1.000 - 2.000 €1.200 - 2.800 €
Beschlägeca. 50 €ca. 100 €ca. 100 €
Schließeinrichtung540 - 650 €1.420 - 2.550 €1.620 - 3.350 €
Summe Material540 - 650 €1.420 - 2.550 €1.620 - 3.350 €
Einbau Zarge200 - 300 €200 - 300 €200 - 300 €
Tür einhängen und justierenca. 50 €ca. 50 €ca. 50 €
Schließeinrichtung montierenca. 100 €100 - 150 €100 - 150 €
Summe Einbau350 - 450 €350 - 450 €350 - 450 €
Gesamtkosten890 - 1.100 €1.770 - 3.000 €1.970 - 3.800 €

Service Beispiel

In der Tabelle sind die Kosten für eine einfache Stahltür, die üblicherweise an Nebeneingängen angebracht wird, in der Sicherheitsklasse RC 2 und für moderne Türen gegenübergestellt. Die modernen Türen haben eine Wärmedämmung und gehören zur Klasse RC 2 oder RC 3.

Kosten des Haustüreinbaus im Detail

Da sich Haustüren hinsichtlich der Größe und des Designs erheblich unterscheiden, sind verbindliche Aussagen über die Kosten nicht möglich. Die hier genannten Preise sind grobe Richtwerte.

Materialkosten – das kosten Türblatt und Zarge

schwarze Haustür
Kontrast: schwarze Haustür in weißer Wand.
Quelle © pixabay.com

Hauseingangstüren haben meist eine Breite von 100 Zentimetern und eine Höhe von 200 Zentimetern. Die Wände haben eine Stärke von mindestens 30 Zentimetern. Die Preise beziehen sich auf Türen und Zargen, die diesen Maßen entsprechen.

Türzargen aus Holz kosten etwa 220 bis 300 Euro, aus Metall sind Zargen schon für 90 bis 100 Euro erhältlich.

Türblätter für Eingangstüren werden ab 200 Euro angeboten. Wer eine stabile sichere Tür möchte, muss für eine einfache Stahltür etwa 300 Euro ausgeben, eine attraktive Eingangstür kostet über 1.000 Euro.

Das Schloss und der Schließzylinder sind in der Regel nicht im Preis enthalten, für diese Teile sind weitere 100 bis 150 Euro zu veranschlagen.

Das kostet der Einbau der Türe

Den größten Aufwand verursacht die Montage der Zarge. Hierfür sind 200 bis 300 Euro zu veranschlagen. Das Einhängen und Justieren der Tür berechnen die meisten Betriebe mit 50 Euro. Der fachgerechte Einbau des Schlosses, des Schließbleches und des Schließzylinders verursacht 100 bis 150 Euro Kosten.

Beachtenswertes beim Einbau von Haustüren

Da Haustüren Teil der Außenhaut des Gebäudes sind, haben Hausherren nicht immer die die Möglichkeit, frei darüber zu entscheiden.

Die Gemeinde hat Mitspracherecht

Ortssatzungen können die Farbe von Türen, die von außen sichtbar sind und deren Design vorschreiben. In vielen Satzungen sind nur weiße Türen oder solche in Holzfarben erlaubt. Auch ob Glaseinsätze vorhanden sein dürfen beziehungsweise deren Größe, kann vorgeschrieben sein.

Unter Holzfarben verstehen die Behörden in der Regel echtes Holz oder Nachbildungen von Holz. Ein Anstrich in der Farbe „Mahagoni“ kann beispielsweise zu Problemen führen.

Wärmedämmung nicht vergessen

In einem Haus ohne Außenwanddämmung sollte keine gedämmte Tür eingesetzt werden. Generell ist es sinnvoll, dass die Tür in der gleichen Stärke vor Kälte schützt, wie die Wände.

Info:

Eine Tür, die der Sicherheitsklasse RC 2 entspricht, hat verschiedene Verriegelungspunkte. Sie hält einem Einbruchsversuch mit einem einfachen Werkzeug drei Minuten stand.

Der Einbau einer schlecht gedämmten Tür kann die Wärmedämmung eines Hauses stark beeinflussen. Wer Fördermittel erhält, weil das Haus einen bestimmten Standard einhält, kann diese durch eine ungedämmte Tür gefährden.

Nicht an der Sicherheit sparen

Eine Tür, die der Sicherheitsklasse RC 2 entspricht, hat verschiedene Verriegelungspunkte. Sie hält einem Einbruchsversuch mit einem einfachen Werkzeug drei Minuten stand. Eine Tür, die dieser Klasse entspricht, kostet etwa 500 Euro mehr als eine moderne Eingangstür ohne diese Schutzausrüstung. Für 200 Euro mehr bietet die Tür, durch weitere Zuhaltungen, Schutz gegen ein Stemmeisen und hält diesem fünf Minuten stand.

Namhafte Hersteller von Türen bieten Standardtüren an, die sie gegen Aufpreis mit einem besseren Schutz versehen. Hausherren, die sich Fertigtüren kaufen, können meist nicht zwischen verschiedenen Schutzklassen wählen.

Einbau der Haustür durch den Fachmann ist empfehlenswert

Günstige Fertigtüren aus dem Internet verführen Heimwerker dazu, diese zu erwerben und selbst einzubauen. Dieses Vorgehen ist wenig sinnvoll und spart oft weniger Kosten ein, als die meisten Hobbybastler denken. Zum Kaufpreis kommen fast immer 100 bis 150 Euro Transportkosten hinzu. Außerdem verursachen Kleinteile und Bauschaum zusätzliche Kosten.

Fehler beim Einbau führen zu Wärmebrücken oder zu Sicherheitsmängeln. Abgesehen davon ist eine Tür ein komplexes Bauteil, das niemand ohne Beratung kaufen sollte.

Checkliste für den Einbau einer Haustür

Auswahl der Tür:
  • Wärmedämmung des Hauses bei der Auswahl beachten.
  • Entscheiden, wie viel Sicherheit gewünscht ist.
  • Bei der Gemeinde erkundigen, ob es Auflagen bezüglich der Farbe und des Designs gibt.
  • Arbeiten ausschreiben.
  • Tür nach kompetenter Beratung auswählen./li>
Einbau der Haustür:
  • Hausbewohner darüber informieren, dass die Tür etwa 2 Stunden unpassierbar ist.
  • Alte Tür ausbauen.
  • Rahmen setzen.
  • Tür einbauen, justieren und Schlösser montieren.
Abschließende Maßnahmen:
  • Schlüssel für alle Hausbewohner anfertigen lassen.
  • Schoss mit allen Schlüsseln auf Gängigkeit prüfen.
  • Kontrollieren, ob die Tür dicht schließt.
  • Rechnung abgleichen.
  • Fehler reklamieren.
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