Hecke schneiden
Kosten pro m*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
3,30 €*
9,71 €
22 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Schneiden einer Hecke?

Der grüne Zaun erfreut sich großer Beliebtheit, denn er bietet Sichtschutz, spendet Schatten und kann Wind abhalten. Aber Hecken brauchen Pflege, sonst werden sie zu einem Gebüsch.

Das regelmäßige Nachschneiden können Gartenbesitzer recht gut selbst erledigen. Ein guter Formschnitt oder ein auf den Stock setzen sollte der Fachmann erledigen. Die Kosten sind überschaubar und die Schönheit der Hecke lässt die Hand des Experten erkennen.

Hecke schneiden: Kosten im Überblick

PostenKürzen um 0,50 MeterKürzen um 1,50 Meter
Anfahrt (50 km)50 - 100 €50 - 100 €
Schneiden60 - 80 €200 - 400 €
Grünschnitt entsorgen25 - 40 €160 - 320 €
Summe135 - 220 €410 - 820 €

Service Beispiel

Kürzen einer 20 Meter langen Hecke um 50 Zentimeter bis zu einer Höhe von 2 Metern und das Kürzen um 1,50 Meter bei einer Ausgangshöhe von bis zu 4 Metern.

Kosten des Heckeschneidens im Detail

Welchen Betrag Gartenbaubetriebe für das Schneiden von Hecken verlangen, richtet sich nach dem Aufwand. Dieser hängt von der Höhe der Hecke und der Art des Schnittes ab.

Drei verschiedene Schnitte für Hecken

Hecke aus verschiedenen Pflanzenarten
Auch verschiedene Pflanzenarten können im Verbund eine Hecke ergeben.
Quelle © pixabay.com

Wenn die Hecke noch eine gute Form hat und nur die Zweige, die herauswachsen zu kürzen sind, muss kein Gartenfachbetrieb die Arbeit erledigen. Hausmeisterdienste sind günstiger, da sie geringere Stundensätze abrechnen. Pro Meter ist mit ein bis zwei Euro zu rechnen.

Hecken, die zu hoch gewachsen sind oder die keine Form mehr haben, bedürfen fachkundiger Hand. Kürzen von 2 Metern auf 1,80 Meter, zusammen mit einem formgebenden Schnitt, kostet zwischen drei und vier Euro pro Meter.

Bei einem massiven Rückschnitt beispielsweise von 3,50 auf 2 Meter oder einem auf den Stock setzen, ist mit 10 bis 20 Euro pro Meter zu kalkulieren.

Die Preise unterscheiden sich erheblich, da die Menge an zu entsorgendem Grünschnitt sehr unterschiedlich ist.

Der Schnitt ist nicht zu jeder Jahreszeit erlaubt

Massive Schnittarbeiten sind nur in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 28. Februar erlaubt. Auch ein moderater Rückschnitt kann verboten sein, wenn Vögel in der Hecke nisten. In der Regel muss der Brutplatz unberührt bleiben

Der Pfleger der Hecke kann diesen Bereich aussparen und nur den Rest schneiden. Da dies recht kompliziert ist, bietet es sich an, Hecken grundsätzlich im Herbst oder im Winter zu schneiden.

Stundensätze sind nicht aussagekräftig

Tipp

Maße sind für ein gutes Angebot unverzichtbar. Die Betriebe können gut abschätzen, wie lange sie für den Schnitt einer Hecke brauchen, wenn sie deren Länge, Breite und Höhe kennen. Hinzu kommen dann noch Entsorgungskosten.

Ein Betrieb, der einen hohen Stundensatz verlangt, hat meist hochwertigere Maschinen und gut ausgebildetes Personal. Die Arbeit ist schneller erledigt und das Ergebnis ist in der Regel sogar schöner.

Die Betriebe können gut abschätzen, wie lange sie für den Schnitt einer Hecke brauchen, wenn sie deren Länge, Breite und Höhe kennen. Eine Angabe der für den Schnitt benötigten Zeit ist üblich. Gartenbesitzer sollten um ein Angebot pro laufenden Meter mit Entsorgungskosten bitten.

Auf die Entsorgungskosten der Hecke achten

Pauschalpreise pro Meter, welche die Entsorgungskosten beinhalten, geben Gartenbaubetriebe nicht gerne. Die Menge des zu entsorgenden Materials ist nicht gut abzuschätzen. Eine Option ist daher, sich einen Preis pro laufenden Meter ohne die Kosten des Entsorgens nennen zu lassen.

Das Entsorgen von Grünschnitt sollte etwa 40 bis höchstens 45 Euro pro Kubikmeter kosten. Grundsätzlich ist es wichtig, entweder einen Gesamtpreis zu erfahren oder die Kosten für das Schneiden und Entsorgen getrennt abzufragen.

Die Mithilfe lohnt sich kaum

Ein ungeübter Hobbygärtner steht dem Fachmann nur im Weg. Da die Fachkraft mit großen gefährlichen Maschinen arbeitet, deren Handhabung Schutzkleidung erfordert, wird sie auch niemanden im Arbeitsbereich dulden. Die Unfallgefahr ist einfach zu groß.

Bei einem großen Rückschnitt fällt eine Menge an Grünschnitt an, den kaum ein Gartenbesitzer im eigenen Garten entsorgen kann. Dies ist ohnehin nur möglich, wenn ein leistungsstarker Häcksler zur Verfügung steht. Er kann lediglich das Schnittgut zusammentragen. Dies spart dem Fachmann aber wenig Arbeit.

Checkliste für das Schneiden einer Hecke:

Planung des Rückschnitts:

  • Hecke vermessen und Art der Pflanzung aufschreiben.
  • Umfang des Rückschnitts festlegen.
  • Erkundigen, wann der Schnitt erlaubt ist.
  • Prüfen, ob Vögel in der Hecke nisten.
  • Arbeiten ausschreiben unter Angabe aller ermittelten Daten – um Komplettpreis inklusive Entsorgung bitten.

Schneiden der Hecke:

  • Unmittelbar vor den Arbeiten die Hecke auf benutzte Nester untersuchen.
  • Nester kennzeichnen.
  • Dem Fachmann einen ausreichend großen Arbeitsbereich frei räumen.

Nach dem Heckenschnitt::

  • Mit dem Rechen das verbliebene Schnittgut zusammenrechen.
  • Wenn Nester verlassen werden, den ausgesparten Bereich nachschneiden
  • Hecke nach Anweisung des Fachmanns pflegen.
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