Heizungsanlage einbauen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
7.412 €*
15.682 €
23.550 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet der Einbau einer Heizungsanlage?

Wie viel für eine Heizungsanlage zu investieren ist, hängt von der Ausgangssituation und dem gewählten Heizsystem ab. Eine genaue Kalkulation ist nur vor Ort möglich.

Heizungsanlage einbauen: Kosten im Überblick

PostenKosten
Gas-Heizkessel mit Umwälzpumpe, Speicher, Zu- und Ableitungen5.000 – 6.000 €
Verrohrung2.500 – 4.000 €
Heizkörper1.500 – 2.500 €
Installation Heizkessel3.000 – 5.000 €
Verlegen der Rohre1.500 – 2.500 €
Anschluss der Heizkörper2.000 – 3.000 €
Gesamtkosten15.000 – 23.000 €

Beispieltabelle: Kosten für die Installation einer Heizungsanlage in einem Einfamilienhaus.

Die Kosten einer Heizungsanlage im Detail

Eine Heizung besteht aus einer Einheit die Wärme erzeugt und einem System, das diese verteilt. Die Preise für Heizkessel, Speicher, Rohrsysteme und Heizkörper lassen sich leicht ermitteln. Schwieriger ist, den Aufwand für die Montage abzuschätzen.

Eine Gasheizung ist aus dem Grund günstig, weil kein Brennstofflager notwendig ist. Dieses verteuert beispielsweise die Pelletheizung. Die Erdbohrung, um Wärme für die Wärmepumpe anzuzapfen, treibt den Preis für diese Heizungsart in die Höhe. Brennstoffzellen sind teuer, weil darin eine aufwendige Technik Strom erzeugt und der Brennstoff effizient genutzt wird.

Mit diesen Kosten ist für die Installation der Heizungsanlage zu rechnen

Der Stundenverrechnungssatz für Heizungsmonteure liegt zwischen 60 und 70 Euro.

Der Anschluss des Heizungskessels beziehungsweise der Einheit, die für Wärme sorgt, benötigt für die Installation im Idealfall ein bis zwei Stunden. Die Kosten liegen zwischen 100 und 200 Euro.

Dies setzt allerdings voraus, dass weder Mauerdurchbrüche noch Mauerarbeiten notwendig sind. Und der Kessel genau dort steht, wo er hingehört. Realistisch ist mit Kosten von 3.000 bis 5.000 Euro mit allen Vor- und Nacharbeiten zu rechnen. Derselbe Betrag fällt bei einem kleinen Haus für das Verlegen der Rohre und den Anschluss der Heizkörper an.

Heizungsanlage einbauen Kosten
Wie viel für eine Heizungsanlage kostet, hängt von der Ausgangssituation und dem gewählten Heizsystem ab.
Quelle © pixabay.com

Beachtenswertes beim Einbau von Heizungsanlagen

Die Kosten für die Installation der Heizung sollten nicht ausschlaggebend für die Entscheidung sein. Wichtiger sind Faktoren wie Umweltfreundlichkeit und langfristige Heizkosten.

Subventionen in die Entscheidung mit einbeziehen

Teure Systeme, wie Brennstoffzellen oder Pelletheizungen, sind umweltfreundlich. Dies belohnt der Gesetzgeber durch hohe Zuschüsse und günstige Kredite. Der Gang zur Hausbank ist immer sinnvoll. Diese hilft nicht nur bei der Finanzierung, sie beantragt auch Fördermittel und gibt Auskunft über mögliche Zuschüsse und Darlehen, die zum Teil tilgungsfrei sind.

Heizungen, die Strom erzeugen, senken die laufenden Kosten für das Heizen. Zum einen spart der Hausbesitzer Strom, zum anderen kann er diesen verkaufen und erzielt Einnahmen.

Materialkosten verschiedener Heizungsanlagen

WasKosten
Gas-Niedertemperaturkessel ohne Speicher1.500 – 1.700 €
Gas-Niedertemperaturkessel mit Speicher1.700 – 2.000 €
Gas-Brennwertgerät2.200 – 5.000 €
Gas-Brennwertgerät mit Solarthermie10.000 – 15.000 €
Gasttherme (Etagenheizung)1.500 – 1.800 €
Erd-Wasser-Wärmepumpe (mit Speicher)6.000 – 12.000 €
Brennstoffzellenheizung (mit Speicher)10.000 – 15.000 €
Pellet-Heizung (mit Speicher)10.000 – 20.000 €
Abgasleitungen900 – 1.500 €
Wasserspeicher800 – 1.500 €
Verbundrohr (je Meter)1 – 2 €
Heizkörper je Stück50 – 200 €

An die Zukunft denken

Die neue Heizung sollte flexibel sein, also später durch neue Technik ergänzt werden können. Schnittstellen, um Solarthermie oder einen Kaminofen mit Wasserspeicher anzuschließen, sind sinnvoll.

Angebote vor Ort erstellen lassen

Niemand kann aus der Ferne entscheiden, welche Heizung für ein Objekt sinnvoll ist. Selbstverständlich sind verbindliche Angebote nur nach einer Ortsbesichtigung möglich. Schnelle Entscheidungen ohne Beratung führen selten zu einem guten Ergebnis.

Die neue Heizung soll für Jahrzehnte ihren Dienst tun. Hausbesitzer und Heizungsbauer müssen daher zusammen in Ruhe nach einer optimalen Lösung suchen.

Checkliste für die Installation einer Heizungsanlage

Planung der Heizung:
  • Mögliche Brennstoffe erwägen.
  • Erneuerbare Energieträger mit in die Planung einbeziehen.
  • Über eine Stromerzeugung nachdenken.
  • Größe des Objektes (Kubikmeter, beheizter Raum...) zusammenstellen.
  • Grundriss des Hauses bereithalten.
  • Möglichen späteren Ausbau des Hauses berücksichtigen.
Heizungsfachbetrieb finden:
  • Aufgabe mit genauen Angaben ausschreiben.
  • Reaktionen der Betriebe abwarten (Es sollte erkennbar sein, dass er sich mit dem Objekt befasst hat).
  • Termin im Haus vereinbaren, um Einzelheiten zu besprechen.
  • Eventuell einen Energieberater oder Architekten hinzuziehen.
  • Verbindliche Kostenvoranschläge erstellen lassen.
  • Mit der Bank ein Gespräch vereinbaren.
  • Finanzierung und Fördermittel abklären.
  • Nötige Genehmigungen einholen.
  • Betrieb auswählen und Verträge abschließen.
  • Termin für den Einbau vereinbaren.
Montage und abschließende Arbeiten:
  • Abgesprochene Vorabeiden erledigen.
  • Wenn notwendig, Gasanschluss legen lassen.
  • Einbau der Heizung.
  • Probelauf unter Aufsicht des Fachmannes.
  • Heizung vom Schornsteinfeger abnehmen lassen.
  • Räume renovieren.
  • Wartungsvertrag für die Heizung abschließen.
Bildnachweis © pixabay.com

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