Was kostet Holzboden sanierenJetzt Angebote für Holzboden sanieren!

Was kostet die Sanierung eines Holzbodens?

Überblick über die Gesamtkosten

Beispielrechnung: Ein Holzboden von 45 Quadratmetern ist zu sanieren.

PostenKosten
Schleifpapier/Polierfilze135 - 225 €
Öl oder Wachs90 - 180 €
Dielen befestigen soweit nötig200 - 300 €
28 m Fußleisten demontieren und anbringen140 - 200 €
Abschleifen1.125 - 1.580 €
Versiegeln315 - 405 €
Summe Total2.005 - 2.890 €

Böden aus massivem Holz sind nahezu unverwüstlich. Sie lassen sich auch bei starken Schäden komplett sanieren. Ein Austausch ist selten erforderlich.

Den alten Holzboden wieder zu neuem Glanz zu verhelfen erfordert einen großen Arbeitsaufwand. Gerade beim Behandeln von alten Dielenbrettern oder einem größeren Sanierungsbedarf sollte ein Fachhandwerker beraten.

Die Kosten im Detail

Holzboden sanieren

Die Arbeitskosten stellen den größten Posten beim Sanieren eines Holzbodens. Durch Berufserfahrung können Schleiffehler und Materialverschwendung vermieden werden und einem makellosen Holzboden steht nichts im Wege.

Materialkosten für die Sanierung eines Holzbodens

Sanieren bedeutet, den Boden abzuschleifen und neu zu versiegeln. Dies erfolgt mit Öl, Wachs oder Lack. die Produkte kosten etwa zwei bis vier Euro pro Quadratmeter. Wer den Boden selber schleifen möchte benötigt Schleifpapier und Polierfilze. Außerdem muss er eine Maschine für 200 bis 300 Euro ausleihen. Im Preis sind die Fahrtkosten enthalten. Die Materialkosten variieren jedoch nach Verfassung und Bedarf des Bodens. Eine realistische Einschätzung der Schleifscheibenmenge sollte getroffen und auch die Kosten für Politur und Poliermaschine einbezogen werden.

Diese Kosten sind für den Handwerker zu erwarten

Das Schleifen des Bodens berechnen Fachbetriebe mit 25 bis 35 Euro pro Quadratmeter. Für das Versiegeln fallen sieben bis neun Euro an. Vorarbeiten, wie das Anschrauben von Dielen oder die Demontage von Fußleisten, werden zusätzlich berechnet.

Beachtenswertes beim Sanieren eines Holzfußbodens

Wenn Dielen in einem besonders relevanten Sichtfeld, aufgrund von starker Abnutzung, ausgetauscht werden müssen, können Dielen vom Rand genommen werden, um optische Unterschiede zu minimieren.

Holzboden abschleifen ist Übungssache

Das Wichtigste beim Abschleifen eines Holzbodens, ist ein gleichmäßiger Abtrag der obersten Schicht. Wer einem Fachmann dabei zusieht, geht davon aus, dass dies eine leichte Angelegenheit sei.

Holzboden sanieren

In der Praxis ist die Arbeit recht schwierig. Der Boden ist stellenweise stärker verschmutzt, als an anderen. In einigen Bereichen ist beispielsweise Farbe tief eingedrungen. Hinzukommt, dass durch das Begehren des Bodens, dieser ungleichmäßig abgetragen wurde. Es gibt „Laufstraßen“ die deutlich tiefer sind, als der Rest des Bodens.

Der Fachmann entscheidet während des Schleifens, wie viel er abträgt, damit der Boden hinterher eben ist und gleichzeitig das meiste der Verschmutzungen entfernt wird. Anfänger neigen dazu, an Stellen wo Schmutz eingedrungen ist, kräftiger zu schleifen als an anderen. Der Boden wird wellig und ist nur mit einem erheblichen Mehraufwand wieder Plan abzutragen. Ein Fachmann, der einen solchen Boden nachbearbeiten soll, verlangt einen erheblichen Aufschlag.

Sparen durch Eigenleistung ist möglich

Leihangebote für Schleifmaschinen und die Kosten für eine Fachkraft verleiten manchen Hausbesitzer sich selbst ans Werk zu machen. Dabei erfordert der Umgang mit der Schleifmaschine Vorkenntnisse. Wann setze ich die Walze auf das Holz? Was muss ich bei der Schleifrichtung beachten und welche Körnungen brauchen die Schleifbänder die zum Einsatz kommen?

Jeder Hausherr, der ein wenig Geschick hat, kann zwischen 600 und 900 Euro sparen. Die Vorarbeiten verlangen kein großes Können und auch die Demontage von Fußleisten ist für einen Heimwerker kein Problem. Aber für das Schleifen und die Versiegelung sollte man sich lieber auf das Fachwissen eines Betriebes verlassen, damit das Ergebnis sich sehen lassen kann.

Checkliste für das Sanieren eines Holzbodens:

Die Sanierung planen:

  • Die Größe des Bodens ausmessen.
  • Auf größere Schäden, Knarren und herausstehende Nägel/Schrauben achten.
  • Die Arbeiten mit Angabe von Größe, Schäden und gewünschter Eigenleistung ausschreiben.
  • Betrieb auswählen.

Den Holzboden schleifen:

  • Klären, wer welche Arbeiten erledigt.
  • Termin vereinbaren.
  • Raum vorbereiten.
  • Handwerker in Ruhe arbeiten lassen.

Abschließende Arbeiten beim Sanieren eines Holzbodens:

  • Boden gründlich reinigen (auf Anweisungen des Betriebs achten).
  • Versiegelung auftragen.
  • Wartezeit nach Angaben des Produktherstellers einhalten.
  • Fußleisten anbringen und Raum einräumen.

Rund um die Sanierung eines Holzbodens:

Preisradar Logo

Was kosten Handwerksleistungen? Eine Übersicht aller MyHammer Preisradare.