Holzboden verlegen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
1.036 €*
1.987 €
3.150 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Verlegen eines Holzbodens?

Ein Boden aus Holz ist gemütlich, strapazierfähig und extrem langlebig. Die relativ hohen Kosten für Anschaffung und Verlegung lohnen sich. Natürlich ist es wichtig, auf Qualität zu achten, damit der Boden für Jahrzehnte Freude macht.

Holzboden verlegen: Kosten im Überblick

PostenKosten
Dampfsperre40€
Trittschalldämmung120-320 €
Bodenbelag1.000-2.400 €
Summe Materialkosten1.160-2.760 €
Vorbereitung des Untergrunds320-400 €
25 m Fußleisten demontieren und anbringen75-125 €
Verlegen des Bodens600-800 €
Schleifen und Versiegeln500-700 €
Summe Handwerkerkosten1.495-2.025 €
Gesamtkosten2.655-4.785 €

Beispieltabelle: Beispielrechnung: In einem Wohnzimmer sollen 40 Quadratmeter Holzboden verlegt werden.

Die Kosten im Detail

Die Kosten hängen von der Art des Untergrunds, vom verwendeten Material und vom Aufbau des Bodens ab. In Hinblick auf die Langlebigkeit eines Holzbodens, sollten Hausbesitzer beim Verlegen keine Kompromisse eingehen.

Materialkosten – das ist für Dielen, Dampfsperre und Schalldämmung zu erwarten

Sogenannte Systemdielen sind meist mit Nut und Feder versehen und lassen sich recht einfach verlegen. Je nach Holzart kosten sie zwischen 25 und 60 Euro pro Quadratmeter. Für eine PE-Folie als Dampfsperre ist mit einem Euro pro Quadratmeter zu rechnen und einen Trittschalldämmung kostet zwischen drei und acht Euro pro Quadratmeter.

Kosten für das Verlegen durch eine Fachkraft

Bei einem Stundensatz von 60 Euro fallen etwa 18 Euro für das Verlegen der Dampfsperre, der Schalldämmung und der Dielen pro Quadratmeter an. Für das abschließende Schleifen und Versiegeln berechnen die Betriebe meist zirka 15 Euro pro Quadratmeter.

Wenn der Untergrund zuvor zu reinigen und zu glätten ist, ist mit weiteren neun Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Auch das Entfernen und Anbringen von Fußleisten wird zusätzlich in Rechnung gestellt. Je laufendem Meter sind Kosten zwischen drei und fünf Euro üblich.

Beachtenswertes bei der Holzbodenverlegung

Wer sich für einen Boden aus Holz entscheidet, sollte weder bei der Qualität noch beim Verlegen sparen. Einige Fehler kommen häufig vor und lassen sich leicht verhindern.

Dunkle Böden

Viele Haubesitzer entscheiden sich für einen dunklen Boden, weil sie davon ausgehen, dass dieser pflegeleichter ist. Fakt ist, auch auf diesen Untergründen fallen Schmutz und Kratzer auf.

Wer sich von Anfang an für Dunkelbraun oder Schwarz entscheidet, muss bei diesen Tönen bleiben. Aufhellen ist nicht möglich. Ein heller Boden dunkelt mit der Zeit nach und kann natürlich auch später umgetönt werden.

Holzboden verlegen
Wer sich für einen Boden aus Holz entscheidet, sollte weder bei der Qualität noch beim Verlegen sparen.
Quelle © pixabay.com

Sorgfältige Vorbereitung des Untergrundes ist wichtig

Nur auf einem ebenen Grund lassen sich Holzdielen gut verlegen. Erhebungen, wie Gipskleckse drücken von unten gegen die Bretter und können zu Brüchen führen. Vertiefungen führen zu Mulden im Bodenbelag.

Die Vorbereitung kann ein Heimwerker selbst durchführen, aber er sollte sich von einem Fachmann beraten lassen. Sinnvollerweise kontrolliert dieser vor Beginn der Verlegearbeiten, ob der Untergrund perfekt vorbereitet ist.

Nicht auf Dampfsperre und Trittschalldämmung verzichten

Eine Folie verhindert, dass Nässe von unten in das Holz eindringen kann. Diese kostet nicht viel, bietet aber einen großen Schutz.

Material zur Schalldämmung ist auch in Räumen wichtig, unter denen sich niemand aufhält. Die Dämmmatten vermindern den Trittschall, der durch den Boden und die darunterliegende Decke dringt sowie den Raumschall, also die Geräusche des Auftretens, die sich im selben Raum ausbreiten. Die verschiedenen Dämmstoffe verhindern beide Arten der Schallausbreitung in unterschiedlichem Maße.

Checkliste für das Verlegen eines Holzbodens

Planung des Holzbodens:
  • Dämmstoff sorgfältig auswählen.
  • Heizdielen aussuchen.
  • Größe des Raumes ausmessen.
  • Art des Untergrundes erfassen.
  • Verlegearbeiten mit allen Daten ausschreiben.
Verlegen des Bodens:
  • Betrieb auswählen.
  • Vorarbeiten absprechen und fristgerecht ausführen.
  • Abnahme des präparierten Bodens.
  • Dielen nach Anweisung des Handwerkers lagern.
  • Zugang zum Raum gewähren.
Nach dem Verlegen:
  • Boden nach Anweisung des Fachmanns säubern.
  • Auf Fehler kontrollieren.
  • Möblieren des Raumes erst nach abgesprochener Wartezeit.
Bildnachweis © pixabay.com

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