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Was kostet das Anlegen einer Holzterrasse?

Eine Holzterrasse ist wie ein zweites Wohnzimmer: Vom Frühling bis in den Herbst hinein lädt sie zum Verweilen, Essen, Feiern und Genießen ein. Optisch bildet die Terrasse eine Verbindung zwischen Haus und Garten.

Wer eine Terrasse aus Holz plant, sollte im Voraus über die Kosten Bescheid wissen. Je nachdem, ob selbst gebaut oder ein Fachmann beauftragt wird, muss der Bauherr unterschiedlich tief in die Taschen greifen. Auch die verwendeten Materialien bestimmen den Preis.

Die tabellarische Aufstellung zeigt mögliche Kostenfaktoren und durchschnittliche Kosten, die beim Terrassenbau anfallen. Außerdem findet der Gartenbesitzer hier alles Wissenswerte rund ums Bauen. Gut informiert steht der neuen Holzterrasse nichts mehr im Wege.

Gedeckter Tisch auf Holzterrasse

Die Kosten im Überblick

Posten Durchschnittliche Kosten
Kies und Verlegesand 4 € / m²
Beton-Pflastersteine für Unterkonstruktion 2 € / m²
Kantdölzer für Unterkonstruktion 4 € / m
Befestigungsmaterial 8 € / m²
Garapa-Dielen 9-14 € / m
Douglasien-Dielen 1,50-3 € / m
Kiefern-Dielen 2,50 € / m
tdermoeschen-Dielen 9,50 € / m
Holzöl 36 € / l
Planungskosten durch Fachmann 300-400 € / einfache Terrasse
Handwerker 50 60 € / Stunde
Gesamtkosten(ohne Planungskosten) 90 - 120 € / m²

Die genannten Preise sind Richtwerte und variieren bei verschiedenen Anbietern.

Die Kosten im Detail

Mögliche Kostenfaktoren beim Terrassenbau

Die verwendete Holzart ist ein Kostenfaktor. So sind tropische Edelhölzer wie Teak in der Anschaffung teurer als heimische Holzarten. Die Größe der Terrasse spielt ebenfalls eine Rolle: Je größer die zu bebauende Fläche, desto höher sind der Materialbedarf und die dafür anfallenden Kosten.

Wer seine Holzterrasse von einem Fachmann bauen lassen möchte, muss ebenfalls mit Mehrkosten rechnen. Hier fallen neben den Materialkosten zusätzliche Kosten für Planung, Arbeitsstunden und nötige Gerätschaften an. Die örtlichen Gegebenheiten spielen eine weitere Rolle: Je unwegsamer das Gelände ist, desto schwieriger lassen sich Geräte und Baumaterialien transportieren. Dafür verlangt der Profi einen Aufschlag.

Ein aufwendiger Unterbau sowie Mauern und Treppen für den Höhenausgleich treiben den Preis zusätzlich in die Höhe.

Welche Kosten fallen für eine Holzterrasse an?

Holzterrasse am Meer

Für den Unterbau sind Kies, Verlegesand sowie Beton-Pflastersteine nötig. Hierfür sind Kosten von 14 Euro pro Quadratmeter zu kalkulieren. Komplettiert wird die Unterkonstruktion durch Kanthölzer, welche für vier Euro pro laufendem Quadratmeter erhältlich sind.

Die verschiedenen Holzarten für die Beplankung schlagen mit Kosten zwischen 1,50 Euro und 14 Euro zu Buche. Heimische europäische Holzarten sind dabei günstiger als exotische Hölzer. Das nötige Befestigungsmaterial kostet durchschnittlich acht Euro pro Quadratmeter.

Wer einen Fachmann mit Planung und Bau der Terrasse beauftragt, hat neben dem Stundensatz von 50 bis 60 Euro auch die sogenannten Planungskosten zu tragen. Diese belaufen sich bei einer einfachen Holzterrasse auf 300 bis 400 Euro. Weitere Details, die im Rahmen der Planung anfallen, kosten extra.

Es empfiehlt sich, die Holzterrasse nach dem Bau sowie einmal pro Jahr im Frühling mit Holzöl zu behandeln. Hierfür fallen etwa 36 Euro pro Liter Holzöl an. Ein Liter Holzöl reicht für etwa 12 bis 26 Quadratmeter, je nachdem ob die Terrasse einmal oder zweimal einen Anstrich benötigt.

Beachtenswertes beim Anlegen einer Holzterrasse

Baugenehmigung für die Terrasse?

In bestimmen Fällen kann für eine Holzterrasse eine Baugenehmigung erforderlich sein. Die Vorschriften und Gesetze hierzu variieren von Bundesland zu Bundesland. Das Baumamt der jeweiligen Gemeinde ist die erste Anlaufstelle, um die Erfordernis einer Baugenehmigung abzuklären.

Sofern die Terrasse eine bestimmte Größe überschreitet, über eine Überdachung verfügt oder das Erscheinungsbild des Hauses nachträglich verändert, ist meist eine Genehmigung erforderlich.

Ein klärendes Gespräch mit dem Nachbarn und dessen Einverständnis zum Terrassenbau ist in den meisten Fällen hilfreich.

Selbst bauen oder bauen lassen?

Korbsessel auf Holzterrasse

Ganz klar: Die Beauftragung eines Fachmannes kostet zusätzliches Geld. Wer über das nötige Fachwissen sowie Werkzeug verfügt, spart beim Eigenbau.

Laien hingegen sparen sich mit der Beauftragung eines Profis Zeit und Nerven. Auch Fehlerquellen, die zusätzliches Geld kosten, kann der Bauherr mit einem Fachmann gezielt umschiffen.

Tipps zu Planung - Ausrichtung, Größe, sonstige Ausstattung

Vor dem Bau sollte unbedingt die Ausrichtung der Terrasse festgelegt werden. Eine südwestliche Ausrichtung sorgt für Sonne vom späten Vormittag bis in den Abend hinein. Südlich ausgerichtet bekommt der Terrassenbesitzer die meisten Sonnenstunden ab. Morgens Sonne, nachmittags Schatten und abends wieder Sonne sind bei nordöstlicher Ausrichtung zu erwarten.

Beim Planen zusätzlich darauf achten, dass sich keine Bäume in der Nähe der geplanten Holzterrasse befinden. Durch entstehende Feuchtigkeit steigt die Gefahr von Algen- und Fäulnisbildung sowie Pilzbefall auf der Terrasse.

Die Holzterrasse sollte nicht zu klein geplant werden - schließlich sollen Familie, Gäste und Möbel bequem darauf Platz finden. Für vier Personen ist eine Größe von mindestens 20 Quadratmetern ideal - ab sechs Personen empfiehlt sich eine mindestens 25 Quadratmeter große Terrassenfläche.

Vor dem Bauen unbedingt an nötige Stromanschlüsse denken; diese sind schwierig nachzurüsten. Beim Planen auch an Sonnenschutz wie Markisen und Sonnensegel denken. Außerdem an Sichtschutz, zum Beispiel Hecken oder Zäune, denken. Eine maßstabsgetreue Skizze hilft bei der Planung.

Das richtige Holz

Urbane Holzterrasse

Tropische Hölzer sind für Terrassen sehr beliebt. Bangkirai ist dabei das bekannteste Material. Das aus Asien stammende Holz ist rotbraun gefärbt und besonders witterungsbeständig. Außerdem stehen das afrikanisch Mukulungu-Holz sowie das südamerikanische Garapa zur Auswahl. Beide Holzarten sind besonders robust und resistent gegen Pilzbefall.

Douglasie, Esche und Fichte sind heimische Hölzer, die als Terrassenbelag gut geeignet und umweltschonend sind. Die Materialien sind gut zu verarbeiten, schnell nachwachsend sowie witterungsbeständig. Europäische Hölzer sind im Durchschnitt günstiger als ihre exotischen Verwandten.

Zusätzlich zu den klassischen Hölzern sind sogenannte thermobehandelte Hölzer verfügbar. Diese werden auf 200 Grad Celsius erhitzt und dadurch haltbarer gemacht. Im Handel sind thermobehandeltes Buchen-, Kiefern-, Eschen- und Bambusholz erhältlich.

Tipp zum Holzkauf: Auf das FSC-Siegel achten. Dieses weist nachhaltige Forstwirtschaft aus, was bei tropischen Hölzern wie Teak, Bangkirai, Garapa und Mukulungu besonders wichtig ist.

Checkbox zum Anlegen einer Holzterrasse:

  • Baugenehmigung nötig?
  • Bauamt und Nachbarn informieren.
  • Exakte Planung anhand einer Skizze: Größe, Ausrichtung, Ausstattung?
  • Passende Holzart auswählen.
  • Selbst bauen oder bauen lassen?
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