Infrarotkabine einbauen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
40 €*
175 €
390 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet der Einbau einer Infrarotkabine?

Seit einigen Jahren erfreuen sich Infrarotkabinen in privaten Haushalten großer Beliebtheit. Sie benötigen wenig Platz, sind kostengünstig und lassen sich in der Regel mit 230 Volt betreiben.

Infrarotkabine einbauen: Kosten im Überblick

PostenKosten
Wärmekabine2.000 - 2.500 €
Aufbau80 - 120 €
Gesamtsumme2.080 – 2.620 €

Beispiel: Eine Familie entscheidet sich für eine luxuriöse Infrarotkabine, in der vier Personen Platz finden.

Die Kosten im Detail

Wie viel für eine Infrarotkabine auszugeben ist, hängt von deren Größe und dem Komfort ab. Ausführungen mit Sound-System und Massagefunktion sind deutlich teurer.

So viel kostet eine Infrarotkabine

Eine Kabine für ein bis zwei Personen ist bereits ab 700 Euro erhältlich. Für vier Personen kostet sie etwa 1.200 bis 1.500 Euro. Für Luxusmodelle mit Massagefunktion, Ionisator und Farblichttherapie fallen zwischen 2.000 und 2.500 Euro an.

Diese Kosten sind für den Einbau zu erwarten

Die Montage ist so einfach, wie der Aufbau eines großen Kleiderschranks. Sie ist mit zwei Personen in etwa 30 Minuten erledigt. Hierfür ist mit etwa 80 bis 120 Euro zu rechnen, zuzüglich 30 bis 50 Euro für die Anfahrt.

Die Kabinen sind mit einem normalen Schuko-Stecker Typ F nach CEE 7/4 versehen. Eine herkömmliche 230 Volt Steckdose reicht aus, um die Kabine in Betrieb zu nehmen.

Beachtenswertes beim Einbau einer Infrarotkabine

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zur Sauna. Dies betrifft die Wirkung, aber auch die Ansprüche an den Aufstellungsort.

Kaum Einschränkungen beim Aufstellungsort

Eine Infrarotkabine erwärmt sich höchstens minimal und Aufgüsse sind darin nicht möglich. Aus diesem Grund darf die Kabine auf jedem Untergrund stehen. Ein Abstand zu den Wänden ist nicht erforderlich, auch gibt es keine Mindestraumgröße, die einzuhalten ist.

Infrarotkabine einbauen
In der Infrarotkabine sorgen die Wärmewellen für Wärme, die direkt im Körper entsteht.
Quelle © pixabay.com

Über der Kabine ist ein Freiraum von 10 bis 15 Zentimetern nötig, da sonst der Aufbau nicht möglich wäre. Für den Betrieb ist dieser unerheblich.

Der Aufstellraum sollten Temperaturen von mindestens 10° besser 18° Grad Celsius herrschen. Dies ist wichtig, da die Infrarotstrahlung die Luft nicht direkt erwärmt. Sie erhitzt sich aber durch das geringfügige Aufheizen der Wände.

Unterschiede zwischen einer Infrarotkabine und einer Sauna

Für den Saunagang muss die Luft eine Temperatur 80 bis 95° Grad Celsius aufweisen. Ein längeres Vorheizen ist nötig. Der Körper erwärmt sich durch die heiße Luft und durch die Strahlung, die der Saunaofen abgibt.

In der Infrarotkabine sorgen die Wärmewellen für Wärme, die direkt im Körper entsteht. Ein kurzes Vorheizen von zehn Minuten reicht aus, um die Wände und die Sitze zu erwärmen. Die Luft erreicht nach längerer Zeit bis zu 60° Grad Celsius.

Der Körper schwitzt auch in der IR-Kabine, trotzdem ist eine kühle Dusche nach dem Benutzen nicht nötig, es ist aber angenehm, den Schweiß abzuwaschen.

In vielen Kabinen ist es möglich nur Teile des Körpers zu bestrahlen, etwa um Verspannungen zu lösen. Dies kann durch Massageliegen unterstützt werden.

Checkliste für den Einbau einer Infrarotkabine

Planung der Infrarotkabine:
  • Entscheiden, wie viele Personen die Kabine gleichzeitig nutzen wollen.
  • Modell aussuchen.
  • Ausmessen, ob die Kabine am gewünschten Aufstellort Platz finden kann.
Handwerker suchen:
  • Arbeiten mit Angaben über das Modell ausschreiben.
  • Betrieb auswählen.
  • Liefertermin für die Kabine vereinbaren.
  • Termin für den Einbau festlegen.
  • Für Zugang zum Aufstellort sorgen.
Abschließende Arbeiten:
  • Testen, ob die Kabine fest steht.
  • Stabilität der Bänke prüfen.
  • Funktion des Lichts testen.
  • Leichtgängigkeit der Tür prüfen.
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