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Was kostet das Abdichten einer Nasszelle?

Die Gesamtkosten im Überblick

PostenKosten
Silikon/Flüssigharz20 - 35 €
Wände reinigen/ alten Silikon entfernen40 - 90 €
Streichen der Wand30 - 40 €
Erneuern der Fugen30 - 60 €
Anfahrkosten30 - 50 €
Gesamtsumme150 - 275 €

Beispiel: Eine Duschkabine ist nachträglich abzudichten. Der Betrieb erneuert zehn Meter Silikonfugen und versiegelt vier Quadratmeter geflieste Wandfläche:

Das Abdichten einer Nasszelle geschieht vor und während des Einbaus. Wurde dies versäumt oder zeigt sich nach Jahren, dass etwas undicht wurde, ist eine nachträgliche Nachbesserung schwierig. Um Kosten zu sparen, ist es aber einen Versuch wert, Wände und Anschlüsse nachträglich zu versiegeln.

Die Kosten im Detail

Ein nachträgliches Abdichten ist in der Regel nur eine Notlösung. Sie kann aber über Jahre für eine dichte Dusche sorgen. Die Kosten liegen deutlich unter denen für das Erneuern der Nasszelle.

Materialkosten für verschiedene Dichtmittel

Die Anschlussfuge zwischen Duschwanne und Wand sowie zwischen dieser und der Duschabtrennung, ist auf jeden Fall zu erneuern. Hochwertiges Silikon in Kartuschen kostet zwischen drei und sieben Euro. Je nach Fugenbreite reicht eine Kartusche für 5 bis 15 Meter. Pro Meter liegen die Kosten zwischen 0,20 und 0,30 Euro.

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Risse in Fliesen und poröse Fugen lassen sich mit transparenten Polyurethanharz beschichten. Ein Gebinde mit einem Liter Inhalt kostet zwischen 15 und 20 Euro. Die Menge reicht für 20 Quadratmeter.

Diese Kosten sind für den Handwerker zu erwarten

Pro Meter kostet das Entfernen der alten Fugenmasse zwei bis fünf Euro. Silikonfugen stellen die Betriebe für drei bis sechs Euro pro Meter her.

Das gründliche Reinigen der Wand veranschlagen die Firmen meist mit sechs bis zehn Euro pro Quadratmeter, für das Streichen ist mit sieben bis zehn Euro zu rechnen.

Beachtenswertes beim Abdichten einer Nasszelle

Die Wände von Duschen müssen vor dem Fliesen imprägniert werden und beim Einbau der Duschtasse sind Dichtungsbänder zu verwenden. Kacheln und Fugen sind eigentlich nur eine zusätzliche Abdichtung. Wer nachträglich abdichtet muss sich darüber im Klaren sein, dass dies nur die Oberfläche versiegelt.

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Sorgfältiges Arbeiten ist wichtig

Das Streichen der Wände mit Dichtmittel und das Erneuern der Silikonfuge bedarf großer Genauigkeit. Die Fliesen müssen absolut sauber sein und die PU-Schicht muss vollflächig gleichmäßig aufgetragen werden. Auch die Fuge ist in einem Zug gleichmäßig zu verfüllen.

Kleine Bereiche ohne Dichtmittel oder mit zu wenig Silikonmasse reichen, um erneut Wasser eindringen zu lassen. Das Reinigen der Fliesen und das Entfernen der Altmasse ist aufwendig und daher kostenintensiv. Heimwerker können diese Arbeiten selber vornehmen, sollten aber den Fachmann alles noch mal kontrollieren lassen, bevor es ans Abdichten geht.

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Auf Schäden achten

Damit nicht wieder Wasser eindringt, ist es sinnvoll, die Fugen alle sechs Monate zu kontrollieren, ob sich Silikon herauslöst beziehungsweise Risse gebildet haben.

Um die Beschichtung der Fliesen zu überprüfen reicht es, diese aus einer Sprühflasche mit Wasser gleichmäßig zu benetzen. Das Wasser muss überall abperlen. Geschieht dies nicht, ist der Anstrich zu erneuern.

Checkliste für das Abdichten einer Nasszelle

VGrundsätzliches zu Nasszellen:

  • Nasszellen sind vor und beim Aufbau abzudichten.
  • Nachträgliches Abdichten ist ein Notbehelf.
  • Langfristig ist ein neuer Einbau notwendig.

Nachträgliches Abdichten:

  • Länge der Silikonfugen ausmessen.
  • Größe der betroffenen Wandfläche ermitteln.
  • Arbeiten als „Beschichten von Fliesen mit Kunststoff und erneuern von Silikonfugen“ ausschreiben.
  • Betrieb auswählen und Termin vereinbaren.
  • Klären, wer für das Material sorgt und wer für die Vorarbeiten zuständig ist (reinigen, Fugenmasse entfernen).

Durchführen der Arbeiten und abschließende Kontrollen:

  • Dusche leerräumen, Regale und Seifenschalen etc. abbauen.
  • Abgesprochene Arbeiten rechtzeitig erledigen.
  • Nach dem Versiegeln die vorgeschriebene Wartezeit einhalten.
  • Regelmäßig prüfen, ob die Beschichtung noch vorhanden ist.
  • Fugen alle sechs Monate auf Schäden kontrollieren.
  • Bei Bedarf Abdichten wiederholen.

Rund um das Abdichten einer Nasszelle:

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