Was kostet Parkett verlegenJetzt Angebote für Ihr Parkett-Projekt anfordern!

Parkett selbst verlegen oder verlegen lassen

Beispielhafte Kosten für das Verlegen von Parkett:

Qualität
standard
gehoben
luxuriös
Nutzschicht
2,5 mm
3,6 mm
massiv
Material
15 €
30 €
75 €
Verlegung
15 €
30 €
75 €
Summe pro m²
30 €
60 €
150 €

Soll Parkett auf dem Fußboden verlegt werden, kann der ambitionierte Heimwerker selbst zu Säge und Kleber greifen. Allerdings gilt es, sämtliche Arbeiten professionell vorzubereiten und besonders sorgfältig durchzuführen, wenn das Ergebnis perfekt aussehen soll. Parkett wird bei fachgerechter Verlegung vollflächig verklebt, sodass es sich auch nach langer Zeit an keiner Stelle löst und deshalb über Jahrzehnte hinweg gut aussieht. Die professionelle Hilfe eines Fachmannes kann dafür sorgen, dass das Parkett so verlegt wird, wie Sie sich das vorstellen.

Welche Kosten fallen beim Verlegen von Parkett an?

Industrieparkett

Für die Höhe des Preises ist in erster Linie der Aufwand maßgeblich: Schiffsbodenparkett lässt sich beispielsweise mit der schnellen Klicktechnik, aber auch mit Nut und Feder verleimt oder schwimmend schnell verlegen. Das Verlegen von Tafel- oder Mosaikparkettmustern erfordert hingegen neben handwerklicher Präzisionsarbeit auch einen Sinn für die richtige Gestaltung des Raumes. In der Regel steigt mit der Qualität des Parketts auch der Preis für das Verlegen. Die Gesamtkosten für das Parkett setzen sich wie folgt zusammen: Ungefähr 40 Prozent machen die Kosten für das Material aus, weitere 40 Prozent fallen für die Arbeitsleistung Verlegen und Versiegeln an und die restlichen 20 Prozent sind zusätzliche Kosten, die beispielsweise bei der Montage der Sockelleisten oder Übergangsleisten entstehen.

Soll das Parkett in einem aufwändigen Muster verlegt werden, können die Verlegekosten auch auf über 100 Euro für einen Quadratmeter ansteigen. Hier kommt es auf den Gesamtaufwand an.

Als Auftraggeber finden Sie auf MyHammer sicher und zuverlässig einen Handwerker, der Ihr Parkett verlegt. Sie vergleichen die Angebote der qualifizierten Parkettleger und suchen den heraus, der Ihnen nach Preis, Leistung oder Bewertung am besten zusagt.

Eine Frage des Geschmacks: Parkett in unterschiedlichen Verlegemustern

Parkett besteht in den meisten Fällen aus Holz, aber auch Bambus und Kork können zu Parkett verarbeitet werden. Die Palette reicht dabei von Vollholzparkett bis zu einem dünnen Parkettfurnier, das auf einer Spanplatte verklebt wurde. Weiterhin wird das Parkett nach den dafür verwendeten Holzarten, der Befestigung und der Vorbehandlung unterschieden. Klassischerweise werden die Parkettböden parallel verlegt: Das betrifft sowohl das populäre Schiffsboden-Parkett als auch das Fischgrät-Muster in seinen vielfältigen Ausführungen.

Ihr Holzfußboden geschmackvoll verlegt

Beim Verlegen des Schiffboden-Verbands liegen die einzelnen Parkettstäbe in Reihen und werden in jeder Reihe dabei ein wenig versetzt. Von der Erfahrung des Parkettlegers hängt es schließlich ab, wie weit die Stäbe versetzt werden, so dass der fertige Boden gefällig wirkt.

Der Englische Verband ist dem Schiffboden-Verband recht ähnlich, die Stäbe werden ebenfalls in Reihen verlegt und exakt um die Hälfte des Stabes gegeneinander versetzt. So wirkt der Englische Verband bedeutend ruhiger, als das Schiffboden-Parkett.

Für den Parallelverband liegen die Holzstäbe, die zehn Zentimeter lang, ein bis zwei Zentimeter breit und etwa ein Zentimeter dick sind, in Reihen. Diese werden nicht gegeneinander versetzt angeordnet und wirken somit sehr geometrisch. Parallelverband ist ein typisches Industrieparkett.

Wechseln sich parallel liegende Stäbe mit einer quer verlaufenden, einzelnen Reihe ab, spricht man vom Leiter-Verband. Auch dieser lässt einen Raum geometrisch und ruhig wirken.

Für das klassische Fischgrät-Muster werden jeweils zwei Parkettstäbe im rechten Winkel angeordnet und bilden ein "V". Die Lichtspiele, die sich bei diesem Muster durch die Verwendung unterschiedlicher Holzarten ergeben können, wirken außerordentlich dekorativ und sind für große Räume sehr gut geeignet.

Der Würfel-Verband erinnert mit seiner Musterung an ein Schachbrett, der Parkettleger sagt "Tafelmuster" zu diesem Verlegemuster. Hier werden zunächst die einzelnen Stäbe zu einem Quadrat geordnet, jedes Quadrat wird bei der Verlegung gegenüber dem vorigen um 90 Grad gedreht. Da durch die Parkettstäbe keine Richtung vorgegeben wird, wirkt ein Raum im Tafelmuster sehr ruhig.

Tafelparkett ist schließlich die Königin des Parketts und besteht aus Holztafeln, die geometrisch in Mustern geordnet sind. Viele Fußböden in Museen, Schlössern und anderen historischen Bauwerken sind mit Tafelparkett gestaltet.

Weiterführende Artikel:

Wenn es schnell gehen soll: Fertigparkett

Fertigparkett gibt es in zwei unterschiedlichen Arten, als Zweischichtparkett und als Dreischichtparkett. Beide Arten haben eine bereits fertig behandelte Oberfläche, so dass sie nach der Verlegung weder geschliffen, noch geölt, gewachst oder versiegelt werden müssen. Die wertvolle Oberfläche ist hierbei in einer Stärke zwischen zwei und vier Millimeter auf einer günstigeren Unterlage wie MDF oder Fichte aufgebracht. Fertigparkett wird inzwischen in Deutschland am häufigsten verlegt. Dank der Klickverbindung lässt sich das Fertigparkett wesentlich schneller verlegen als ein herkömmliches Parkett.

Das Dreischichtparkett sorgt mit seinem Aufbau dafür, dass die Fugen zwischen den auf dem Boden verlegten Dielen so gering, wie möglich werden. Auf der Mittellage ist die Deckschicht aus Edelholz aufgeleimt, und unten eine Schicht im Gegenzug zur oberen Lage. Das Fertigparkett lässt sich sowohl schwimmend verlegen als auch verkleben.

Fertigparkett in unterschiedlichem Look

Nach dem Verlegemuster und dem Oberflächenbild werden diverse Arten unterschieden. Bei einem 3-Stab-Schiffsboden liegen drei schmale, kurze Stäbe nebeneinander, die unterschiedlich lang sind. Aufgrund ihrer Farbnuancen passen diese Dielen zu vielen Einrichtungsstilen. Der 2-Stab-Schiffsboden wird von zwei längeren, miteinander verleimten Stäben, gebildet und erzielt eine elegante Optik. Bei der Landhausdiele besteht die gesamte Deckschicht aus einem einzigen Holzstück. Sie vermittelt Großzügigkeit wie in früheren Gutshäusern und passt ausgezeichnet zum Landhausstil. Werden Landhausdielen aufwändig von Hand bearbeitet, gebürstet, gehobelt und geölt, werden sie zu Manufaktur-Dielen. Sie erhalten den Charakter von altem Holz und glänzen in der angesagten rustikalen Optik.

Weiterführende Artikel:

Stets warme Füße: Parkett mit Fußbodenheizung

Parkett ist ein wunderbarer Bodenbelag, wenn darunter eine Fußbodenheizung für wohlig warme Füße sorgt. Dabei beeinflusst die gewählte Holzsorte, die Dicke des Parkettbelags und der Aufbau des Fußbodens, wie gut die Wärme von der Heizung auf den Boden übertragen wird. Besonders Parkett aus Eiche, Nussbaum und tropischen Hölzern ist sehr gut geeignet, weil das Holz nur wenig arbeitet. Damit sich das Holz positiv auf das Raumklima auswirken kann, muss die Raumfeuchtigkeit auch im Winter ausreichend hoch sein. Anderenfalls trocknet das Holz aus, bildet Risse und Fugen.

Verlegung von Fußbodenheizung unter Parkett

Damit die Tritt- und Raumschalldämmung die besten Werte erreicht und die Wärme optimal geleitet wird, sollten die Parkettelemente vollflächig auf dem Untergrund verklebt werden. Damit das Parkett nicht zu heiß wird, sollte die Temperatur auf dem Estrich nicht mehr als 27 Grad betragen. Das Holz wird dabei etwa 24 Grad warm und heizt den Raum auf angenehme 20 Grad. Allerdings sollte sowohl auf Teppich, als auch auf eine üppige Möblierung des Raumes verzichtet werden, damit die Heizleistung nicht verringert wird. Wer diese Tipps bereits bei der Planung des Parkettbodens im Auge behält, hat neben seinen wohlig warmen Füßen auch ein ausgeglichenes Klima im Raum und über eine sehr lange Zeit Freude an seinem Parkett.

Weiterführende Artikel:

Parkett im Badezimmer – aber sicher!

Ein Fußboden aus Parkett schmeichelt nackten Füßen und ist schön warm. Aus diesem Grund läuft es sich barfuß sehr angenehm auf Holz. Lange wurde Parkett nicht in Feuchträumen wie dem Bad verlegt, weil es relativ empfindlich gegen Nässe ist und im Kontakt mit Wasser zum Quellen neigt. Doch längst gibt es Parkett aus Holzarten, die sich problemlos im Bad verlegen lassen.

Achten Sie im Badezimmer auf das richtige Holz

Hölzer wie Merbau, Doussie oder Teak eignen sich am besten für den Einbau im Bad, da sie schon von Natur aus nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Im Bad sollte auch die Verlegung perfekt ausgeführt werden. Sind sämtliche Fugen dicht und der Fußboden wirklich waagerecht, können sich keine Pfützen bilden und kein Wasser an diesen Stellen ins Holz eindringen. Der Parkettboden im Bad sollte nicht mit Lack versiegelt, sondern lieber geölt oder gewachst werden. Zwar ist der Lack prinzipiell wasserfester, trotzdem kann Wasser durch winzig kleine Risse in das Holz gelangen und Flecken oder gar Schäden verursachen. Werden die Randfugen zusätzlich mit elastischem Kitt abgedichtet, kann auch dort kein Wasser eindringen. Wenn die Versiegelung mit Wachs oder Öl zudem regelmäßig erneuert wird und das Parkett nach Bad oder Dusche diszipliniert trocken gewischt wird, bleibt der behagliche Parkettboden im Badezimmer auf lange Zeit sehr gut erhalten.

Weiterführende Artikel:

Der richtige Umgang mit Parkett

Ein Fußboden mit Parkett wirkt besonders hochwertig aufgrund der natürlichen Farbgebungen der Hölzer. Diese lassen den Fußboden besonders edel erscheinen.

Der Rohstoff Holz erzeugt nicht nur eine besondere Atmosphäre, er trägt auch bedeutend zum Raumklima bei. Holz arbeitet jedoch auch nach der Verlegung weiter: Es nimmt Raumfeuchtigkeit auf – und gibt sie wieder an die Luft ab. Dabei kann es quellen und schrumpfen. Damit Sie lange Freude an Ihrem Parkett haben, sollten Sie einige Dinge beachten.

Die Wahl des richtigen Parketts

Damit dieser Prozess so gering wie möglich ausfällt, braucht ein Parkettfußboden ein möglichst konstant bleibendes Raumklima. So wird verhindert, dass empfindliches Holz, wie beispielsweise Ahorn oder Buche, zu stark arbeitet. Ein Parkett aus Eiche reagiert dagegen kaum auf Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen, da es sehr klimastabil ist. Auch mehrschichtig aufgebautes Fertigparkett arbeitet oft weniger als ein Parkett aus Vollholz.

Vor- und Nachteile, Restaurierung, Abschleifen

Wird ein Fußboden aus Massivholz-Parkett verlegt, hat dieser in aller Regel eine Lebensdauer von einigen Jahrzehnten – wenn er sorgfältig verlegt wurde. Selbst wenn das Parkett im Lauf der Zeit Schrammen und Kratzer aufweist, ist das nicht weiter schlimm: Die Nutzschicht lässt sich viele Male abschleifen und neu versiegeln. Dafür kann die Verlegung von Parkett aufwändiger sein als bei anderen Belagarten – und somit auch teurer.

Je nach verwendetem Kleber dünstet das Parkett die darin enthaltenen Lösemittel aus: Allergiker sollten hier auf die Zusammensetzung des Klebers achten. Bei Fertigparkett ist in der Trägerschicht oft Formaldehyd enthalten, das im Lauf der Zeit ebenfalls freigesetzt wird. Dazu können Schadstoffe aus den einzelnen Beschichtungen und Versiegelungen kommen. Die verwendeten Stoffe sind meistens aufgeführt und können eingesehen werden oder man lässt sich im Baumarkt von einem erfahrenen Parkettleger beraten.

Preisradar Logo

Was kosten Handwerksleistungen? Eine Übersicht aller MyHammer Preisradare.