Pflaster verfugen
Kosten pro m²*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
3,60 €*
7,50 €
25 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Verfugen von Pflaster?

Pflastersteine im Außenbereich sind immer ein schöner Anblick, vorausgesetzt, das Pflaster wurde ordentlich verlegt und es wächst kein Unkraut zwischen den Fugen. Übernimmt der Betrieb die gesamten Arbeiten vom Pflastern inklusive Verfugen, wird es in der Regel immer etwas günstiger.

Das Verfugen ist die abschließende Arbeit beim Verlegen eines Pflasters. Hierdurch kann Unkraut verhindert werden. Mit welchem Material verfugt werden soll, kommt ganz auf den persönlichen Geschmack und auch auf die Verwendung des Pflasters an. Eine gute Fugenmasse macht das Pflaster insgesamt stabiler und bietet ein wenig Freiraum für die individuelle Gestaltung.

Die Preise für das Verfugen sind schwer kalkulierbar, da sie immer von der individuellen Größe der Pflastersteine und vom verwendeten Material abhängen. Ein grober Überblick kann helfen, eine ungefähre Vorstellung über die Kosten zu bekommen.

Pflastersteine verfugen: Kosten im Überblick

PostenFeinsplittSand / QuarzsandFeinsplitt
Materialkosten0,6 – 1,4 €0,6 – 6 €8 – 20 €
Arbeitskosten3 - 5 €3 - 5 €3 - 5 €
Gesamtsumme3,60 – 6,40 €3,60 – 11 €11 – 25 €

Service Beispiel

Die Preiskalkulation gibt einen groben Überblick. Genaue Aussagen sind nicht möglich, da diese von vielen Faktoren wie Pflastersteingröße, Fugentiefe und individuellen Eigenschaften des Materials abhängig sind.

Die Kosten im Detail

Es gibt verschiedene Materialien zum Verfugen eines gepflasterten Bodens: Es eignen sich Feinsplitt, verschiedene Arten von Sand, Gesteinsmehl oder fertiger Fugenmörtel. Das Material muss nach dem Verlegen des Pflasters in den Fugen verteilt und festgerüttelt werden, sodass die Steine einen festen Halt bekommen.

Das Fugenmaß ist beim Pflastern vorgeschrieben und beträgt nach DIN 18318 drei bis fünf Millimeter, die mit dem Material verfüllt werden müssen. Je nach Pflastersteingröße variieren die Preise für das Fugenmaterial. In diesem Überblick wird von einer Pflastersteingröße von 8 x 12 Zentimetern und einer Fugentiefe von drei Zentimetern ausgegangen, da diese Größe ideal für Einfahrten oder auch Terrassen ist.

Pflaster verfugen
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Quelle © pixabay.com

Kosten für das Verfugungsmaterial

In erster Linie richtet sich die Auswahl des Fugenmaterials nach dem Einsatzbereich des Pflasters. Herkömmlicher Sand ist ein sehr günstiges Fugenmaterial, zudem ist er versickerungsfähig, Quarzsand ist die etwas teurere Variante. Sand mit einer Körnung von 2 x 4 Millimetern kostet etwa 0,15 bis 0,2 Euro pro Kilogramm. Für einen Quadratmeter Verfugen ist mit etwa vier bis sieben Kilogramm Sand zu rechnen.

Feinsplitt mit einer Körnung von 1 x 3 Millimeter ist ebenfalls eine günstige Variante, um Pflaster zu verfugen. Hier ist mit einem Preis von 0,2 bis 1 Euro pro Kilogramm zu rechnen. Pro Quadratmeter Pflaster wird hier etwa drei bis sechs Kilogramm benötigt.

Fugenmörtel gibt es in verschiedenen Varianten. Fugenmörtel auf Kunstharzbasis ist am teuersten. Für normalen Fugenmörtel ist mit etwa zwei bis vier Euro pro Kilogramm zu rechnen. Bei Fugenmörtel auf Kunstharzbasis wird es etwas teurer. Im Durchschnitt kann man von einem Bedarf von etwa vier bis fünf Kilogramm an Fugenmörtel pro Quadratmeter ausgehen.

Handwerkerkosten für das Verfugen von Pflastersteinen

Das Aufbringen des Füllmaterials für die Fugen wird in der Regel unabhängig vom Material mit drei bis fünf Euro pro Quadratmeter berechnet.

Als Arbeitsmaterialien werden neben der Rüttelplatte ein grober Besen und eine Gummiunterlage für den Rüttler benötigt, damit das Pflaster beim Rütteln nicht zerkratzt und die Platten sich ebenerdig setzen. Die Maschinen sind meist im Preis inbegriffen.

Beachtenswertes

Das Verfugen von Pflaster ist eine wichtige Aufgabe, die über die Haltbarkeit und Festigkeit des Bodenbelags entscheidet. Das Verfugungsmaterial sollte mit Bedacht gewählt werden.

Feinsplitt als Fugenmaterial bei offener Verlegung

Wenn das Pflaster offen verlegt wird, eignet sich Feinsplitt für die Verfugung. Voraussetzung ist, dass auch das Pflasterbett aus Splitt besteht. Der Feinsplitt wird zunächst mit einem Besen kreuzweise eingekehrt und dann mit dem Rüttler festgerüttelt. Nach Absprache kann der Hausherr das Einkehren selbst übernehmen.

Hinweis:

Sand ist für das Verfugen von rustikalen Flächen geeignet. Quarzsand hält die Fugen kleiner als normaler Sand und die Fläche wird etwas stabiler.

Sandfugen für rustikale Pflaster

Entscheidet man sich für Sand oder Quarzsand bekommt man helle Fugen. Zu bedenken ist, dass sich Sand wenig stabilisierend für das Pflaster auswirkt. Quarzsand ist außerdem recht teuer. Sand hat weitere Nachteile: Das Material wird bei Regen leicht ausgespült und bietet Raum für Ameisen und andere Insekten.

Herkömmlicher Sand ist günstiger und bietet eine Versickerung, Quarzsand bietet aber mehr Stabilität beim Verfugen. Beim Reinigen sollte man daher nicht mit einem Hochdruckreiniger arbeiten.

Sand ist für das Verfugen von rustikalen Flächen geeignet. Quarzsand hält die Fugen kleiner als normaler Sand und die Fläche wird etwas stabiler.

Fugenmörtel für dauerhaft haltbare und stabile Fugen

Fugenmörtel ist recht teuer, aber ist dafür dauerhaft haltbar. Der Mörtel hilft, Moos und Unkraut vom Pflaster fernzuhalten. Die Fugen sind dabei aber nur eingeschränkt wasserdurchlässig, aber beim Reinigen wird nichts augeschwemmt. Bei einer Verlegung auf festem Untergrund ist Fugenmörtel die einzige Lösung für dauerhaft haltbare Fugen.

Empfehlenswert ist Pflasterfugenmörtel auf Kunstharzbasis. Der Mörtel versiegelt die Oberfläche, sodass keine Unkräuter oder Insekten in den Fugen wachsen oder hervorkommen. Wasser kann aber nur mäßig versickern, aber beim Reinigen wird das Material nicht ausgeschwemmt. Auf Dehnungsfugen muss geachtet werden.

Natürlich gibt es noch andere Materialien für das Verfugen von Pflaster, auf die hier aber nicht näher eingegangen wird.

Wasserdurchlässig verfugen

In vielen Gemeinden ist es üblich, die Flächenabwasserkosten nach der Beschaffenheit des Oberflächenbelags und der daraus ergebenden Belastung für das Abwasser zu berechnen.

Beim Verfugen ist es möglich, auf wasserdurchlässiges Material zu achten. Dabei ist Fugensand die gebräuchlichste Variante. Aber es gibt auch speziellen Pflastermörtel, der wasserdurchlässig ist.

Verfugen ist Aufgabe des Fachmannes

Wer Wert auf ein langlebiges und optisch ansprechendes Pflaster legt, der überlässt das Verfugen einem Fachmann. Das entsprechende Werkzeug und die Erfahrung sorgen dafür, dass die Fugen stabil und haltbar sind und dass im Fugenmörtel keine Risse entstehen, indem korrekte Bewegungsfugen eingefügt werden.

Checkliste für das Verfugen von Pflaster

Vorbereitung und Durchführung des Verfugens:
  • Sich für das geeignete Fugenmaterial entscheiden (Beratung durch einen Fachmann).
  • Kostenvoranschlag erstellen lassen, falls der Fachmann nicht den kompletten Auftrag des Pflasterns übernommen hat.
  • Klären, welche Arbeiten selbst übernommen werden können.
  • Auf korrekte Fugenbreite achten.
  • Material einarbeiten lassen.
Nach dem Verfugen des Pflasters:
  • Auf Anweisungen des Fachmannes für das Betreten achten.
  • Eventuelle Ausblühungen beseitigen.
Bildnachweis © pixabay.com

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