Schornstein sanieren
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
956 €*
1.457 €
2.200 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet die Sanierung eines Schornsteins?

Der Umstieg auf Gas oder ein zusätzlicher Kaminofen, sind die häufigsten Gründe, einen Schornstein zu sanieren. Auch Schäden an der vorhandenen Einrichtung erzwingen die Maßnahme oft.

Schornstein sanieren: Kosten im Überblick

PostenBetonterrasse
Doppelwandiges Edelstohlrohr (9 m)990 - 1.170 €
Montage des Rohrs630 - 840 €
Summe Kosten1.620 - 2.010 €

Ein Schornstein von neun Metern Höhe, der aus stabilem Mauerwerk besteht, soll durch einen hochwertigen Edelstahleinsatz saniert werden.

Der Umstieg auf Gas oder ein zusätzlicher Kaminofen, sind die häufigsten Gründe, einen Schornstein zu sanieren. Auch Schäden an der vorhandenen Einrichtung erzwingen die Maßnahme oft. In der Regel ist es der Schornsteinfeger, der dies erkennt und manchmal den alten Schornstein bis zur Sanierung stilllegt.

Die Kosten für das Erneuern des Kamins halten sich in Grenzen, da in der Regel ein Edelstahlrohr in den Schornstein gesetzt wird. Der Einbau der Rohre geht schnell und ist daher kostengünstig.

Die Kosten der Sanierung im Detail

Die Höhe der Rechnung hängt vom verwendeten Einsatz ab und von der Höhe des Schornsteins. Es lohnt sich, etwas mehr zu investieren.

Preis für den Rohreinsatz

Zur Wahl stehen einwandige oder doppelwandige Edelstahlrohre. Ein doppelwandiger Edelstahlschornstein kostet 110 bis 130 Euro pro Meter. Für ein einwandiges Rohr fallen etwas 50 bis 80 Euro pro Meter an.

Da das Rohr in einen vorhandenen Schornstein eingesetzt wird, sind in der Regel keine weiteren Bauteile nötig.

Diese Kosten fallen für den Einbau an

Sofern das Dach gut zugänglich und kein Gerüst nötig ist, erledigt ein Fachbetrieb den Einbau in wenigen Stunden. Pro Meter ist mit 70 bis 90 Euro zu rechnen.

Beachtenswertes der Schornsteinsanierung

Schornstein sanieren
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Quelle © pixabay.com

Ein Sanieren ist sinnvoll, wenn neue Brenner angeschlossen werden oder wenn der Schornstein bereits geringe Schäden zeigt.

Anzeichen, die auf Defekte hinweisen

Der Schornsteinfeger achtet bei der Reinigung grundsätzlich auf den Zustand des Kamins und meldet dem Hausbesitzer, wenn eine Sanierung fällig ist. Unabhängig davon sollten die Bewohner auf unangenehme Gerüche achten und ob mehr Qualm als gewohnt aus dem Schonstein dringt. Auch hellgelbe bis dunkelbraune Feuchtigkeitsflecken an Wänden und Decken weisen auf einen Schaden am Schornstein hin.

Ältere Schornsteine schnellstens sanieren

Etwa ab 1960 bis 1990 war es üblich im Schornstein Asbest zu verbauen. Durch feine Risse gelangen die gefährlichen Fasern in die Atemluft. Ein Abbau des Schornsteins ist nicht unbedingt die beste Lösung, da dabei das Material freigesetzt wird. Wichtig ist, Risse zu verschließen und durch ein innenliegendes Rohr die Abgase von Ofen oder Heizung abzuleiten. Bei Asbestverdacht ist es am sichersten, einen Fachmann für Asbestanierung hinzuzuziehen.

Checkliste für die Sanierung eines Schornsteins

Über eine Sanierung entscheiden:
  • Wenn Schonstein zwischen 1960 uns 1990 gebaut wurde, einen Asbestsanierer um Rat fragen.
  • Gerüche im Haus, die sich nicht erklären lassen und häufiger Brandgeruch, deuten auf einen Schaden am Schornstein hin.
  • Auf gelbliche oder braune Flecken achten, die ein Versotten des Schornsteins anzeigen.
  • Wenn eine neue Heizung oder ein neuer Ofen eingesetzt wird, immer auch den Schornstein sanieren.
Notwendige Maßnahmen ergreifen:
  • Zusammen mit dem Heizungsbauer oder Ofensetzer über das Material beraten.
  • Schornsteinfeger fragen, welche Bedingungen er an die Sanierung knüpft.
  • Entscheiden über Rohrdurchmesser und Material.
  • Umfang der Arbeiten ermitteln und ausschreiben.
  • Betrieb beauftragen.
Sanieren des Schornsteins:
  • Heizung und Öfen ausstellen.
  • Handwerkern Zugang zum Dach und zum Keller gewähren.
  • Schornsteineinsatz einbauen lassen.
  • Heizung/Öfen anschließen lassen.
  • Probetrieb starten.
Abschließende Maßnahmen:
  • Abnahme durch Schornsteinfeger.
  • Auf guten Zug achten.
  • Flecken von Wänden und Decken entfernen.
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