Smart Home-Installation
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
200 €*
1.423 €
17.500 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet die Smart Home-Installation?

Smart Home-Systeme sollen das Haus klüger machen: Heizung, Licht, Alarmanlage, Rollläden, Unterhaltungselektronik und Co. werden automatisch gesteuert und erleichtern so das Leben. Doch mit welchen Kosten ist dabei zu rechnen und welche Faktoren sind für die Installation von Bedeutung?

Smart Home-Systeme sollen das Haus klüger machen: Heizung, Licht, Alarmanlage, Rollläden, Unterhaltungselektronik und Co. werden automatisch gesteuert und erleichtern so das Leben. Doch mit welchen Kosten ist dabei zu rechnen und welche Faktoren sind für die Installation von Bedeutung?

Smart Home – das intelligente Zuhause

Einsteigersets beinhalten üblicherweise eine Zentrale und einige Elemente, um die gewünschten Funktionen auszuführen. Typisch sind Sets in den Bereichen Sicherheit (z.B. Rauch-/Wasser-/Bewegungsmelder), Überwachung (z.B. Alarmanlage, Kameras, Anwesenheitssimulation), Komfort (z.B. Licht-/Rolllädensteuerung), Energieeffizienz (z.B. Thermostat, Heizung inkl. Fußbodenheizung, Fensterkontakt, Steckdosen), Unterhaltung (z.B. TV, Stereoanlage) bis hin zu automatischer Steuerung von Haushaltsgeräten (z.B. Kaffeemaschine) und medizinischen Assistenzsystemen für ältere Menschen, wodurch beispielsweise medizinische Notfälle vorhergesehen werden können.

Mit diesen Kosten ist für die Smart Home-Hardware zu rechnen

Die üblichen Starterpakete fangen bei 150 bis 250 Euro an. Die Zentrale ist meist ein Gateway, das Steuern erfolgt über einen PC oder eine App auf dem Handy. Internetzugang ist somit Grundvoraussetzung für die komfortable Steuerung.

Die meisten Pakete enthalten jedoch nicht genügend Sensoren und Aktoren, um sich einen Überblick über alle Funktionen zu verschaffen. Die Anzahl reicht bestenfalls aus, um die Heizung und das Licht in einem kleinen Apartment zu steuern. Daher ist besonders bei der Planung einer umfassenden Hausautomatisierung, die Unterstützung eines Profis hinzuzuziehen.

Überblick einiger Smart Home-Komponenten

KomponenteFunktionAnzahlEinzelpreis
Alarmsirenereagiert auf Meldung der Zentrale durch lauten Ton1 bis 2 pro Wohnung10 - 50 €
Bewegungsmelderreagiert auf Bewegungen und steuert Licht, Überwachungskameras und Alarmsirenen1 pro Raum10 - 50 €
Fenster-/ Türkontakteerkennt, wenn Fenster oder Tür geöffnet ist und steuert Heizkörperthermostate, Rollläden und Alarmsirenen1 pro Fenster und 1 pro Außentür5 - 20 €
Gasmelderbemerkt Austritt von Erdgas und steuert Alarmsirene1 pro Gasanschluss20 - 50 €
Glasbruchmeldererkennt, wenn Fenster gewaltsam geöffnet werden und steuert Alarmsirene1 pro Fenster5 - 10 €
Heizkörperthermostatelassen sich über die Zentrale steuern und regulieren die Heizung entsprechend der Raumtemperatur1 pro Heizkörper10 - 30 €
Hygrometersteuert Fensteröffner oder Lüftungsanlagen abhängig von der Luftfeuchtigkeit, verhindert Schimmel1 pro Raum (außer Flur und Abstellkammern)20 - 90 €
Gasmelderbemerkt Austritt von Erdgas und steuert Alarmsirene1 pro Gasanschluss20 - 50 €
Kohlenmonoxid-Melderbemerkt Austritt von CO und warnt über Sirene1 pro Feuerstelle20 - 60 €
LichtsteuerungSteuerung von Steckdosen oder Schaltern über die Zentrale1 pro Lichtquelle20 - 50 €
Rauchmelderreagiert auf Rauch und steuert eine Alarmsirene1 pro Wohnraum, Schlafzimmer und Fluchtweg20 - 60 €
Raumtemperatur-Sensorsteuert Heizung, Heizkörperthermostate und Rollläden abhängig von der Raumtemperatur1 pro beheizten Raum20 - 90 €
RollladensteuerungMotor und Empfangseinheit, um Rollladen über die Zentrale zu öffnen und zu schließen1 pro Rollladen50 - 100 €
Griffsicherungenerkennt, ob Fenster verriegelt sind und benachrichtigt über das Smartphone, wenn diese geöffnet sind1 pro Fenstergriff10 - 50 €
Wassermelderbemerkt Wasseraustritt aus Leitungen und Geräten sowie eindringendes Regenwasser1 pro Raum mit Wasseranschluss, 1 für den Keller20 - 60 €
Wetterdatenbemerkt Hagel und Sturm, steuert Rollläden und Markisen, warnt über das Smartphone1 Außenstation70 - 120 €

Service

Natürlich ist nicht notwendig, alle Sensoren und Aktoren zu erwerben. Die meisten Anlagen lassen sich außerdem nach und nach erweitern.

Mit diesen Installationskosten ist zu rechnen

Die Zentrale, das Einrichten der App und die Aktivierung der Steuerung über den PC ist nicht allzu komplex. Auch unterstützen Hersteller von Smart Home-Systemen häufig durch ihren Kundensupport. Bei der Grundinstallation sind daher bei den meisten Systemen keine Probleme zu erwarten.

Wer jedoch die Heizung beispielsweise nicht nur über die Thermostate steuern möchte, sondern auch über den Brenner, benötigt die Hilfe eines Heizungsmonteurs. Diese Art von Installation kostet zwischen 100 und 200 Euro.

Tipp:

Die KfW gewährt für Smart-Home-Lösungen eine Förderung für Komponenten zur Kommunikation und Orientierung. Dazu zählen die digitale Steuerung der Heizung, von Sicherheitssystemen, der Türkommunikation sowie die Steuerung der Beleuchtung.

Um eine komplexe und umfassende Heimautomatisierung zu installieren, wird außerdem in den meisten Fällen einen Netzwerktechniker benötigt. Dieser sollte das Projekt von Anfang an begleiten, da nicht alle Komponenten in jedes System integrierbar sind. Fachkräfte nehmen in der Regel zwischen 70 und 100 Euro pro Stunde.

Ein professioneller Dienstleister weiß außerdem, ob und inwieweit Anschlüsse und Kabel verlegt werden oder Steckdosen versetzt werden müssen, um das jeweilige System zu installieren und bestmöglich zu nutzen.

Beachtenswertes bei der Installation von Smart Home-Systemen

Der Aufbau der Anlagen ist bei allen Herstellern ähnlich. Unterschiede gibt es in der Art der Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten.

Smart Home-Gateway

Die Anlagen basieren auf Sensoren wie Fensterkontakten, Erschütterungsmeldern oder Temperaturfühlern. Außerdem enthalten sie Aktoren wie Schalter für Licht oder Sirenen. Heizkörperthermostate sind sowohl Sensoren als auch Aktoren, da sie die Temperatur messen und einstellen.

Die Steuereinheit ist heute in der Regel ein einfaches Gateway. Es empfängt Signale der Sensoren und leitet diese an einen PC oder ins Internet weiter. Umgekehrt sendet es seinerseits Steuersignale, die es aus dem Netz oder vom Computer empfängt. Das Gateway verarbeitet diese Daten jedoch nicht, es leitet diese nur weiter.

Smart Home-Installation
Rollläden, die sich während der Abwesenheit der Hausbewohner zu flexiblen Zeiten automatisch schließen oder öffnen, fungieren gleichermaßen als Unwetterschutz sowie als Teil der Anwesenheitssimulation zur Erhöhung der Sicherheit.
Quelle © Gerd Altmann / Pixabay

Kommunikation der Komponenten

Die Übertragung der Signale erfolgt meist über Funk. Manche Hersteller nutzen vorhandene Netze wie WLAN oder DECT, andere wählen freie Funkfrequenzen und bauen eigene Netze auf. Für die Übertragung benutzen sie Funkprotokolle. Diese ordnen Signalen eine Bedeutung zu und können als Sprache angesehen werden.

Um miteinander zu kommunizieren, müssen sowohl die Übertragungswege – sogenannte Funkfrequenzen – als auch die Funkprotokolle identisch sein. Die meisten Anbieter nutzen standardisierte Protokolle. Die Gateways sind dabei für den Empfang und das Versenden verschiedener Frequenzen geeignet. Außerdem gibt es bereits Geräte, die als „Universalübersetzer“ dienen.

Je umfangreicher ein System ist, und je mehr Sensoren und Aktoren sich gegenseitig beeinflussen, umso schwieriger ist es, das Netzwerk auszubauen. Gerade deshalb ist es hilfreich, sich bei der Einrichtung des eigenen Smart Homes von einem Profi beraten zu lassen.

Checkliste für die Smart Home-Installation

Vorüberlegungen:
  • Welche Ansprüche bestehen? (Sicherheit, Heizkostensparen, Bequemlichkeit)
  • Überlegen welche Sensoren und Aktoren nötig sind.
  • Anzahl der Bauteile bestimmen.
  • Mögliche gewünschte Erweiterungen?
Profi suchen:
  • Auftrag zur Beratung ausschreiben (Wünsche und bisherige Erkenntnisse nennen).
  • Angebote vergleichen, Anbieter auswählen und Gespräch vereinbaren.
  • System auswählen und Kosten für die Hardware ermitteln lassen.
  • Mögliche Fördermittel abklären.
  • System erwerben und installieren lassen.
Probleme lösen:
  • Funktionen kontrollieren.
  • Eventuelle Fehler mittels Support des Anbieters beseitigen.

FAQ - Häufige Fragen zum Thema Smart Home-Installation

Wie funktioniert ein Smart Home-System?

Die Kommunikation der einzelnen Geräte im Haus funktioniert zunächst über die Stromleitungen, die durch intelligente Lüsterklemmen mit integriertem Hochvolt-Chip alle elektrischen Geräte miteinander vernetzen und mit dem Internet kommunizieren lassen.

Welches Smart Home System ist das beste?

Smart Home-Systeme gibt es zahlreich, jedoch sind die meisten von ihnen nicht interoperabel. Das heißt, sie lassen sich nicht untereinander vernetzen oder in einem gemeinsamen System nutzen. Drei große Smart Home-Anbieter haben sich mittlerweile durchgesetzt: Magenta (Telekom), Homematic IP (eQ-3) und Innogy (RWE). Lassen Sie sich bei der Entscheidung, welcher Anbieter und welches System am besten zu Ihren Anforderungen passt, am besten von einem Profi beraten.

Welcher Installationsaufwand kommt auf mich zu?

Das Smart Home Gerät wird zunächst mit dem Strom- oder Funkkreislauf verknüpft. In den meisten Fällen wird zusätzlich eine App auf das Smartphone geladen, um darüber Einstellungen vornehmen und die Steuerung bedienen zu können. Mit der Summe der technischen Möglichkeiten und Komplexität des Systems wird es zunehmend schwieriger, Smart Home Geräte selbst zu installieren, weshalb dies im Bestfall von einem Profi übernommen werden sollte.

Welche Smart Home-App eignet sich am besten?

Oft funktionieren Smart Home-Geräte ausschließlich mit der App ihres Herstellers oder haben einen bestimmten Funkstandart (z.B. WLAN, ZigBee oder Z-Wave), der nicht mit allen Geräten kompatibel ist. Erkundigen Sie sich daher im Vorfeld, falls Sie verschiedene Geräte von verschiedenen Herstellern harmonisieren wollen.

Gibt es Fördermöglichkeiten für die Hausautomatisierung?

Die KfW gewährt für Smart-Home-Lösungen eine Förderung für Komponenten zur Kommunikation und Orientierung. Dazu zählen die digitale Steuerung der Heizung, von Sicherheitssystemen, der Türkommunikation sowie die Steuerung der Beleuchtung.

Bildnachweis © Gerd Altmann auf Pixabay