Terrazzoboden verlegen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
320 €*
581,88 €
952 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Verlegen von Terrazzoboden?

Terrazzo ist ein fugenloser Bodenbelag auf der Basis von Gesteinsbruch und einem Bindemittel. Der Boden wir vor Ort gegossen und geschliffen. Er ist aufgrund der aufwendigen Technik sehr teuer.

Terrazzoboden verlegen: Kosten im Überblick

PostenKosten
Mischung für Terrazzo2.640 – 3.120 €
Leisten & Monatage66 - 128 €
Gießen350 - 700 €
Schleifen und Polieren3.840 – 4.800 €
Gesamtsumme7.506 – 9.228 €

Ein Bauher möchte eine Eingangshalle von 50 m² mit Terrazzo belegen lassen. Im Bereich der Tür soll ein Abstreifer von 2 m² Größe eingelassen werden.

Die Kosten im Detail

Die meisten Betriebe verwenden Gussasphalt als Bindemittel und verschiedene Gesteinsarten als Zuschlag, die für das Design des Bodens verantwortlich sind. Asphalt hat gegenüber Beton den Vorteil, dass eine geringe Trocknungszeit ausreicht. Die Kosten für das Verlegen betragen etwa das doppelte der Materialkosten.

Materialkosten für die Terrazzomischung und Installationsmaterial

Pro Quadratmeter ist mit 55 bis 65 Euro für das Material zu rechnen. Dies sind die Kosten für die Terrazzomischung. Wenn Fußabstreifer oder Bodenabflüsse im Boden versenkt werden, entstehen zusätzliche Kosten für Schienen und Installationsmaterial.

Übliche Kosten für das Verlegen

Das Gießen des Terrazzofußbodens ist recht einfach und kostet daher meist nur zwischen 20 und 25 Euro pro Quadratmeter. Der Boden ist aber anschließend mehrfach zu schleifen und abschließend zu polieren. Hierfür ist mit 80 bis 100 Euro zu rechnen.

Beachtenswertes beim Verlegen von Terrazzoboden

Der Bodenbelag ist außergewöhnlich teuer, aber dafür nahezu unverwüstlich. Es ist daher wichtig, auf die Gestaltung und Ausführung zu achten.

Hinweis zu den Preisen

Ein Boden aus fertigen Platten ist deutlich günstiger. Die Platten kosten pro Quadratmeter zwischen 25 und 30 Euro, das Verlegen schlägt mit etwa 50 bis 60 Euro zu Buche. Durch die Fugen ist der Boden weniger haltbar und schwerer zu reinigen.

Eine schwimmende Verlegung verursacht pro Quadratmeter etwa zehn Euro mehr an Kosten. Durch die Entkopplung vom Gebäude ist aber die Gefahr von Rissen gebannt. Höhere Kosten können auch durch eine notwendige Wärmedämmung entstehen oder wenn zusätzlich eine Fußbodenheizung oder Abflüsse gewünscht sind.

Terrazzoboden verlegen
Terrazzoboden verlegen: die meisten Betriebe verwenden Gussasphalt als Bindemittel.
Quelle © pixabay.com

Generell gilt, dass der Quadratmeterpreis bei kleinen Flächen deutlich höher ist, als bei einem großen durchgehenden Boden. Absätze, Treppen oder verwinkelte Räume verursachen ebenfalls Aufpreise.

Gestaltung des Bodens

Im Hinblick auf die mögliche lange Nutzungsdauer, sind zeitlose klassische Varianten vorzuziehen. Farblich haben sich helle cremefarbene Böden und dunkles Anthrazit bewährt. Letzteres ist natürlich nur für gute beleuchtete Räume zu empfehlen.

Auffällige Farben sind weniger sinnvoll, weil diese aus der Mode kommen können. Auch ist es schwer, einen Raum neu zu gestalten, wenn der Fußboden die Optik dominiert.

Heimwerker können wenig ausrichten

Sofern kein Gefälle zu berücksichtigen ist, gibt es beim Gießen kaum Probleme. Das Schleifen und Polieren dagegen, ist für Laien kaum zu bewältigen. Es sind hochwertige Maschinen erforderlich. Deren Handhabung bedarf viel Übung. Da sich durch das Gießen höchstens 15 Prozent einsparen lassen, lohnt sich der Aufwand nicht.

Hinweis: Ein Fachbetrieb ist kaum bereit, Garantie zu übernehmen, wenn er nicht den gesamten Boden erstellt. Generell ist bei Reklamationen kaum zu entscheiden, ob der Fehler beim Gießen entstanden ist oder erst bei der Nachbearbeitung.

Checkliste für das Legen eines Terrazzobodens

Umfang der Arbeiten ermitteln:
  • Größe und Form des Bodens ausmessen.
  • Besonderheiten, wie Gefälle, Abflüsse und anderes erfassen
  • Farbliche Gestaltung des Bodens festlegen (Material, Herstellen von Intarsien).
Fachbetrieb auswählen:
  • Arbeiten mit genauen Angaben ausschreiben.
  • Angebote vergleichen.
  • Verbindlichen Kostenvoranschlag nach Besichtigung vereinbaren.
Verlegen des Terrazzobodens:
  • Nötige Vorarbeiten abklären und erledigen.
  • Absprechen, welche Voraussetzungen für die Arbeiten zu erfüllen sind (Strom, Wasser, Durchgang sprechen etc.).
  • Klären, wann der Boden wieder betreten werden darf.
  • Termin vereinbaren.
  • Nach dem Verlegen prüfen, ob der Boden eben ist und das Gefälle stimmt.
  • Auf Fehler in der Struktur (Muster) achten.
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