Wände verputzen
Was kostet es?*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
2.143 €*
277 €
4.260 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Verputzen von Wänden?

Putz verschönert die Wand und im Außenbereich ist er nötig, um die Mauer vor Schäden zu bewahren. Hausbesitzer sollten daher mit dem Verputzen nicht lange warten. Doch was kostet fachgerechtes Verputzen eigentlich?

Die Kosten für das Verputzen von Wänden im Detail

Es macht einen großen Unterschied, ob es sich um eine Außen- oder eine Innenwand handelt. Außerdem hat das gewünschte Material Einfluss auf den Preis. Alle Angaben beziehen sich auf einen Quadratmeter.

Wände verputzen: Kosten im Überblick

PostenGrößePreis/m²Kosten
Dämmung160 m²5 – 10 €800 – 1.600 €
Außenputz und Schienen200 m²6 – 11 €1.200 – 2.200 €
Innenputz und Schienen400 m²2 – 6 €800 – 2.400 €
Gerüst200 m²5 – 10 €1.000 – 2.000 €
Dämmen160 m²15 – 45 €2.400 – 7.200 €
Verputzen außen200 m²25 – 60 €5.000 – 12.000 €
Verputzen innen400 m²20 – 30 €8.000 – 12.000 €
Gesamtsumme18.200 – 30.200 €

Service Beispiel

Es sind 160m² Außenfassade zu dämmen und zu verputzen. Außerdem soll eine Garage mit dem gleichen Putz versehen werden, deren Außenwände 40m² groß sind. Im Haus werden 400m² Wandfläche verputzt.

Mit diesen Kosten ist für das Material zu rechnen

Außenputz besteht aus Grundierung, Unter- und Oberputz. Diese kosten je nach Material und Dekor des Oberputzes zwischen vier und acht Euro. Außerdem sind durchschnittlich für zwei bis drei Euro Putzschienen erforderlich. Zusammen fallen also sechs bis elf Euro pro Quadratmeter an.

Wände verputzen
Wände verputzen: die Kosten für Außen- oder Innenwände sind sehr unterschiedlich.
Quelle © Clara Dinand - Fotolia

Außenwände, die beheizte Räume umgrenzen, müssen zusätzlich gedämmt werden. Hierfür ist ergänzend mit fünf bis zehn Euro für Kleber, Dübel, Schrauben und Dämmstoff zu rechnen.

Schienen und Putz für den Innenbereich sind deutlich günstiger. Auch ist eine geringere Dicke ausreichend. Ein Materialaufwand von zwei bis sechs Euro reicht in der Regel aus.

Diese Arbeitskosten sind für das Verputzen zu erwarten

In Außenbereich ist fast immer ein Gerüst erforderlich, das fünf bis zehn Euro pro Quadratmeter kostet. Der Preis versteht sich inklusive Auf- und Abbau sowie einer Mietzeit von zwei bis drei Wochen.

Die Vorbereitung der Wand und das Aufbringen des Putzes kostet zwischen 25 und 60 Euro. Der Preis hängt vom Untergrund, der Anzahl der nötigen Aufträge und vom Dekor des Oberputzes ab. Hausherren, die spezielle Strukturen wünschen, müssen mit höheren Kosten rechnen.

Für das Dämmen sind 15 bis 45 Euro einzukalkulieren. Die Kosten hängen von der Art des Dämmmaterials und der erforderlichen Aufbaustärke ab.

Innenputz aufzubringen kostet zwischen 20 und 30 Euro. Natürlich kostet Strukturputz mehr, aber der ist im Innenbereich eher selten gefragt.

Beachtenswertes beim Verputzen von Wänden

Baumaterial, Dämmstoff und Putz bilden eine Einheit. Die Eigenschaften der Materialien müssen daher miteinander harmonieren. Auch sind gesetzliche Vorgaben zu beachten.

Außenputz und Dämmen

Die Energie-Einsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz schreiben das Dämmen einer Außenwand vor, sofern mindestens zehn Prozent ihrer Fläche neu verputzt wird. Aber es gibt auch Ausnahmen: Nach Paragraf § 25 EnEV können Hausbesitzer sich von der Dämmpflicht befreien lassen, wenn sich die Maßnahme nicht in angemessenere Zeit amortisiert.

Der Antragsteller muss dies über ein Gutachten nachweisen. Dieses kostet weitaus weniger als das Dämmen einer einzigen Wand.

Die Materialien müssen zueinander passen

Wer beim Bau auf diffusionsoffene und biologisch unbedenkliche Baustoffe achtet, sollte diese Linie beim Dämmen und Verputzen fortsetzen. Es macht Sinn in einer Produktlinie zu bleiben, beispielsweise bei einem Bau aus Lehmziegeln einen Lehmputz einzusetzen. Kunstharzputz schließt ein Mauerwerk komplett ein. Er passt nicht zu einem diffusionsoffenen Dämmstoff.

Achtung:

Verputzen ist ein Handwerk, das viel Geschick erfordert. Heimwerker müssen damit rechnen, dass es Ihnen nicht gelingt den Putz sauber an Innen- oder Außenecken aufzutragen.

Als Innenputz sind mineralische Putze oder solche auf Gips- beziehungsweise Kalkbasis ideal. Sie geben keine chemischen Substanzen an die Raumluft ab.

Das Verputzen von Außenwänden besser einem Fachmann überlassen

Verputzen ist ein Handwerk, das viel Geschick erfordert. Heimwerker müssen damit rechnen, dass es Ihnen nicht gelingt den Putz sauber an Innen- oder Außenecken aufzutragen. Auch das Verputzen von Fensterlaibungen ist schwierig.

Hinzukommt, dass Fachbetriebe Maschinen haben, die für einen schnellen und gleichmäßigen Auftrag sorgen. Wer selber verputzt braucht viel Zeit. Diese ist in der Regel auch ein Kostenfaktor.

Checkliste für das Verputzen von Wänden

Planung von Innen- und Außenputz:
  • Größe der zu verputzenden Flächen nach Innen-, ungedämmten und gedämmten Außenputz getrennt ermitteln.
  • Bausachverständigen hinzuziehen, um zu klären, ob Dämmen sinnvoll ist.
  • Mit diesem zusammen zur Bausubstanz geeignetes Material zusammenstellen.
  • Wenn sinnvoll, einen Antrag auf Befreiung von der Dämmpflicht stellen.
  • Umfang der Arbeiten und Material genau festlegen.
Durchführung der Arbeiten:
  • Arbeiten ausschreiben.
  • Betrieb aussuchen und um genauen Kostenvoranschlag bitten.
  • Prüfen, ob ein Sperren der Straße nötig ist.
  • Gegebenenfalls Erlaubnis von der Gemeinde einholen.
  • Für freie Zufahrt zum Haus sorgen.
  • Gerüst rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten aufstellen lassen.
  • Innenräume, die zu verputzen sind, leerräumen.
  • Handwerkern Zugang zu Wasser und Strom ermöglichen.
Nach dem Verputzen:
  • Sichtkontrolle des Putzes.
  • Erst danach das Gerüst abbauen lassen.
  • Flächen um das Haus und Boden im Haus reinigen.
  • Auf Schimmelbildung im Haus achten.
  • Fehler sofort reklamieren.
  • Innenwände verschönern (Tapete,Farbe).
  • Außenputz regelmäßig kontrollieren und Schäden sofort ausbessern lassen.
Bildnachweis © gilaxia

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