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Was kostet die Dämmung einer Wand?

Überblick über die Gesamtkosten

Kosten pro Quadratmeter der verschiedenen Dämmmethoden im Überblick:

PostenMaterialAnbringenGesamtkosten
Einblasdämmung8 - 35 €10 - 20 €18 - 55 €
Innenwanddämmung10 - 50 €40 - 90 €50 - 140 €
WDVS25 - 100 €60 - 100 €85 - 200 €
Hinterlüftete Vorhangfassade50 - 120 €100 - 150 €150 - 270 €
 

Das Dämmen einer Wand kann sowohl von Außen oder als auch von Innen erfolgen. Bei den vorhandenen Hohlschichten ist außerdem noch eine alternative Lösung möglich - die Einblasdämmung.

Die Gesamtkosten hängen in der Regel von der Art und Weise der Dämmung, dem Dämmmaterial und von der Dicke des Dämmmaterials ab.

Die Kosten im Detail

Das Dämmen umfasst zusätzliche Maßnahmen, wie das Verkleiden der Fassade oder das Verputzen. Aus diesem Grund muss eine komplette Sanierung der Wand in die Kostenplanung mit einbezogen werden.

Materialkosten für das Dämmen – damit zu zu rechnen

Einblasdämmmaterial kostet etwa 8 bis 35 Euro pro Quadratmeter. Es kommt auf die Dicke der Hohlschichten und das verwendete Material an.

Terrasse

Für einen Innenwanddämmung ist mit Kosten von etwa 10 bis 50 Euro für Dämmstoff und Putz zu rechnen. Auch hier hängen die Kosten vom verwendeten Material und von dessen Dicke ab.

Soll die Außenwand mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) versehen werden, fallen zwischen 25 und 100 Euro an. Das System besteht aus Dämmstoff, verschiedenen Profilen, Spezialdübeln, Gewebe, Kleber, unterschiedlichen Putzen und Farbe. Jede der Komponenten hat Einfluss auf den Preis.

Eine hinterlüftete Vorhangfassade erfordert eine Lattung, Profile, Dämmstoff und Fassadenplatten. Die Materialkosten belaufen sich auf 50 bis 120 Euro.

Alle Preise beziehen sich auf die Kosten pro Quadratmeter einer zu dämmende Wand.

Diese Kosten sind für den Handwerker zu erwarten

Für eine Einblasdämmung fallen etwa 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter an. Ein Dämmen der Innenwand kostet zwischen 40 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Für das Anbringen eines WDV-Systems ist mit 60 bis 100 Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Am teuersten ist eine Vorhangfassade, da viele Arbeitsschritte nötig sind. Die Preise liegen zwischen 100 und 150 Euro pro Quadratmeter.

Beachtenswertes beim Dämmen einer Wand

Grundsätzlich ist es wichtig, einen Energieberater hinzuzuziehen, denn falsches Dämmen führt zu erheblichen Gebäudeschäden. Das Dämmen muss gut geplant werden.

Die Wahl der richtigen Methode

Terrasse

Hausbesitzer neigen dazu in erster Linie auf den Preis zu achten. Für das Dämmen einer Wand gilt grundsätzlich:

Eine Einblasdämmung setzt voraus, dass eine Hohlschicht vorhanden ist. Sie reicht, bis auf wenige Ausnahmen, nicht aus, um eine ausreichende Dämmung zu erreichen.

Eine Innenwanddämmung sollte nur erfolgen, wenn ein Dämmen der Außenwand nicht möglich ist.

Eine hinterlüftete Vorhangfassade ist die beste Variante, da sie deutlich haltbarer ist als eine Wärmevolldämmung.

Beratung ist notwendig

Ein Energieberater hilft das Dämmen konkret zu planen. Er begleitet auch das Projekt, da nur während der Bauphase die Möglichkeit besteht, das korrekte Durchführen zu überwachen. Er ist ohnehin vorgeschrieben, wenn der Bauherr Fördermittel beantragt.

Fördermittel senken die Kosten

Terrasse

Bauherren haben derzeit (2016) die Wahl zwischen dem Förderprodukt 151/152 (vergünstigter Kredit) oder dem Förderprodukt 430 (Zuschuss von bis zu 10 Prozent der Dämmkosten).

In einigen Bundesländern gibt es Sonderprogramme. Energieberater, Fachfirmen für Fassadensanierung und die Hausbanken kennen sich gut aus und beraten bei der Finanzierung.

Wichtige Auswahlkriterien festlegen

Der Energieberater weiß genau, welche Dämmstoffdicke bei welchem Material nötig ist. Er kann aber nicht wissen, welche Aspekte dem Bauherrn wichtig sind.

Zur Wahl stehen Dämmstoffe aus Mineralien, Kunststoffen und nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz und Cellulose. Je nach Material belastet die Produktion die Umwelt erheblich.

Aber ein Stoff, der beim Herstellen der Umwelt nicht schadet, muss im Haus nicht unbedingt von Vorteil sein. Hier kommt es auf langfristige Ausdünstungen an und auf die Anfälligkeit für Schimmel sowie Bakterien.

Eigenleistungen sind beim Dämmen kaum möglich

Wärmedämmung gehört in die Hand eine Fachbetriebes, denn Wärmebrücken führen zu Kondenswasser und Schimmel. Außerdem benötigen Hausbesitzer, die Fördermittel für das Dämmen bekommen, einen Nachweis, dass das Gebäude ordnungsgemäß gedämmt ist.

Checkliste für das Dämmen einer Wand

Erste Vorüberlegungen:

  • Einen Energieberater suchen.
  • Mit dem Energieberater die Art der Dämmung festlegen.
  • Sich für einen Dämmstoff entscheiden.
  • Arbeiten mit genauen Angaben der Maße, der Dämmmethode und des gewünschten Dämmstoffs ausschreiben.
  • Betrieb auswählen und detaillierten Kostenvoranschlag verlangen.

Dämmen der Wände:

  • Finanzierung und mögliche Förderung mit der Hausbank klären.
  • Nach Finanzierungszusage den Auftrag erteilen.
  • Vorarbeiten nach Absprache durchführen (beispielsweise Reinigen der Wand).
  • Darauf achten, dass die Handwerker ungehindert arbeiten können.

Nach dem Dämmen:

  • Bescheinigung über die Maßnahme ausstellen lassen.
  • Bescheinigung beim finanzierenden Institut einreichen.
  • Abnahme zusammen mit dem Energieberater vornehmen.
  • Auf Kondenswasserbildung oder Schimmelbefall achten.
  • Falls nötig, sofort reklamieren.

Rund um die Dämmung einer Wand:

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