Zaun bauen
Kosten pro 20m*
MIN
DURCHSCHNITT Ø
MAX
200 €*
643,33 €
1.416 €*

* Datenbasis: Über MyHammer vermittelte Aufträge.

Was kostet das Bauen eines Zauns?

Zäune gibt es in sehr vielen verschiedenen Formen und Varianten. Sie zieren den Garten und grenzen ihn von anderen Grundstücken oder der Straße ab.

Aus welchem Material der Zaun am besten gebaut wird, entscheiden in der Regel der persönliche Geschmack und das vorhandene Budget.

Zaun bauen: Kosten im Überblick

PostenMaterialBauSumme
Holzzaun160 - 300 €200 - 500 €360 - 800 €
Sichtschutzzaun Holz300 - 350 €200 - 500 €500 - 850 €
Kunststoffzaun1.200 - 2.000 €200 - 500 €1.400 - 2.500 €
Sichtschutzzaun Kunststoff600 - 1.750 €200 - 500 €800 - 2.250 €
Doppelstabmatten500 - 700 €200 - 500 €700 - 1.200 €
Schmiedeeisen1.600 - 2.000 €200 - 500 €1.800 - 2.500 €
Maschendraht160 - 200 €200 - 500 €360 - 800 €

Service Beispiel

In der Tabelle sind die Kosten für einen Zaun von 20 Metern Länge und einer Höhe von 80 Zentimetern und das Errichten von fünf Meter Sichtschutzzaun mit 1,80 Meter Höhe, zusammengestellt.

Ein Zaun kann bis zu 500 Euro pro Meter kosten, wenn es sich um ein ausgesprochen schönes, ungewöhnliches oder luxuriöses Modell handelt. Im Schnitt sind beim Zaunbau Beträge zwischen 30 und 200 Euro üblich.

Die Kosten eines Zauns im Detail

Wie viel die Einfriedung kostet, hängt von der Höhe, der Länge und vom Material ab. Zäune aus fertigen Elementen sind in der Regel insgesamt günstiger, als ein Zaunbau vor Ort.

Materialkosten – das kosten Unterbau und Belag

Holzzäune bestehen in der Regel aus Elementen von 2,50 Meter Breite und 80 Zentimeter Höhe. Pro Meter ist mit 8 bis 15 Euro zu rechnen. Sichtschutzzäune aus Holz sind meist 1,80 Meter hoch, die Elemente sind zwischen 90 und 180 Zentimter Breit. Im Schnitt fallen pro Meter 60 bis 70 Euro an.

Für einen Kunststoffzaun von 80 Zentimeter Höhe ist mit 60 bis 100 Euro pro Meter zu rechnen. Ein Sichtschutzzaun aus diesem Material kostet 120 bis 350 Euro pro Meter.

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Günstiger Holzzaun-Klassiker: der Jägerzaun (auch Scherenzaun oder Kreuzzaun)
Quelle © pixabay.com

Ein Zaun aus Metallstäben (Stabmatten oder Doppelstabmatten) ist für 25 bis 35 Euro pro Meter erhältlich. Schmiedeeisen ist deutlich teurer. Hier ist mit 80 bis 100 Euro pro Meter zu rechnen. Ein Maschendrahtzaun ist mit acht bis zehn Euro sehr günstig.

Die Preise beziehen sich auf die gängige Höhe von 80 bis 90 Zentimeter. Matten- und Maschendrahtzäune sind in verschiedenen Abstufungen bis zu zwei Metern Höhe möglich. Bei Sichtschutzzäunen beziehen sich die Preise auf eine Höhe von zwei Metern.

Diese Kosten fallen für den Zaunbau an

Der Bau eines Holz- oder Kunststoffzaunes sowie eines Mattenzaunes, kostet pro Meter zwischen 10 und 25 Euro. Zu diesem Preis bauen die Firmen auch einen Schmiedeeisernen Zaun auf.

Ein Maschendrahtzaun ist etwas aufwendiger zu bauen. Hier ist mit 20 bis 30 Euro zu rechnen.

Die Kosten hängen von der Region, der Jahreszeit und der Bodenbeschaffenheit ab. Im Herbst und im Winter sind viele Betriebe wenig ausgelastet und arbeiten auch zu Sonderpreisen.

Beachtenswertes beim Bauen von Zäunen

Grundstücksbesitzer sollten den Zaunbau nicht ohne Vorüberlegung angehen. Grundsätzlich darf der Preis alleine nicht die Entscheidung bestimmen.

Vorschriften unbedingt beachten

Es ist sicher ärgerlich, wenn ein schöner und teurer Zaun entfernt werden muss, weil er nicht den Vorschriften entspricht. In den Gemeindesatzungen stehen verschiedene Regelungen über einen Zaun der das Grundstück gegenüber dem öffentlichen Bereich abgrenzt. Es kann durchaus sein, dass ein solcher Zaun nicht erlaubt ist oder bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss.

Das Nachbarrechtsgesetz ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Einige Länder kennen keine Einfriedungspflicht in anderen ist ein Zaun auf Verlangen des Nachbarn zu ziehen. Es gibt darüber hinaus Regelungen ob die Einfriedung genau auf der Grenze oder auf eigenem Grund zu erfolgen hat. Außerdem sind unterschiedliche Vorschriften vorhanden, wer die Kosten des Zauns übernehmen muss.

Sichtschutzzäune sind nicht immer erlaubt

Da hohe undurchsichtige Zäune den Nachbarn Licht nehmen, kann dieser den Bau untersagen, sofern kein Mindestabstand zu Grundstücksgrenze eingehalten wird. In vielen Bauordnungen gilt diese Regel erst ab einer Zaunhöhe von zwei Metern.

Die Wahl des Zaunmaterials

Ein Holzzaun wirkt natürlich und ist recht preisgünstig, aber Holz bedarf regelmäßiger Pflege und hält nicht so lange wie Metall oder Kunststoff. Für Kunststoff spricht, dass die Zäune im Aussehen stark einem Holzzaun ähneln.

Metallzäune wirken in Gärten wie Fremdkörper. Sie lassen sich aber begrünen oder mit farbigen Kunststoffstreifen verschönern. Auch diese Zäune sind sehr haltbar.

Der klassische Zaun zwischen zwei Grundstücken ist der Maschendrahtzaun. Er ist preisgünstig und behindert die Sicht nur minimal. Mit grünem Kunststoff ummantelt, verschwindet er optisch nahezu vollständig. Haltbarer sind aber verzinkte Zäune.

Eigenleistungen sind möglich

Ein versierter Heimwerker kann das Setzen des Zauns durchaus alleine durchführen. Wer aber keinen Betonmischer hat, sollte sich von einem Fachbetrieb helfen lassen, denn jeder Pfosten muss einbetoniert werden. Nur mit stabil befestigten Pfosten kann ein Zaun sicher stehen.

Checkliste für den Zaunbau

Vor dem Bau:
  • Erkundigen, ob ein Zaun zur Straße hin erlaubt ist und wie er aussehen muss.
  • Bei einem Zaun zum Nachbargrundstück ermitteln, wo dieser genau stehen darf.
  • Klären, wer die Kosten für den Zaun zu tragen hat.
Den Zaun auswählen:
  • Zunächst entscheiden ob der Zaun aus Holz, Kunststoff oder Metall sein soll.
  • Sich für ein bestimmtes Modell entscheiden.
  • Anhand der Elementbreite die Anzahl der Pfosten ermitteln
  • Material kaufen.
  • Arbeiten ausschreiben (Länge, Anzahl der Pfosten, Art des Zauns genau angeben).
Den Zaun aufstellen lassen:
  • Arbeitsbereich (etwa einen Meter breit) von Gestrüpp und gelagertem Material befreien.
  • Eventuell mit Nachbarn abklären, dass diese auch für freien Zugang sorgen.
  • Verlauf des Zauns markieren.
  • Zaun setzen lassen.
Abschließende Arbeiten:
  • Zaun kontrollieren (auf sicheren Stand und gute Befestigung der Elemente achten).
  • Holz streichen oder lasieren.
  • Neu bepflanzen.
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