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Was kostet eine Zellulosedämmung?

Die Gesamtkosten im Überblick

20 Quadratmeter Wandfläche sind zu dämmen. Es ist eine Hohlschicht von 30 Zentimeter Dicke vorhanden. Diese Schicht soll mit Dämmstoff gefüllt werden. Außerdem wird von Innen mit 15 Zentimeter dicken Zellulosematten gedämmt:

PostenEinblasdämmungInnenwanddämmung
Dämmmaterial220 - 280 €1.000 - 1.200 €
Folien, Verkleidung-300 - 900 €
Summe220 - 280 1.300 - 2.100 €
Handwerker60 - 100 €60 - 100 €
Kosten Insgesamt280 - 380 €1.800 - 3.100 €

Zellulose ist ein nachwachsender natürlicher Dämmstoff, der meist aus Altpapier oder Holz gewonnen wird. Die Kosten der Dämmung hängen von der angewandten Methode und von dem zu dämmenden Objekt ab.

Die Kosten der Dämmung mit Zellulose im Detail

Was das Dämmen mit Zellulose kostet, ist pauschal schwer zu ermitteln. Es kommt auf die speziellen Verhältnisse an und welcher K-Wert erreicht werden soll.

Materialkosten im Überblick

Ein Kubikmeter Zelluloseflocken ist zu Preisen zwischen 130 und 160 Euro erhältlich. Für wie viele Quadratmeter diese Menge reicht, hängt von der Dicke der Hohlschicht ab. Ist diese beispielsweise 30 Zentimeter stark reichen 0,09 Kubikmeter, pro Quadratmeter fallen also 11 bis 14 Euro an.

Zellulosedaemmung

Dämmmatten aus Zellulose kosten in 15-Zentimeter-Stärke zwischen 50 und 60 Euro pro Quadratmeter. Zusätzlich sind Folien und eine Verkleidung beispielsweise Gipskarton nötig. Hierfür ist mit etwa 15 bis 45 Euro pro Quadratmeter zu rechnen.

Eine Trittschalldämmung ist bei einem Korkboden normalerweise nicht notwendig.

Diese Kosten sind für den Handwerker zu erwarten

Für eine Einblasdämmung verlangen die Betriebe zwischen drei und fünf Euro pro Quadrat. Das Anbringen von Dämmatten schlägt mit 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

Bachtenswertes bei Zellulosedämmung

Die Wärmeleitfähigkeit von Zellulosedämmstoff ist im Vergleich zu vielen synthetischen Dämmstoffen groß. Hinzukommt, dass Zellulose brennen und Schimmeln kann. Ohne chemische Behandlung ist sie als Dämmstoff ungeeignet.

Auswahl des Dämmmaterials

Zellulosedaemmung

Dämmstoffe müssen je nach Einsatzzweck einer bestimmten Brandstoffklasse angehören und sind daher immer mit einem Brandschutzmittel behandelt. Dieses kann giftiges Antimon enthalten, das auch in die Atemluft entweicht. Ungiftiger Brandschutz basiert auf Phosphaten, Borax oder Aluminiumhydroxid. Letzteres ist besonders umweltfreundlich.

Um Schimmel zu verhindern, sind verschiedene Kornservierer im Einsatz. Da Borax auch gegen Schimmel hilft, ist es sinnvoll eine Zellulose zu wählen, die mit diesem Mittel behandelt wurde.

Die Wahl der Dämmmethode

Die Einblasdämmung reicht in der Regel nicht aus, um die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen. Sie ist aber grundsätzlich als zusätzliche Maßnahme zu empfehlen, wenn Hohlschichten vorhanden sind.

Die hohen Kosten für ein Dämmen mit Matten lassen sich leicht erklären: Bei dieser Methode wird nicht ein vorhandener Hohlraum verfüllt, sondern eine komplette Wand aufgebaut. Zellulosematten eignen sich für alle Arten der Dämmung, auch für einen Auf-, Unter- oder Zwischensparrendämmung, sowie eine Innen- oder Außenwanddämmung.

Zellulosedaemmung

Aufgrund der relativ guten Wärmeleitfähigkeit des Stoffes, sind aber in der Regel recht dicke Dämmschichten erforderlich.

Eigenleistungen sind bei einer Dämmung mit Zellulose sind selten möglich

Jede Art der Wärmedämmung birgt die Gefahr, dass Kältebrücken entstehen, die zu feuchten Stellen und Schimmel führen. Daher gehört diese Arbeit in die Hände eines Fachmannes. Einblasdämmungen können Heimwerker ohnehin nur in ganz seltenen Fällen selber vornehmen.

Checkliste für die Zellulosedämmung

Planen der Dämmung:

  • Gewünschten Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) festlegen.
  • Strategie entwickeln, wie dieser zu erreichen ist (Dämmstoffdicke, Material und Art der Dämmung).
  • Sich bei der Bank nach Fördermitteln erkundigen.
  • Förderanträge stellen und Finanzierung sichern.
  • Umfang der Arbeiten festlegen.
  • Auftrag genau ausschreiben.
  • Betrieb nach Finanzierungszusage beauftragen.

Das Dämmen durchführen:

  • Geeigneten trockenen Lagerplatz für Dämmstoff bereitstellen.
  • Für Strom und Wasser sorgen.
  • Arbeitsbereich nach Absprache mit dem Betrieb freiräumen.
  • Arbeiten ausführen lassen.

Nach dem Dämmen:

  • Durchführung der Arbeiten bestätigen lassen (für Fördermittel wichtig)
  • Falls nötig, Wände tapezieren.
  • Auf Feuchtigkeit achten.
  • Eventuell reklamieren.

Rund um die Zellulosedämmung:

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