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Was soll gemacht werden?
    Sanitärinstallateure

    1.881 Sanitärinstallateure bei MyHammer

    Sanitärinstallateure

    Sanitärinstallateure wurden bis 2003 ausgebildet, danach wurde das Gewerk mit dem des Heizungsbauers zusammengelegt. Die korrekte neue Bezeichnung lautet Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Eine übliche Bezeichnung neben Sanitärinstallateur ist Gas- und Wasserinstallateur.

    Die Aufgabe der Sanitärinstallateure ist das Erstellen von Sanitär-, Heizungs- und Klimasystemen nach Plan. Dies umfasst auch Grundkenntnisse in der Elektrotechnik. Das Warten und Reparieren installierter Anlagen beherrschen Sanitärinstallateure nach der normalen Ausbildung nur im geringen Maß, viele haben aber Kenntnisse in diesem Bereich angeeignet oder eine Weiterbildung zum Kundendiensttechniker absolviert.

    In der Regel können Sanitärinstallateure ohne Zusatzqualifikation nur Defekte am Wasser- oder Gassystem beheben, haben aber keine Kenntnisse der Feuerungstechnik oder von der Wartung von Lüftungsanlagen.

    Sanitärinstallateure beauftragen – Was ist zu beachten?

    Bedingt durch die Zusammenlegung der Gewerke ist es für Kunden extrem wichtig, sich darüber zu informieren, ob der Betrieb eher Heizungs- und Lüftungstechnik anbietet oder den Einbau von Sanitärkeramik, Wasser- und Gasleitungen. Die angehenden Anlagenmechaniker spezialisieren sich schon früh während der Ausbildung in die Richtungen Wassertechnik, Wärmetechnik, Klimatechnik und Erneuerbare Energie/Umwelttechnik. Der Spezialist für Wassertechnik entspricht weitgehend dem klassischen Sanitärinstallateur.

    Wenn die Homepage des Betriebs keine Auskunft darüber gibt, welche Art von Leistungen ein Betrieb anbietet, sollten Auftraggeber gezielt nachfragen. Generell ist es sinnvoll den zu vergebenden Auftrag möglichst genau zu umreißen. Soll eine Toilettenspülung repariert werden oder ist ein komplettes Bad zu planen? Wie erfolgt die Wärmeerzeugung?

    Durchschnittliche Kosten für Sanitärinstallateure

    Sanitärinstallateure haben Stundenverrechnungssätze zwischen 40 und 70 Euro. Einen defekten Spülkasten tauscht ein Fachbetrieb in einer halben Stunde aus.

    Mit den Anfahrtskosten von 20 bis 30 Euro und Materialkosten von 30 bis 60 Euro, können durchaus 70 bis 120 Euro für diesen Auftrag anfallen.

    Wie finde ich einen guten Sanitärinstallateur?

    Wer sich als Installateur selbständig machen möchte, muss einen Meisterbrief vorweisen können. Ausnahmen sind möglich, wenn es andere Nachweise über die Qualifikation gibt. Betriebe, die sich auf einzelne Reparaturarbeiten beschränken, können ebenfalls ohne Meister legal arbeiten. Wenn es nur um einen defekten Abfluss geht, muss nicht unbedingt eine Fachkraft anrücken.

    Auftraggeber, die ein komplettes Bad einbauen lassen wollen oder eine größere Reparatur in Auftrag geben, sollten auf die Qualifikation des Betriebes achten. Ein Meisterbetrieb sorgt für eine saubere Arbeit und kümmert sich darum, dass auch Gesellen und Lehrlinge den hohen Qualitätsstandard erfüllen. Die Mitgliedschaft in einer Innung und in Verbänden des Gewerkes, sind ein weiteres Qualitätsmerkmal für einen guten Handwerksbetrieb.

    Obwohl es in Deutschland über 50.000 Betriebe gibt, die als Installateure und Heizungsbauer registriert sind, herrscht ein ungewöhnlich großer Fachkräftemangel. Viele Auftraggeber sind froh, wenn ein Betrieb bereit ist einen kleineren Auftrag anzunehmen und fragen nicht nach der Qualifikation. Ein Gespräch mit dem Fachmann gibt in der Regel Gewissheit. Macht er eine Vor-Ort-Besichtigung bevor er mit der Planung beginnt? Auch das Erstellen von Montageskizzen, die er dem Kunden erläutert deuten auf Fachkompetenz hin, so wie eine detaillierte Angebotserstellung und eine seriöse Kommunikation vor und während der Auftragsausführung.

    Bei der Handwerkersuche helfen Empfehlungen von Freunden und Familie ebenso sind Handwerkerplattform wie MyHammer eine gute Anlaufstelle, um einen kompetenten Sanitärinstallateur in der Nähe zu finden. Die Bewertungen anderer Kunden helfen dabei, einen serösen Betrieb zu finden, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Sanitärinstallateure – Bitte keinen Klempner rufen

    Umgangssprachlich sind Klempner und Installateur Synonyme, denn vor langer Zeit waren diese Berufe identisch. Heute gilt der Installateur als der Einbauer, er montiert Geräte und Sanitäreinrichtung, die vor der Entnahmestelle liegen.

    Der Klempner befasst sich mit dem Formen von Blechen. Seine Domänen sind das Verkleiden von Dachflächen, Fassaden und Schornsteinen mit Blechen, er montiert auch Regenrinnen. Im Sanitärbereich könnte er sicher ein Becken aus Kupfer herstellen, aber das hat wohl kaum jemand im Sinn, der einen defekten Waschtisch ersetzen lassen möchte.

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