Jetzt Sattler und Polsterer für Ihren Auftrag finden!

Was soll gemacht werden?
    HandwerkerSattler und Polsterer

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    Sattler & Polsterer

    Die Handwerksberufe Sattler und Polsterer entstammen sehr unterschiedlichen Lebensbereichen, haben aber dennoch viel gemeinsam.

    Polsterer machen im wahrsten Sinne des Wortes das Leben gemütlicher. Ein Polsterer fertigt Polstermöbel und Matratzen in der Tradition eines jahrhundertealten Berufes. Schon im 16. Und 17. Jahrhundert entstanden die ersten Polstermöbel, davor wurden nur Stoffe und Felle als Sitzgelegenheiten genutzt.

    Der heutige Polsterer kann nicht nur polstern, sondern beherrscht verschiedene Polstertechniken. Der Fachmann kann auch gleichzeitig ein Raumausstatter sein. Polsterer arbeiten sowohl in großen Möbelfabriken als auch in kleineren Handwerksbetrieben, die Stühle und Sofas auf Kundenwunsch fertigen. Ein Polsterer renoviert ebenso alte Möbelstücke und polstert sie neu auf. Dabei greift er auf altbewährte Techniken zurück.

    Der Beruf des Sattlers ist um einiges älter als der des Polsterers. Die ersten Sättel gab es bereits im alten Griechenland. Im Laufe der Jahrtausende hat sich das Berufsbild des Sattlers stark gewandelt. Der Sattler hat heute in drei Hauptrichtungen: Die Reitsportsattlerei (alter Sattler) und die Feintäschnerei für die Herstellung von Lederkleidung und Lederwaren. Der dritte Berufszweig ist für den Komfort in Fahrzeugen zuständig. Der Fahrzeugsattler stellt ergonomisch geformte und gepolsterte Autositze her, befasst sich aber auch mit Planen für LKWs und Cabrio-Verdecken. Bei der Polsterung von Fahrzeugsitzen verwenden Sattler die gleichen Stoffe wie Polsterer. Es handelt sich dabei meist um Leder oder Kunstleder oder robuste und dekorative Stoffe.

    Sattler & Polsterer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Der Beruf des Polsterers ist eng mit dem Beruf des Raumausstatters verbunden. Ebenso wie der Raumausstatter braucht er ein ästhetisches Gespür. Er muss die geeigneten Stoffe auswählen und den Kunden umfassend beraten. Zusammen mit dem Auftraggeber sucht er geeignete Stoffe und Polstermaterialien aus.

    Wenn der Polsterer keine guten und stabilen Stoffe zu vertretbaren Preisen anzubieten hat, gibt es viele Stoffgeschäfte mit guten Möbelstoffen. Vorab sollte sich der Auftraggeber aber beim Handwerker erkundigen, ob es in Ordnung ist, wenn er den Stoff selbst stellt. In der Regel stellt dies aber kein Problem dar.

    Durchschnittliche Kosten für Polsterarbeiten

    Bei den Kosten für den Polsterer spielen die Faktoren Arbeitszeit und Arbeitsmaterial eine entscheidende Rolle. Die Stoffe für den Bezug haben sehr unterschiedliche Preise. Hier ist alles zwischen zehn und mehreren hundert Euro möglich. Der Stundenlohn eines Polsterers liegt zwischen 50 und 70 Euro.

    Für die eigentliche Polsterarbeit eines Sessels benötigen Polsterer etwa zwei Stunden jeweils für Sitz und Rückenlehne. Die Polsterung der beiden Armlehnen nimmt etwa drei Stunden Zeit in Anspruch. Ein Sessel benötigt also etwa sieben Stunden an Arbeitszeit.

    In der Regel holt der Polsterer das Möbelstück bei seinem Kunden ab und bringt es termingerecht wieder zurück, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. Dies ist aber am besten vorab zu erfragen, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

    Wie finde ich einen guten Polsterer oder Sattler?

    Der Fachmann muss umfassende Kenntnisse über die alten Verfahrensweisen des Polsterns und die Polstermaterialien haben, damit er fachgerecht arbeiten kann. Arbeitsbeispiele, die Sattler und Polsterer in Bildern vorweisen können, zeigen ob der Fachmann sein Handwerk beherrscht.

    Raumausstatter, Polsterer, Sattler und Feintäschner brauchen keinen Meisterbrief, um sich selbständig zu machen. Dennoch steht auch in diesem Bereich ein Meisterbetrieb für Qualität. Wenn der Betrieb keinen Meisterbrief besitzt, ist das aber noch kein Indiz für schlechte Arbeit. Referenzen, langjährige Berufserfahrung und Zertifikate über Weiterbildungen können gute Arbeit nachweisen und als ein Qualitätsmerkmal dienen.

    Laut Statista gab es im Jahre 2017 rund 28.700 Raumausstatter in Deutschland. Viele von ihnen arbeiten auch als Polsterer oder Sattler für Autositze oder Bootssitze. Empfehlungen von Freunden oder Familie helfen dabei, den geeigneten Polsterer zu finden. Wer sich unsicher ist oder keinen guten Tipp bekommen hat, kann sich auf Handwerkerplattformen wie MyHammer umsehen und gezielt nach einem Polsterer und Sattler in seiner Nähe suchen. Dank Bewertungen von vorherigen Auftraggebern lässt sich erkennen, ob es sich um einen Betrieb handelt, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Lohnt sich das Aufpolstern?

    Handelt es sich um ein hochwertiges Möbelstück, dann befindet sich unter der Sitzfläche ein Holzgestell, meist aus Buchenholz. Das Grundgerüst der Polsterung besteht aus Schaumstoff, Federkern oder Naturmaterial wie Rosshaar. Über die Polsterung werden Polstergurte gespannt und mit Ziernägeln am Möbelrahmen festgemacht.

    Das Aufpolstern ist immer dann sinnvoll, wenn das Sitzen immer unbequemer wird oder der Bezugsstoff sich auflöst. Die Intensität der Nutzung spielt dabei eine große Rolle. Zu empfehlen ist eine neue Polsterung bei Antiquitäten und bei mittleren bis hochwertigen Polstermöbelstücken.

    Bei günstigeren Möbeln ist der Polsterstoff oft festgetackert und eine Aufpolsterung ist dadurch nicht möglich beziehungsweise lohnt sich meist auch nicht.

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