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Frische Ideen für ein modernes Traumbad

Moderne Badgestaltung: Tipps und Ideen für mehr Komfort im Wohlfühlbad

Eines hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert: Das Badezimmer ist mehr als eine Nasszelle, in der man sich jeden Tag nur wenige Minuten aufhält. An das moderne Bad werden ganz neue Ansprüche gestellt: Hier wollen sich die Bewohner entspannen und den Alltag hinter sich lassen oder es auch im hohen Alter nutzen können. Was sind die wichtigsten Punkte, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten?

Der Weg zum Traumbad ist nicht immer ganz leicht. Die Gestaltungsmöglichkeiten für Badezimmer sind schier unendlich. Doch insbesondere für kleine Badezimmer gilt die Devise: Wer nicht von Anfang an vernünftig plant, verschenkt wertvollen Stauraum und Bewegungsfreiheit. Ist die Badgestaltung einmal abgeschlossen, sind Veränderungen kaum noch möglich - oder kostenintensiv. Da die durchschnittliche Lebensdauer eines Bads rund 20 bis 25 Jahre beträgt, sollte man deshalb nicht unüberlegt handeln, sondern den Blick in die Zukunft richten und zeitgemäß und vorausschauend planen.

Fundierte Hilfestellung: professionelle Badgestaltung mit einem Badplaner

Damit das Bad auch wirklich zu einem Ort der Wellness wird, sollte die Planung des Bads mithilfe eines Fachmanns oder einer Fachfrau, einem Badplaner, durchgeführt werden. Dieser koordiniert nicht nur die erforderlichen Gewerke und gibt wertvolle Tipps und Ideen zur Badgestaltung, sondern beurteilt deren Arbeit auch fachgerecht. Schlechte Handwerkerleistungen entgehen dem geübten Blick eines Planers nicht! Insbesondere, wenn der Bauherr wenig Erfahrung im handwerklichen Bereich hat, kann eine Investition in einen Profi durchaus lohnenswert sein. Die Folgen von Handwerkerfehlern können gravierend sein und den Eigentümer finanziell stark belasten. So kann es beispielsweise in einem unsachgemäß gefliesten Badezimmer im Laufe der Jahre zu Schimmelbildung kommen. In einem solchen Fall müsste das komplette Badezimmer kostenintensiv saniert werden. Darüber hinaus bietet ein Profi in der Badgestaltung eine fundierte Hilfestellung bei der Badplanung: So wird auch ein kleines Bad optimal ausgenutzt.

Gezielte Planung für kleine Bäder

Ein Badezimmer mit einer großen Grundfläche ist ein wahrer Traum: Von einer frei stehenden Badewanne über eine eigene Sauna oder einem Whirlpool stehen dem Eigentümer zahlreiche Möglichkeiten zum Gestalten zur Verfügung, um aus einem schlichten Bad ein echtes Entspannungsparadies zu gestalten. Doch auch kleine Badezimmer können zu solchen Wohlfühloasen werden. Mit einigen gezielten Tipps und Tricks brilliert auch ein kleines Bad:

  • Dusche und Badewanne gehören für viele Menschen ins Badezimmer. Auf Badewannen zu verzichten fällt schwer, auch wenn das Bad noch so klein ist. Doch wenn beide Möglichkeiten installiert werden, wird die Bewegungsfreiheit in kleinen Bädern erheblich eingeschränkt. Eine sinnvolle Alternative sind dagegen Badewannen mit einer Glas-Duschtrennwand, die als Spritzschutz dient.
  • Wer in einem kleinen Badezimmer auf eine Wanne verzichten kann, schafft dagegen Stauraum.
  • Wird eine bodengleiche Dusche eingebaut, erscheint das Bad besonders großzügig.
  • Großflächige, rechteckige Fliesen, die in schmalen Bädern von der Tür Richtung Fenster verlegt werden, lassen das Badezimmer geräumiger wirken. Der Raum wird durch die Querverlegung der Fliesen optisch gestreckt.
  • Helligkeit ist ein Muss für Minibäder: Sandfarbene oder weiße Fliesen sowie Lampen und Tageslicht machen das Badezimmer großzügig. Auf dunkle Fliesen muss aber keineswegs verzichtet werden: Im Kontrast zu hellen Wänden verstärken beispielsweise schwarze oder anthrazitfarbene Bodenfliesen den Effekt eines größeren Raumes.
  • Für mehr Behaglichkeit sorgen Bodenbeläge oder Möbel aus Naturmaterialien wie Holz. Die angenehme Wärme, die das Holz ausstrahlt, verändert das Wohlbefinden bereits beim Betreten des Bades.
  • Großflächige Spiegel vergrößern den Raum optisch.
  • Rollcontainer sind wendig und flexibel zugleich, und damit eine passende Alternative zu sperrigen, fest installierten Schränken.
  • Insbesondere in kleinen Badezimmern ist es sinnvoll, Schränke sowie die Spülung des WCs direkt in die Wand einzulassen, um mehr Platz im Bad zu schaffen.
  • Moderne Heizkörper ersetzen heutzutage sogar Möbelstücke: ob mit integriertem Handtuchhalter oder Spiegel passen sie in jedes Bad.

Badmöbel und Badaccessoires - zeitlos modern einrichten

Die Auswahl an Badmöbeln ist enorm: von asymmetrischen Waschtischen, meterhohen Spiegelfronten und Armaturen im extravaganten Design, bis hin zu flexiblen Rollenschränken gibt es keine Grenzen bei der Badgestaltung. Zu beachten ist beim Kauf aber nicht nur das Design, sondern vor allem auch die Qualität. Um Schimmelbildung oder Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, sind hochwertige Möbel vorzuziehen, die speziell für Badezimmer hergestellt wurden.

Holzmöbel sind in vielen modernen Badezimmern beliebt. Da viele Badmöbel und Holzaccessoires aus robustem Tropenholz hergestellt werden, sollte der Umwelt zuliebe beim Kauf darauf geachtet werden, dass sie aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Wer heimische Hölzer vorzieht, kann auf Produkte aus Lärchen-, Eichen- oder Ahornholz zurückgreifen. Besonders stilvoll und edel wirken Holzprodukte in Kombination mit weißen Keramikwaschbecken und Accessoires oder Fliesen.

Multifunktionale Duschköpfe sind wahre Wellnesswunder

Moderne Duschköpfe finden in jedem Badezimmer ihren Platz. Sie sorgen mit ihren vielfältigen Funktionen für pure Wellness unter der Dusche: Verstellbare Duschköpfe sorgen für eine wohltuende Massage: Verspannte Rücken- und Nackenmuskeln werden mit einem harten Duschstrahl wieder angenehm weich, da die Durchblutung der Muskulatur angeregt wird. Handtellergroße Regenwaldduschköpfe bringen am Morgen einen wahren Frischekick: Aus dem XXL-Duschkopf werden die Wassertropfen gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt und machen das Duschen zum Erlebnis.

Handbrausen mit integrierten LEDs beleuchten den Wasserstrahl in unterschiedlichen Farben und sorgen nicht nur für spannende Effekte in der Dusche und im Bad, sondern auch für angenehme und belebende Lichteffekte: Die Farbe Rot wirkt ebenso wie Gelb besonders anregend und aktivierend auf die Körperfunktionen. Grün dagegen hat eine ausgleichende, entspannende Wirkung auf das Gemüt.

Darüber hinaus spart man mit modernen Duschköpfen Wasser: Ein integrierter Wasserstopp beispielsweise sorgt dafür, dass das Wasser automatisch für einen Moment angehalten wird, während man die Haare oder der Körper einseift. Spezielle Wasserspar-Duschköpfe, die mit einem Durchflussbegrenzer und speziellen Düsen ausgestattet sind, ermöglichen eine deutliche Reduzierung des Wasserverbrauchs, ohne dass auf den Komfort einer ausgiebigen Dusche verzichtet werden muss. In der Anschaffung sind die Wasserspar-Duschköpfe zwar teurer als die herkömmlichen Handbrausen, doch aufgrund ihres Sparpotenzials amortisieren sich die Kosten für eine mittelpreisige Handbrause in einem Mehrpersonenhaushalt schon nach einem Jahr.

Ordnung muss sein: Stauraum im neuen Badezimmer

Heiß begehrt in jedem Badezimmer sind die begrenzten Abstellflächen. Duschgel-, Shampoo- und Seifenflaschen sowie Tiegelchen in Hülle und Fülle reihen sich aneinander und bringen jede Menge Unordnung ins Bad. Eine ideale Alternative sowohl für das Waschbecken als auch für die Dusche sind Seifenspender, die an die Wand montiert werden. Besonders edel sehen die Spender aus hochwertigen Materialien wie Edelstahl oder Chrom aus. Wer nicht auf seine vielfältige Auswahl an Duschgels verzichten möchte, sollte sich für einen Duschorganizer entscheiden. Aber auch Spiegelschränke bieten ausreichend Fläche, um die Schönheitsprodukte zu verstauen.

Da jedes Familienmitglied eigene Produkte wie Parfüms, Deos oder Haarspraydosen ansammelt, ist es ratsam, Schränke zu kaufen, die jedem Bewohner mindestens eine Ablagefläche bieten. Dies sollte schon in der Badplanung berücksichtigt werden. So kann jeder seine Badutensilien ordentlich verstauen. Schränke sollten immer in der Fachabteilung für Badmöbel gekauft werden, da diese Möbel speziell für feuchte Räume ausgerichtet sind.

Weniger ist mehr: Mit dezenter Farbwahl für Atmosphäre sorgen

Um nicht zu viel Unruhe in das Badezimmer zu bringen, sind wenige Farben im Badezimmer vorzuziehen. Beschränkt man sich bei der Wandgestaltung, den Accessoires und Handtüchern der Bäder auf zwei bis drei Farben, wirkt das Badezimmer stilvoller und eleganter. Wer die Farbakzente im Bad bewusst einsetzt, kann das eigene Wohlbefinden stark beeinflussen, denn Farben wirken sich stark auf die menschliche Psyche aus. Als Farbakzente für knallige Farben sind Accessoires wie Handtücher, Utensilos, Kerzen und Flakons besonders gut geeignet. Diese sind austauschbar und können saisonal umdekoriert werden. Accessoires aus Holz sind ein weiterer Trend auf dem Markt für Badezimmermöbel und -utensilien. Holzprodukte verleihen dem Badezimmer eine angenehme und ausgleichende Wohlfühlatmosphäre.

Gut zu wissen: Badrenovierungen sind steuerlich absetzbar

Eigentümer sowie Mieter von Privathaushalten können die Arbeitsleistungen der Handwerker bei Renovierungen und Modernisierungen steuerlich geltend machen. Dazu muss auf der Rechnung des Handwerkers die Umsatzsteuer ausgewiesen sein. Zudem muss das Geld für die Leistungen überwiesen werden. Eine Barzahlung wird vom Finanzamt nicht anerkannt.

Zinsgünstig durch die Badgestaltung: KfW-Förderung für barrierefreie Bäder

In der heutigen Zeit wünschen sich immer mehr ältere Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Für sie ist ein altersgerecht modernisiertes Badezimmer eine bewährte Hilfe im Alltag: ob die bodengleiche Dusche, eine begehbare Badewanne, stabile Griffe am WC und im Duschbereich - für Senioren wie für Menschen mit Behinderung bringen diese praktischen Sanitäranlagen wieder mehr Sicherheit, sodass sie in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben können. Das Stolperrisiko wird durch rutschhemmende Fliesen sowie ebenerdige Duschwannen gemindert, das Waschbecken kann höhenverstellbar installiert werden, sodass auch Rollstuhlfahrer sich sorglos waschen können. Wer also mit über 50 über eine Neugestaltung seines Badezimmers nachdenkt, sollte vorausschauend für das Alter planen.

Für die Neuplanung oder Sanierung eines Bads zu einem altersgerechten Bad sollte ein professioneller Badplaner hinzugezogen werden. Dieser inspiziert die baulichen Gegebenheiten und plant mit dem möglichen Budget die Umgestaltung. Zudem hat der Ansprechpartner beziehungsweise die Ansprechpartnerin einen Überblick über die aktuellen Produkte.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, fördert mit ihrem Programm "Altersgerecht Umbauen" Privathaushalte, in denen das individuelle Wohnumfeld für ältere Menschen und Behinderte durch die Schaffung eines barrierefreien Bades verbessert werden soll. Voraussetzung für die zinsgünstigen Darlehen (bis zu 50.000 Euro) ist, dass die Umbaumaßnahmen von einem anerkannten Handwerksbetrieb durchgeführt werden. Die Anträge für die Förderungen der KfW müssen allerdings vor Beginn der Umgestaltung des Badezimmers gestellt werden.

 

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