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Der Energieausweis

Energiesparausweis: Die neuen Vorschriften

Seit 2013 müssen Immobilienverkäufer und Vermieter einen Energiesparausweis vorlegen. Die Energiesparverordnung (EnEV) macht damit den Energieverbrauch beim Verkauf und bei der Vermietung von Immobilien transparenter. Ähnlich wie der Energiepass für Elektrogeräte kennzeichnet das Dokument den Verbrauch der Heizungs- und Warmwasseranlage. Mit dem neuen Energieausweis lässt sich der energetische Zustand des Gebäudes beim Hauskauf leicht bewerten. Ebenso können Sanierungsmaßnahmen auf Basis der Energiewerte geplant und in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Besonders für Verkäufer besonders sparsamer Immobilien wie Energiesparhäusern stellen niedrige Heizungs- und Warmwasserverbrauchswerte natürlich auch eine Wertsteigerung dar.

Bedarfs- und Verbrauchsausweis für Wohngebäude

Es gibt insgesamt zwei verschiedene Arten von Energieausweisen: den Bedarfs- und Verbrauchsausweis. Der Bedarfsausweis wird dabei von einem Fachmann ausgestellt, der anhand der Bausubstanz und der verbauten Heizungsanlage die benötigte Energiemenge errechnet. Zur Ausstellung eines solchen Bedarfsausweises sind unter anderem Architekten, Bauingenieure und Physiker berechtigt. Der Bedarfsausweis enthält Angaben zu den folgenden Verbrauchswerten: Heizung, Klimaanlage, Lüftung und Warmwasseraufbereitung.

Der Verbrauchsausweis legt hingegen den Energieverbrauch der vergangenen drei Jahre zugrunde und basiert unter anderem auf den Heizkostenabrechnungen dieses Zeitraums. Damit ist der mithilfe des Verbrauchsausweises ermittelte Energieverbrauch in gewissem Maße vom Heizverhalten des Vormieters oder Vorbesitzers abhängig. Wahlfreiheit zwischen dem Bedarfs- und Verbrauchsausweis gilt für alle Gebäude, die mehr als vier Wohneinheiten haben. Für Häuser mit vier Wohneinheiten und weniger ist mit folgender Ausnahme nur der Bedarfsausweis zulässig: Gebäude, die den Wärmeschutzverordnungen des Jahres 1977 entsprechen bzw. deren Bauantrag nach dem 31.10.1977 gestellt wurde.

Energieausweis: Alles im grünen Bereich?

Der Energieausweis ist auch für Laien leicht verständlich: Je weiter der angegebene Energieverbrauchswert im grünen Bereich liegt, desto niedriger ist der Heizungs- und Warmwasserbrauch. Ein Verbrauchswert im roten Bereich weist hingegen auf eine schlechte Energiebilanz des Gebäudes hin. Energieausweisen von älteren Gebäuden können mögliche Modernisierungsempfehlungen beigefügt werden, womit insbesondere Kaufinteressenten den Kostenaufwand für eine energetische Sanierung kalkulieren können.

Der Energieausweis zeigt potenziellen Käufern und Mietern mögliche Schwachstellen des Gebäudes in Bezug auf den Heizungs- und Warmwasserverbrauch auf. In Zeiten steigender Energiekosten müssen immer mehr Haushalte effektiv Energie sparen und sollten sich daher im Vorfeld ausreichend mit dem Energiepass vertraut machen. Zu allen Fragen rund um die energetische Sanierung und des privaten Energieverbrauchs kann zudem die Energieberatung der Verbraucherzentrale genutzt werden.

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