Umzug mit der alten Küche

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Ob es sinnvoll ist, mit der alten Küche umzuziehen, hängt von vielen Faktoren ab. So schön die gewohnte Küche auch ist, manchmal lohnt sich der Umzug nicht. Falls doch, ist beim Umziehen Organisationstalent nötig.

Lohnt sich der Umzug der alten Küche?

Wenn ein Umzug geplant ist und die Küche aus der alten Wohnung mit umziehen soll, ist vorab Organisations- und Planungsgeschick gefragt. Zunächst sollte der Küchenbesitzer die neue Küche sorgfältig ausmessen und deren Maße notieren. Diese vergleicht er mit der Größe seiner Kücheneinrichtung. Umzüge lohnen sich nämlich nur dann, wenn die alte Küche auch in die neue Küchenplanung passt.

Zusätzlich auf die Lage der Anschlüsse in der neuen Wohnung achten: Wo ist der Anschluss für Herd und Spüle, sind Spül- und Waschmaschine gut unterzubringen? Nur wenn dies der Fall ist und das alte Mobiliar zu den Anschlüssen passt, ist der Umzug ratsam.

Passt die Küche nicht exakt, sind Änderungen und Anpassungen an die neuen Gegebenheiten nötig. Gegebenenfalls ist die Anschaffung neuer Teile einzukalkulieren. So müssen die Arbeitsplatten nach einem Umzug meist erneuert werden.

Wichtig: Vor dem Umzug Informationen einholen, ob passende Ersatzteile noch zu erwerben sind. Gerade bei Küchen, die mehrere Jahre alt sind, werden fehlende Teile schnell zum Ärgernis, weil das Küchenmodell nicht mehr produziert wird.

Das Alter der Küche ist eine weitere Entscheidungshilfe: Je älter die Küche, desto älter auch die eingebauten Elektrogeräte. Stromfresser aus den vergangenen Jahrzehnten sind ein Kostenfaktor, der sich in der neuen Wohnung durch den Kauf einer modernen Küche vermeiden lässt.

Wer nicht selbst ab- und aufbauen möchte, muss die Kosten für Möbelmonteur und Transportunternehmen unbedingt mit einberechnen.

Die alte Küche in der Wohnung zurückzulassen ist nicht zwingend ein Minusgeschäft. Gerade bei gut erhaltenen und neuwertigen Küchen, lässt sich mit dem Nachmieter ein guter Preis aushandeln.

Wie gelingt das Umziehen?

Wer die alte Küche selbst abbauen möchte, sollte sorgfältig und mit Bedacht arbeiten. Am besten von komplizierten Konstruktionen und Bauteilen Fotos machen – mit diesem Anschauungsmaterial geht der Aufbau schneller von der Hand.

Wichtig: Die Küche vor den Arbeiten vollständig vom Wasser-, Gas- und Stromnetz trennen. Dies sollte im Sinne der eigenen Sicherheit ein Fachmann übernehmen.

Vor der Demontage alle Elemente wie Schränke, Schranktüren und Schubladen im Uhrzeigersinn vollständig durchnummerieren. Dazu einen abwaschbaren Stift verwenden. Anhand der Nummerierung fällt das Aufbauen leichter, fehlende Teile sind schneller zu identifizieren.

Die Küchengeräte werden zuerst entfernt. Den Kühlschrank am Vortag abschalten, damit er abtauen kann. Mögliche Wasseransammlungen vor dem Transport aus allen Küchengeräten entfernen, um Schäden zu vermeiden.

Um den Küchenkorpus abzubauen, Verbindungen und Schrauben lösen. Kleine Einzelteile wie Schrauben sicher in Tüten verstauen und beschriften. Optimal ist, die Tüten am jeweiligen Möbel mit Klebeband zu befestigen. So sind sie bei der Möbelmontage sofort griffbereit. Sofern die Arbeitsfläche weiterhin Einsatz findet, diese vorsichtig mit einem Teppichmesser lösen.

Vor dem Transport bewegliche Teile, die nicht entfernt werden, mit einem Klebeband fixieren. So bewegen sich Schranktüren und Schubladen nicht und behindern damit den Transport nicht. Empfindliche Teile passend schützen, zum Beispiel mit Luftpolsterfolie.

Mit der richtigen Vorbereitung und Demontage gestaltet sich der Kücheneinbau wenig kompliziert. Für den Anschluss von Geräten mit Wasser- oder Stromzufuhr unbedingt einen Profi beauftragen. Nur er garantiert eine sichere sowie fachgerechte Durchführung ohne böse Überraschungen.

Umzug nur bei passgenauer Küche

Passt die alte Küche wie angegossen ins neue Heim, steht dem Umzug nichts im Weg. Genaues Arbeiten und ein Fachmann machen das Ergebnis perfekt.

Kontaktieren Sie Handwerker, um einen genauen Kostenvoranschlag für Ihren Auftrag zu erhalten.