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Entsorgen und verwerten: Wohin mit dem Herbstlaub?

Berlin, 01. Oktober 2015 – Nach einem sonnigen und heißen Sommer steht nun der goldene Herbst vor der Tür. Mit dem alljährlichen Farbenspiel der Natur zum Herbstbeginn kommt auf die Garten- und Grundstücksbesitzer landauf, landab wieder eine Menge Arbeit zu. Wenn die Laubbäume ihr buntes Blattwerk auf Straßen, Wegen, Gärten und Rasenflächen abwerfen, schlagen zwar unzählige Kinderherzen höher, auf der anderen Seite stellen sich viele die Frage, wohin mit den ganzen Blättern. In diesem Zusammenhang gibt das Handwerkerportal MyHammer (www.my-hammer.de) praktische Tipps für die Laubentsorgung und zeigt, wie das Blattwerk auch im eigenen Garten sinnvoll weiterverwertet werden kann.

„Abgefallenes Laub hat im Hausmüll nichts zu suchen“, erklärt Daniel Dodt von MyHammer. „Auch die Biotonne kann aus Kapazitätsgründen nur bedingt für die Entsorgung herhalten. Zudem ist das Verbrennen von Blättern und anderen Gartenabfällen vielerorts verboten oder unterliegt strikten Auflagen. Ebenso gilt das Entsorgen von Pflanzenresten und Gartenabfällen im Wald als Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld geahndet“, so Dodt. 

Je nach Wohnort unterschiedliche Möglichkeiten der Laubentsorgung

Die Möglichkeiten der Laubentsorgung sind kommunal sehr unterschiedlich ausgestaltet. So können die Blätter vielerorts auf Wertstoff- oder Recyclinghöfen abgegeben werden. In manchen Gemeinden werden außerdem spezielle (gebührenpflichte) Laub- oder Grüngutsäcke ausgegeben, die anschließend von der Müllabfuhr abgeholt werden. Der Verleih von zusätzlichen, allerdings kostenpflichtigen Biotonnen ist in einigen Städten und Gemeinden ebenfalls üblich. Ist bei der Gartenpflege und Laubentsorgung professionelle Hilfe gefragt, übernehmen fachkundige Gartenbaufirmen die anfallenden Aufgaben und kümmern sich um alle Details.

Nährstoff, Frostschutz, Winterquartier: So bleibt das Laub im Garten nützlich

Auch wenn es mit Sicherheit nicht die optisch ansprechendste Methode ist, kann das Laub an bestimmten Stellen des Gartens einfach liegengelassen werden. So führt eine Laubschicht dem Boden bei der Zersetzung organische Nährstoffe zu und bietet vielen Lebewesen einen Schutz im Winter. Wichtig: Blätter auf dem Rasen sollten stets entfernt werden, da das Gras darunter sonst verfaulen würde.

Wer Igeln und anderen Kleintieren ein artgerechtes Winterquartier schaffen möchte, kann einen Laubhaufen in einer windgeschützten Gartenhecke anlegen. Zusammengerechte Blätter unter Bäumen und Sträuchern bieten auch Käfern, Spinnen, Regenwürmern und anderen nützlichen Gartenhelfern eine praktische Überwinterungshilfe.

„Eine weitere Variante, wie das Potenzial des Laubs im Garten genutzt werden kann, ist die Verteilung in Rabatten und Gartenbeeten, unter Hecken, Ziersträuchern und dichten Gehölzen“, betont Dodt. „Richtig ausgebracht hilft eine Mulchschicht aus Blättern unter anderem bei der Regulierung der Bodenfeuchtigkeit und bietet zudem einen hervorragenden Frostschutz.“ Um Fäule zu vermeiden, sollte die Laubdecke allerdings nicht zu dick aufgetragen werden.

Ein Teil des Laubs findet auf dem Komposthaufen die passende Verwendung. Im Zusammenspiel mit anderen organischen Materialien entsteht während des Kompostierens hochwertige Blumenerde, die nach spätestens einem Jahr verwendet werden kann. Förderlich für den Zersetzungsprozess ist eine Mischung aus feinem und grobem Material sowie trockenen und feuchten Gartenabfällen, zu der die Blätter anteilig zugegeben werden. Tipp: Das Zerkleinern von schwer verrottbarem Laub, wie Pappel-, Kastanien- oder Eichenblättern, vor dem Kompostieren führt in der Regel zu besseren Ergebnissen.

Wird weiterer Platz benötigt, so lassen sich aus Maschen- oder Hasendraht ohne großen Aufwand geräumige Laubspeicher bauen, in denen die Blätter gesammelt werden und verrotten können. Durch die Zugabe von zerkleinerten Ästen, fertigem Kompost und leicht verrottbaren Gartenabfällen wie Grasschnitt wird die Zersetzung beschleunigt und es entsteht eine spezielle Lauberde, die als Humus zur Bodenverbesserung eingesetzt werden kann.

MyHammer ist Deutschlands größtes Handwerkerportal im Internet. Als Marktführer unterstützt MyHammer Handwerksunternehmen bei der Auftragssuche und hilft Verbrauchern, den passenden Betrieb für ihren Auftrag rund um Haus und Garten zu finden. 
 
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