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Fit in den Frühling: Warum eine umfassende Autopflege auch nach einem milden Winter wichtig ist

Berlin, 03. März 2016 – Nicht nur im Herbst, vor dem Start in die kalte Jahreszeit, bedarf das Auto einer besonderen Zuwendung. Auch zu Beginn des Frühjahrs ist eine umfassende Wartung und Pflege des Fahrzeugs Pflicht, sowohl mit Blick auf die Verkehrssicherheit als auch auf den Werterhalt und unnötige Reparaturkosten in der Folge. Warum auch nach einem milden Winter mit wenig Frost eine ausgiebige Frühjahrskur fürs Auto anfällt und wieso es mit einer simplen Fahrt in die Waschanlage nicht getan ist, erklärt das Handwerkerportal MyHammer (www.my-hammer.de).

„In der kalten Jahreszeit setzen Frost, Splitt, Schmutz und Streusalz den Fahrzeugen erheblich zu“, macht Daniel Dodt von MyHammer deutlich. „Auch wenn die Witterung in den letzten Monaten insgesamt sehr mild gewesen ist, gab es trotzdem vielerorts kurze und intensive Frostperioden, in denen der Winterdienst die Straßen mit Salz und Splitt bearbeiten musste. Hinzu kommt, dass die Autos im Winter deutlich seltener gereinigt werden, sodass sich das aggressive Streugut an der Karosserie sowie im Motorraum festsetzen kann.“    

Schmutz und Salzreste müssen weg

„Am Anfang steht eine gründliche Außenreinigung des Autos, mit der Schmutz, Rußpartikel und Salzablagerungen möglichst gründlich entfernt werden“, betont Dodt. Gerade Streusalz verhält sich sehr aggressiv gegenüber Lack, Unterboden & Co. und begünstigt die Korrosion.“ Besonders wichtig ist eine gewissenhafte Vorwäsche mit der hartnäckige Ablagerungen vor der eigentlichen Fahrzeugsäuberung beseitigt werden, da sie sonst während des Reinigungsvorgangs Lackschäden hervorrufen können. Zudem sollte auf eine ausgiebige Unterbodenwäsche und eine anschließende Versiegelung nicht verzichtet werden. 

Nach der Wäsche steht eine ausführliche Kontrolle von Lack und Oberflächen auf dem Programm. So kann beispielsweise Streusplitt im Winter bei hoher Geschwindigkeit bis aufs Karosserieblech durchschlagen und Rostbefall auslösen. Kleinere Schäden lassen sich beispielsweise mit einem Lackstift selbst beheben. Größere Schäden oder direkter Rostbefall sind dagegen ein Fall für den Fachbetrieb. Da die Beleuchtung in den dunklen Wintermonaten ebenfalls stark beansprucht wird, ist die Kontrolle der Scheinwerfer, Rück- und Bremslichter sowie der Nebelschlussleuchte der nächste Punkt auf der Checkliste.  

Auch ein genauer Blick unter die Motorhaube gehört beim Frühjahrscheck ebenfalls dazu. Kabel und Schläuche werden bei Frost, Feuchtigkeit und Kälte stärker beansprucht und können spröde werden. Verunreinigungen im Motorraum können zu Korrosion und zu Problemen bei den elektronischen Steckverbindungen führen. Bei einer Motorwäsche ist äußerste Vorsicht gefragt. Auch hier sollte im Idealfall nur der Fachmann Hand anlegen.

Die Lebensdauer von Scheibenwischern verkürzt sich auch in milden Wintern enorm. Neben Frost, Dreck und Schneematsch setzt vor allem Streusalz den Wischerblättern gehörig zu. Im Laufe der Zeit verspröden die empfindlichen Gummilippen. Die Scheibenwischer fangen an zu schmieren und bieten keinen ausreichenden Schutz mehr, was einen baldigen Austausch nötig macht.  

Reifenwechsel bei steigenden Temperaturen erhöht die eigene Sicherheit

„Neben der umfassenden Autopflege steht auch der obligatorische Wechsel von Winter- auf Sommerreifen an. Mit steigenden Temperaturen ist ein solcher Wechsel dringend anzuraten, da die für Herbst und Winter optimierten Reifenmischungen schnell an Grip verlieren und somit einen deutlich verlängerten Bremsweg haben“, so Dodt.

Der Reifenwechsel bietet zudem die Gelegenheit für einen genauen Blick in den Radkasten. Schlaglöcher haben jetzt wieder Hochkonjunktur und setzen Stoßdämpfern und Federn ordentlich zu. Auch eventuelle Verschleißerscheinungen an den Bremsen lassen während des Wechsels genau begutachten. Erscheint etwas nicht in Ordnung, kann ein Werkstattaufenthalt Abhilfe schaffen.

Was tun gegen Feuchtigkeit im Innenraum?

Anhaltende Feuchtigkeit führt in der Regel zu beschlagenen Scheiben und einem unangenehm muffigen Geruch. Gerade im Winter sammelt sich durch Schnee, Matsch und Regen verstärkt Feuchtigkeit im Auto. Bei der Reinigung des Innenraums ist es daher ratsam, zunächst alle losen Bodenbeläge herauszunehmen und bei Bedarf zu trocknen. Neben ausgiebigem Lüften eignet sich eingelegtes Zeitungspapier zum Aufnehmen der Feuchtigkeit im Bodenteppich. Bleibt das Problem von Feuchtigkeit und Nässe allerdings bestehen, sollte gegebenenfalls eine Werkstatt mit der Ursachenforschung und Beseitigung beauftragt werden.

MyHammer ist Deutschlands größtes Handwerkerportal im Internet. Als Marktführer unterstützt MyHammer Handwerksunternehmen bei der Auftragssuche und hilft Verbrauchern, den passenden Betrieb für ihren Auftrag rund um Haus und Garten zu finden. 
 
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