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Stress und Frust vorprogrammiert: Diese sieben Fehler lauern beim Umzug

Berlin, 24. September 2015 – Der Umzug in ein neues Zuhause ist für die meisten Menschen ein Grund zur Freude. Das Umziehen selbst wird dagegen in aller Regel als notwendiges Übel angesehen. Ob Kisten packen, Schränke ab- und aufbauen oder der Transport durchs Treppenhaus – der Spaßfaktor hält sich am Umzugstag oft in engen Grenzen. Hinzu kommt nicht selten eine falsche Umzugsvorbereitung, die den Wohnungswechsel unnötig mühsam macht und im schlimmsten Fall teure Folgekosten nach sich zieht. Vor diesem Hintergrund stellt das Handwerkerportal MyHammer (www.my-hammer.de) die sieben häufigsten Fehler vor und gibt Tipps für einen möglichst entspannten Umzug.

1. Kein Ausmisten vor dem Kistenpacken

„Der anstehende Umzug ist die Gelegenheit, sich von nicht benötigten Dingen zu trennen und alle Haushaltsgegenstände, für die kein Bedarf mehr besteht, im Vorfeld auszusortieren“, erklärt Daniel Dodt von MyHammer. Nichts ist schlimmer und zeitraubender als ein voller und unsortierter Keller oder Dachboden am Umzugstag. „Wer sich also unnötigen Aufwand und Stress beim Packen, Tragen und Transportieren ersparen möchte, sollte beim Ausmisten bereits gute Vorarbeit geleistet haben“, so Dodt.

2. Zu wenig Umzugshelfer

Das alte Sprichwort „Viele Hände machen der Arbeit schnell ein Ende“, gilt auch für den Umzug. Zwar steigt der Aufwand an Koordination mit der Zahl der Helfer, dafür lässt sich die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen und der zeitliche und körperliche Aufwand so erheblich reduzieren. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass Umzugshelfer kurzfristig absagen oder den Termin vergessen. Unser Tipp: Planen Sie doppelt so viele Umzugshelfer wie nötig ein, um bei Absagen einen gewissen Puffer zu haben.

3. Zu wenig Umzugskisten

Wenn am Umzugstag die Packkisten zur Neige gehen, ist weiterer Ärger vorprogrammiert. Gerät die Umzugsmaschinerie mit allen Helfern und Helfershelfern einmal ins Stocken, kann der wohldurchdachte Zeitplan schnell ins Straucheln kommen. Experten raten daher solche Haushaltsgegenstände, die nicht täglich in Gebrauch sind, bereits im Vorfeld zu verpacken. So entsteht zum einen ein besseres Gefühl dafür, wie viele Kisten im Endeffekt benötigt werden, zum anderen bleibt am Umzugstag mehr Zeit für den Ab- und Aufbau von Möbeln und andere Aufgaben.

4. Falsche Kartons und schlecht gepackt

„Während des Umzugs passieren beim Verpacken des Hausrates in der Regel die meisten Fehler“, weiß Dodt. „Oftmals werden die Kartons zu schwer und instabil gepackt. Sind empfindliche Gegenstände wie Glas und Keramik zudem nicht ordentlich geschützt, kann schnell etwas in die Brüche gehen.“ Generell sollte eine fertige Umzugskiste nicht mehr als 15 bis 20 Kilogramm auf die Waage bringen und nicht übervoll beladen sein, damit sie eben schließt und sich gut stapeln lässt. Schwere und stabile Gegenstände gehören nach unten, leichte und empfindliche Dinge dagegen gut geschützt in den oberen Bereich. Auch die Qualität der Kartons ist für einen reibungslosen Ablauf und den sicheren Transport nicht zu unterschätzen. Umzugsprofis setzen daher auf spezielle Kartons, die sich deutlich besser eignen als die gern genommenen Bananenkisten aus dem Supermarkt.

5. Falscher Umzugswagen

Sind die Möbel und Kisten aus der Wohnung getragen, wartet oft schon der nächste Stolperstein. Ist der Umzugswagen beispielsweise zu klein, droht ein erhöhter Zeitbedarf beim Einladen und – wenn es schlecht läuft – eine ungeplante Extrarunde zur neuen Wohnung. Der rechtzeitige Vergleich von Anbietern, Fahrzeugen und Konditionen bietet hier die Möglichkeit, sich in aller Ruhe über seinen genauen Bedarf zu informieren und bares Geld bei der Buchung zu sparen.

6. Keine Hilfe von Profis bei handwerklichen Tätigkeiten

Im Rahmen eines Umzugs fallen diverse handwerkliche Tätigkeiten an, seien es Renovierungsarbeiten in der alten oder neuen Wohnung, der Ab- und Aufbau von Möbeln oder die Küchenmontage. Nicht selten ist ein Umzug in kompletter Eigenregie mit viel Schweiß und Tränen verbunden, insbesondere dann, wenn die fertige Arbeit eines „handwerklich begabten“ Freundes nicht den eigenen Qualitätsvorstellungen entspricht. Vor dem Umzug lohnt es sich daher zu überlegen, welche Aufgaben Profis übernehmen könnten. „Bei Handwerkerportalen im Internet können sich umzugswillige Verbraucher unverbindlich Angebote von Handwerkern zuschicken lassen und die Preise und Leistungen der einzelnen Betriebe und Dienstleister bequem miteinander vergleichen“, macht Dodt deutlich. „Oft sind die anfallenden Kosten deutlich günstiger als allgemein angenommen. Hinzu kommt eine deutliche Zeitersparnis dank der professionellen Helfer.“

7. Umzugsfirma zu spät gesucht

Ist der Wohnungswechsel mit einer Umzugsfirma geplant, so hat auch hier eine sorgfältige Planung oberste Priorität. Wird zu kurzfristig nach einem passenden Dienstleister gesucht, kann der Wunschtermin mit vollen Auftragsbüchern kollidieren, was im besten Fall höhere Preise nach sich zieht, im schlechtesten Fall allerdings dazu führen kann, dass man am Umzugstag alleine dasteht. Insbesondere wenn der Umzug fürs Wochenende oder in der warmen Jahreszeit geplant ist, kommt es darauf an, rechtzeitig mit verschiedenen Dienstleistern in Kontakt zu treten und Angebote einzuholen.

MyHammer ist Deutschlands größtes Handwerkerportal im Internet. Als Marktführer unterstützt MyHammer Handwerksunternehmen bei der Auftragssuche und hilft Verbrauchern, den passenden Betrieb für ihren Auftrag rund um Haus und Garten zu finden. 
 
Über MyHammer können Auftraggeber direkt mit qualifizierten und von Kunden empfohlenen Handwerkern in Kontakt treten. Das Spektrum reicht von kompletten Baumaßnahmen über Reparaturen und Wohnungsrenovierungen bis hin zu Umzügen. MyHammer achtet auf die Einhaltung der Handwerksordnung und prüft die Angaben zur Qualifikation der jeweiligen Betriebe.
 
MyHammer finanziert sich über regelmäßige Beitragszahlungen der registrierten Handwerker. Für Auftraggeber ist die Nutzung des Portals mit keinen Kosten verbunden. Die MyHammer AG betreibt Online-Plattformen in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin beschäftigt derzeit rund 60 Mitarbeiter.

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