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Wartung, Pflege & Co.: So bremsen Sie den Wertverlust Ihres Autos aus

Berlin, 20. August 2015 – Als Wertanlage eignen sich die meisten Autos denkbar schlecht. Allein im ersten Jahr nach der Zulassung verliert ein Neuwagen im Schnitt rund 25 Prozent seines Wertes. Bereits nach drei Jahren wird für manche Modelle weniger als die Hälfte des Neupreises gezahlt. Während sich manche Berechnungsgrößen für den Fahrzeugwert, zum Beispiel das Baujahr oder die Laufleistung, nicht oder nur schwer beeinflussen lassen, können Autohalter eine Vielzahl an Maßnahmen, die sich positiv auf den Werterhalt des Fahrzeugs auswirken, aktiv steuern. Worauf es beim Kauf und im Umgang mit dem PKW ankommt, um den Wertverlust möglichst umfänglich auszubremsen, erklären die Experten von Deutschlands führendem Handwerkerportal MyHammer.

Fahrzeugkauf: Immer mit dem Strom schwimmen

Bereits mit dem Fahrzeugkauf wird die zukünftige Wertentwicklung vorgezeichnet. „Entscheidend für den Werterhalt ist die Beliebtheit der Marke und speziell die Nachfrage nach dem jeweiligen Modell“, macht Daniel Dodt von MyHammer deutlich. „Neuwagen mit hohen Verkaufszahlen werden in der Regel auch als Gebrauchte stärker nachgefragt. Dabei gilt: Je höher die Nachfrage für einen Gebrauchtwagen, desto geringer ist der Wertverlust.“ Weitere wichtige Kriterien beim Autokauf sind die Wagenfarbe und die Motorisierung. Gefragt ist vor allem der Durchschnitt. Ausgefallene Lackierungen und selten verbaute Motorvarianten haben daher oft einen schlechten Einfluss auf den Werterhalt des Fahrzeugs.

Gute Pflege macht sich bezahlt

Beim Verkauf ist der erste Eindruck oft ausschlaggebend. Die regelmäßige Autopflege von außen wie von innen ist daher essentiell für einen möglichst hohen Wiederverkaufswert. Gerade in der kalten Jahreszeit ist es ratsam, dem Fahrzeug öfter eine Vollwäsche zu gönnen, um Korrosionsschäden durch Streusalz zu vermeiden. Besonders der Unterboden sowie die Achsen und Radaufhängungen sollten bei der Reinigung nicht außer Acht gelassen werden. Hier prüfen Händler und erfahrene Gebrauchtwagenkäufer gern mit einem besonders kritischen Auge. Da ein Hauptaugenmerk auch dem Zustand der Lackierung gilt, raten Fachleute, mindestens zweimal jährlich in eine nachhaltige Lackpflege inklusive Wachsversiegelung zu investieren.

„Gerade vor einem Besichtigungstermin ist der Besuch in einer Waschanlage oder eine gründliche Wäsche von Hand Pflicht“, betont Dodt. „Eine professionelle Autopflege lohnt umso mehr, je höher der mögliche Wiederverkaufswert ist. Wer seinen Wagen zur Reinigung in fachkundige Hände gibt, sorgt zudem für eine schnelle und günstige Beseitigung kleinerer Mängel, die den Fahrzeugpreis drücken könnten.

Schäden zügig instand setzen (lassen)

Damit das Auto möglichst lange in einem guten Zustand bleibt, ist sowohl eine regelmäßige Pflege als auch eine zügige Instandsetzung anfallender Schäden notwendig. Gerade Lackschäden sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Neben dem optischen Aspekt spielt hier vor allem die Feuchtigkeit eine Rolle, welche die Risse im Lack durchdringt und zu Roststellen führt. Schneller Handlungsbedarf besteht bei Vogelkot und zerplatzen Insekten. Sowohl der Vogelkot als auch die Insektenreste enthalten Säuren und andere schädliche Substanzen, die ätzend wirken und den Lack angreifen.

Während bei kleineren Schäden, wie zum Beispiel bei defekten Leuchten oder oberflächlichen Lackkratzern selbst Hand angelegt werden kann, sollte bei größeren Lack- und Rostschäden sowie bei der Reparatur von Sicherheitskomponenten wie den Bremsen oder der Elektronik dem Fachmann der Vortritt gelassen werden.

Regelmäßige Inspektionen sind Pflicht

„Fahrzeughalter, die ihren Wagen nicht regelmäßig zur Inspektion bringen, riskieren längerfristig nicht nur höhere Reparaturkosten“, warnt Dodt. „Werden die routinemäßigen Wartungen gemäß den Herstellervorschriften nicht oder nur unzureichend durchgeführt, sinkt der Wiederverkaufswert erheblich. Scheckheftgepflegte Fahrzeuge erzielen üblicherweise einen höheren Preis – bei deutlich gestiegenen Verkaufschancen. Die regelmäßigen Inspektions- und Wartungstermine dienen somit auch dem Werterhalt“, so Dodt.

Auch in puncto Sicherheit ist gut beraten, wer die vorgeschriebenen Inspektionstermine wahrnimmt. Hier kommen besonders häufig kleinere Defekte ans Tageslicht, die sich schnell und kostengünstig beheben lassen, bevor größere, sicherheitsrelevante Schäden entstehen. Gerade bei älteren Fahrzeugen ist die Einhaltung der Service-Intervalle daher umso dringender geboten. 

Schonender Umgang im Alltag wird belohnt

„Neben regelmäßiger Wartung und Pflege haben auch eine defensive und vorausschauende Fahrweise sowie eine schonende Behandlung der Technik im alltäglichen Gebrauch einen positiven Einfluss auf die Reparaturkosten und den Restwert“, hebt Dodt hervor. „Gute Händler können sehr schnell den Zustand eines Autos und dessen Biografie erfassen und preisen ihre Beobachtung in ihr Angebot ein“. Nicht gern gesehen sind Raucherautos, insbesondere wenn sich der Geruch und die Rauchablagerungen bemerkbar machen. Tipp für den Sommer: Armaturenbrett, Lenkrad und Co. sind dem Angriff der Sonne oft schutzlos ausgesetzt. Mit der Zeit verfärben sich viele Materialien und werden spröde. Ein Scheibenschutz oder Handtücher leisten hier wertvolle Hilfe zur Schonung des Innenraums.

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