Die Ackerwinde - ein schönes, aber auch sehr hartnäckiges Unkraut
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Ackerwinde vernichten - mit diesen Tipps gelingt's

Autor:
Redaktion

Eines der hartnäckigsten Unkräuter ist die Ackerwinde. Es ist nahezu unmöglich sie völlig zu vernichten, da die Wurzeln tief im Erdreich stecken.

Ackerwinde - rechtzeitig mit dem Bekämpfen beginnen

Das Unkraut wächst in langen Ranken, die mit länglichen Blättern besetzt sind. Nach wenigen Tagen erscheinen trichterförmige rosafarbene oder hellblaue Blüten. Ab August reifen die Samen, daher ist es wichtig, die Pflanze vor der Blüte zu bekämpfen. Der Samen bleibt bis zu drei Jahre keimfähig und erschwert damit die Vernichtung erheblich.

Keine Pflanzenteile in den Kompost geben

Die Ackerwinde ist extrem widerstandsfähig. Alle entfernten Teile gehören ausschließlich in den Hausmüll. Selbst vertrocknetes Wurzelwerk kann sich erholen und eine neue Pflanze bilden.

Tägliches Bekämpfen ist wichtig

Die Pflanzen haben ein verzweigtes Wurzelwerk, das bis zu zwei Meter tief reicht. Je länger die Ranken die Wurzeln mit Nährstoffen versorgen, umso weiter breiten diese sich aus. Um den Pflanzen die Kraft zu nehmen, täglich alle neu erscheinenden Triebe mit einem Unkrautstecher ausstechen.

Die Wurzeln ausgraben

Langfristig hilft nur, die Wurzeln an einem sonnigen und windigen Tag mit einer Grabgabel auszugraben. Keinen Spaten verwenden - dieser zerteilt das Wurzelwerk zu stark und das ist problematisch. Denn bereits kleine Wurzelstücke entwickeln sich zu neuen Ackerwinden. Nur wer bis zu einer Tiefe von mindestens einem Meter alle Wurzeln entfernt, hat bei der Bekämpfung eine Chance.

Das Unkraut mit PET-Flaschen vernichten

Das Wurzelwerk reicht tief in die Erde, ein vollständiges Entfernen ist oft nicht möglich. Es hat sich bewährt über jedes Wurzelstück, das sich nicht ausgraben lässt, eine Getränkeflasche zu stecken. Die Ackerwinde wächst in diese hinein, kann aber die Erdoberfläche nicht erreichen. Sofern die Flasche komplett unter der Erde ist, kostet dies die Pflanze viel Kraft und der Wuchs wird unterbunden.

Wurzelreste gründlich aussieben

Werden Wurzeln ausgegraben, enthält die gelockerte Erde viele kleine Wurzelstücke. Aus jedem dieser Stücke wächst eine neue Ackerwinde. Um das Unkraut im Garten zu vernichten, muss die Erde mit einem feinen Sieb von diesen Resten befreit werden.

Chemische Bekämpfung der Winde

Auf Glyphosat beruhende Unkrautvernichter haben sich beim Vernichten von Winden bewährt. Es ist wichtig, die Pflanze zuvor etwa einen Meter aus dem Boden wachsen zu lassen und alle Blätter mit dem Mittel zu betupfen. Tipp: Eine Folie unter der Pflanze verhindert, dass dieser Totalunkrautvernichter auf andere Pflanzen gerät.

Abdecken ist die beste Methode

Das komplette Abdecken der Beete mit Unkrautvlies hält alle hartnäckigen Unkräuter, auch Giersch im Zaum. Das Vlies wird zum Pflanzen von Blumen oder Gemüse kreuzförmig an der Pflanzstelle eingeschnitten. Zusätzlich sind  Winden, die sich an der Pflanzstelle zeigen, in eine PET-Flasche zu lenken, die mit Vlies umhüllt wird.

Tags: Unkrautbekämpfung
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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