Nacktschnecken können in Beeten und Gewächshäusern zur Plage werden
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Natürlicher Schneckenschutz - die effektivsten Mittel

Autor:
Redaktion

Schnecken können die Freude am Garten verderben. Ein effektives Mittel muss keine Chemiekeule sein, ein natürlicher Schneckenschutz reicht aus.

Schnecken nicht wahllos bekämpfen

Schneckenkorn tötet Gehäuse- und Nacktschnecken. Schäden richten nur Letztere an, insbesondere die rötliche Spanische Wegschnecke. Die Weinbergschnecke, die dem Korn ebenfalls zum Opfer fällt, vernichtet dagegen die Gelege der Schnecken, die Pflanzen schädigen.

Bierfallen sind eine zweischneidige Angelegenheit

Das Bier lockt Schnecken aus der gesamten Umgebung an, von denen nur ein Teil in den Fallen ertrinkt. Außerdem kommen alle Schneckenarten und viele nützliche Insekten in den Fallen um. Dieser Schneckenschutz funktioniert zwar in Maßen, ist aber nicht optimal.

Natürliche Feinde der Schnecken

Nützlinge sind außer Igeln auch Spitzmäuse, Vögel, Kröten, Blindschleichen. Laufkäfer und andere Kleintiere. Verstecke für die Tiere und Ecken mit Wildwuchs sind ein guter vorbeugender Schneckenschutz. 

Laufenten & Hühner als natürlicher Schutz

Laufenten und Hühner beseitigen in wenigen Wochen sämtliche Schnecken von einem Gelände. Da die Tiere zusätzlich die Anpflanzung ruinieren, sind sie nur vor der Aussaat oder in Beet-Umgebung nützlich. Vielleicht ist ein Halter des Geflügels bereit, seinen Tieren einige Tage Auslauf in fremden Gärten zu bieten.

Pflanzen als Schutzwall einsetzen

Schnecken mögen Bohnenkraut und Kamille nicht. Ein Ring aus diesen Pflanzen wirkt wie ein natürlicher Schutzzaun gegen Schnecken. Es scheint allerdings, dass einige Schnecken kein Problem haben, hindurchzukriechen und sich in den Beeten satt zu fressen.

Die Pflanzen mit Streu schützen

Die gefräßigen Tiere benötigen Feuchtigkeit, um zu überleben. Natürlicher Schneckenschutz wie Sägemehl, Steinmehl oder Kalk entzieht den Tieren Wasser und wird von ihnen gemieden. Es ist hilfreich, Pflanzen mit einem 30 Zentimeter breitem Wall aus diesen Mitteln zu umgeben. Eine Salathaube schützt zusätzlich einzelne Pflanzen.

Pflanzensud als Schneckenschutz

Ein Sud aus Farnkraut oder Lebermoos ist geeignet, den Geschmack von Pflanzen zu verändern. Schnecken meiden damit besprühte Pflanzen. Die Mittel waschen sich durch Regen spurlos ab.

Ein Schneckenzaun ist ein ausgezeichneter Schutz

Spezielle Profile leiten den Weg der Schnecken zurück zum Ausgangspunkt, wenn sie am Zaun hochkriechen. Wichtig ist, dass die Zäune mindestens zehn Zentimeter ins Erdreich ragen und in gleicher Höhe aus diesem heraus stehen.

Nematoden gegen Schneckenplagen

Phasmarhabditis hermaphrodita sind kleine Fadenwürmer, die ausschließlich Nacktschnecken befallen und innerhalb von drei Tagen töten. Die Nematoden werden mit Wasser auf den Beeten verteilt und brauchen einen feuchten Boden, um aktiv nach Schnecken zu suchen. Sie beenden langfristig jede Schneckenplage.

Absammeln - alt und bewährt

Kein Zaun hilft, wenn die Schnecken schon in den Beeten sind und der Kampf der Nematoden braucht seine Zeit. Die beste Methode ist, große Blätter, Bretter oder Steine als Verstecke in die Beete zu legen. Unter diesen lassen sich die Tiere leicht jeden Morgen auflesen.

Tags: Naturschutz
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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