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Spritzwasser lässt sich bei offenen Duschen nie ganz vermeiden. Aber durch gute Planung kann das Problem auf ein annehmbares Minimum reduziert werden.

Brauseköpfe in offenen Duschen

Wasser, das mit hohem Druck auf einen festen Körper prallt, spritzt immer nach allen Seiten. Spritzwasser lässt sich nur vermeiden, wenn mit geringem Druck geduscht wird. In offenen Duschen werden daher Regen- oder Schwallduschen, bei denen das Wasser sanft plätschert, zum Einsatz kommen.

Wer einen kräftigen Wasserstrahl zur Massage des Körpers möchte, braucht eine Duschkabine. Jede andere Lösung führt zu einer mittleren Überschwemmung. Daher sollte jeder, der eine offene Dusche plant, sich zunächst über seine persönlichen Duschgewohnheiten im Klaren sein.

Größe schützt vor Spritzwasser

Als Mindestmaß für eine offene Dusche gelten 1,20 Meter. Das heißt, in diesem Bereich dürfen keine anderen sanitären Einrichtungen eingebaut sein. Dieser Umkreis gehört zum Gefällebereich, in dem das Wasser zum Abfluss geleitet wird. Die Planung und die Durchführung gehören in die Hände eines Fachbetriebes, denn es gibt viel zu beachten. Da in den Duschen wenig Gefälle für das abfließende Wasser vorhanden ist, müssen sehr leistungsstarke Abwassersysteme verbaut werden.

Ein Rückstau im Abwassersystem kann auftreffendes Spritzwasser in den Raum leiten, statt ins Abwasser. In vielen Bädern steht nicht genügend Raum zur Verfügung, um ganz auf eine Duschabtrennung zu verzichten. Meist ist zumindest eine Glaswand nötig. In der Regel umgrenzen zwei Wände mit Fliesen und eine Glaswand den Duschbereich. Ein mögliches Spritzwasserproblem kann also nur an einer Seite auftreten.

Duschgewohnheiten und begehbare Duschen

Ob es bei einer offenen Dusche zu einem Spritzwasserproblem kommt, hängt stark von den Duschgewohnheiten ab. Wer ruhig unter einer sanft rieselnden Dusche steht, braucht meist nur eine Glaswand. Eine Tür oder ein Spritzschutz ist an der offenen Seite nicht erforderlich. Bei stärkerem Wasserdruck und einem temperamentvollen Duscher ist es sicher ratsam, den Eingangsbereich L-förmig zu gestalten. Das erfordert natürlich einiges an Platz.

Dafür können in einer so gestalteten Dusche auch Kinder mit großem Vergnügen planschen, eine Glastür ist nicht erforderlich. Sofern ausreichender Platz vorhanden ist, kann ein Eingang auch später noch umgestaltet werden.

Wichtiges zur Montage

Duschabtrennungen werden bei diesen Duschen nur einseitig an einer Wand und dem Boden montiert. Diese Abtrennungen müssen sehr stabil angebracht werden und gegen Wasser abgedichtet sein. Da keine Duschkabine verbaut wird und auch keine Duschtasse, sind die Fliesen das Einzige, was Wand und Untergrund vor Nässe schützt. Es versteht sich von selbst, dass dies nur nach fachgerechter Verlegung möglich ist.

Kontaktieren Sie Handwerker, um einen genauen Kostenvoranschlag für Ihren Auftrag zu erhalten.