Case Study 3: Christian Schöfbeck
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Christian Schöfbeck, 40 Jahre, ist Elektriker aus München und seit seinem Schulabschluss im Handwerk tätig. Lesen Sie hier mehr über seinen Werdegang im Handwerk!
Mein Weg zum Meister
Während meiner Schulzeit spielte das Handwerk kaum eine Rolle, aber ich habe schon immer gerne praktisch gearbeitet und wusste, dass mich mein Weg irgendwann dorthin führen würde. Der Schritt in die Ausbildung war damals meine persönliche Entscheidung – unabhängig von der Schule. Rückblickend war das genau die richtige Wahl. Auch wenn es damals wenig Unterstützung fürs Handwerk gab, habe ich die praktische Arbeit umso mehr geschätzt. Mir war schnell klar, dass dieser Weg gut zu mir passt.
Meine Karriere begann ganz klassisch mit einer Ausbildung zum Elektroniker. Mir hat es von Anfang an Spaß gemacht, technische Probleme zu lösen und mit den Händen zu arbeiten. Nach der Ausbildung war ich in verschiedenen Betrieben als Geselle tätig. Dabei habe ich jede Menge Praxiserfahrung gesammelt.
Schließlich entschied ich mich, die Meisterprüfung abzulegen, um mehr Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen im eigenen Betrieb umzusetzen. Der Weg dorthin war natürlich herausfordernd, aber gleichzeitig auch sehr bereichernd. Diese Zeit hat mir noch einmal eine ganz neue Sicht auf das Handwerk eröffnet.
Was mich an meinem Beruf begeistert
Am meisten begeistert mich die Vielseitigkeit meines Berufs – kein Tag ist wie der andere. Die Technik entwickelt sich ständig weiter, und es gibt immer neue Herausforderungen. Gerade in der Elektrotechnik gibt es laufend Innovationen. Durch meinen Job trage ich aktiv dazu bei, moderne Technologien umzusetzen, die den Alltag der Menschen verbessern. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn man sieht, wie die eigene dafür sorgt, dass ein Gebäude reibungslos läuft.
Aktuelle Herausforderungen in meinem Beruf
Die aktuellen Herausforderungen sind vor allem der anhaltende Fachkräftemangel und die fortschreitende Digitalisierung. Es wird immer schwieriger, gut ausgebildete Fachkräfte zu finden, die Lust haben, einen handwerklichen Beruf zu lernen. Gleichzeitig müssen Betriebe mit der schnellen technologischen Entwicklung Schritt halten – Digitalisierung und Automatisierung werden immer wichtiger. Auch der Wettbewerb nimmt zu, weil es immer mehr größere Unternehmen im Markt gibt.
Mein Rat für junge Menschen
Trotzdem empfehle ich jungen Menschen, eine handwerkliche Karriere einzuschlagen. Mein Rat: Schaut nicht nur auf die praktische Arbeit, sondern auch auf die vielen Möglichkeiten, um zu wachsen. Gerade in der Elektrotechnik gibt es unendlich viele Wege, sich weiterzubilden. Mit dem Meistertitel eröffnen sich nicht nur Karrierechancen, sondern auch die Möglichkeit, ein eigenes Unternehmen zu führen. Wer Spaß an Technik hat, ist hier richtig.